Netscout setzt KI ein, um DDoS-Angriffe abzuwehren

Netscout
Die Lösungen Arbor Edge Defense und Arbor Enterprise Manager würden den Atlas Intelligence Feed nutzen, der aus der Echtzeitüberwachung von über 700 Tbps Internetverkehr bei mehr als 500 Internetanbietern und 2.000 Unternehmensstandorten in über 100 Ländern stamme. Das entspreche etwa 50 % des weltweiten Internetverkehrs zu jedem beliebigen Zeitpunkt. KI-/ML-Algorithmen laufen in der Atlas-Cloud-Infrastruktur im Rahmen einer einzigartigen Pipeline zur Datenerfassung und -analyse, die verwertbare Informationen an Netscout-Lösungen liefere, welche kontinuierlich aktualisiert würden. Der Feed versorge alle Arbor-DDoS-Schutzlösungen mit Informationen über Geräte, die aktiv DDoS-Angriffe durchführen oder Teil spezifischer DDoS-Infrastrukturen und Botnetze sind. Dadurch können laut Netscout (Website) bis zu 80 % aller DDoS-Angriffe ohne weitere Analyse abgewehrt werden.

IDC
Die Sicherheitsbedenken von IT-Entscheidern zeigen eine wachsende Nachfrage nach integrierten Technologien zum Schutz von Anwendungen und zur Sicherstellung ihrer Verfügbarkeit, um DDoS-Bedrohungen erkennen und abwehren zu können. Laut IDC-Käuferumfrage vom April 2025 gaben 41 % der befragten Unternehmen an, dass Online-Angriffe, einschließlich DDoS-Vorfällen, Schäden von über 100.000 US-Dollar verursachten.“
Chris Rodriguez, Research Director Security & Trust bei IDC
Die Erweiterungen der Arbor Edge Defense- und Arbor Enterprise Manager-Lösungen würden Funktionen umfassen, die den Einsatz in anspruchsvollen, dezentralen Enterprise-Umgebungen unterstützen und die Abwehr ausgeklügelter DDoS-Angriffe weiter automatisieren sollen.So soll zum Beispiel die Datenabgrenzung durch rollenbasierte Benutzerzugriffe verbessert werden, mit denen Administratoren die Sichtbarkeit für bestimmte Operationsteams auf definierte, geschützte Standorte und Infrastrukturen einschränken könnten. Die Erkennung und Abwehr von IP-Protokoll-Flutungsangriffen werde automatisiert, um diese sich weiterentwickelnden Bedrohungen sofort zu blockieren.
Ein erweitertes DDoS-Dashboard soll den Betriebsteams mehr Transparenz und Kontrolle bieten – auch bei automatisierten Schutzmaßnahmen. Und automatisierte Ad-hoc-Berichte würden den Informationsfluss zwischen Sicherheitsteams und Management erleichtern.ft
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/230990


Schreiben Sie einen Kommentar