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POS PAYMENT5. Oktober 2017

PayPal bietet Mastercard in Europa als ‚gleichwertige Bezahloption‘ an und erweitert die Zusammenarbeit

Bloomicon/bigstock.com

Mastercard und PayPal spielen künftig noch enger zusammen: So wollen sich beide Unternehmen nicht nur ausgewählte Leistungen gegenseitig zur Verfügung stellen – sondern auch in der Außendarstellung gegenseitig hervorheben. Vor etwa einem Jahr wurde die erste Stufe der Zusammenarbeit gestartet – nun wird PayPal die Mastercard unter anderem als bevorzugte Bezahlmethode anbieten. Ab wann das genau sein wird, ist aber noch unklar.

Diese neue Art der intensiven Partnerschaft wurde bisher in den USA durchgeführt und scheint so gut zu funktionieren, dass man sie nun auch auf Europa erweitert. Außerdem seien Kanada, Lateinamerika, Karibik, der Mittlere Osten und Afrika bei der erweiterten Zusammenarbeit eingeschlossen. Die erweiterte Zusammenarbeit verbessere die Wahlmöglichkeiten der Kunden, optimiere das Nutzererlebnis und mache Mastercard weltweit zu einer hervorgehobenen Bezahloption bei PayPal. Damit habe man nun weltweite Vereinbarung erreicht, heißt es.

Ann Cairns, President International Markets Mastercard
Mastercard

Überall kennen die Menschen die vertraute Marke Mastercard und verlassen sich auf sie, egal ob sie in der physischen oder in der digitalen Welt bezahlen. Die Ausweitung unserer Partnerschaft mit PayPal bekräftigt unser Bekenntnis dazu, dass wir die Erwartungen unserer Milliarden von Karteninhabern weltweit auch weiterhin dahingehend erfüllen möchten, dass wir ihnen einfache, schnelle und sichere Zahlungsvorgänge ermöglichen. So wie sie es von Mastercard erwarten – und das auf allen Geräten und Kanälen.“

Ann Cairns, President International Markets Mastercard

Ziel sei es, den Verbrauchern mehr Optionen und mehr Flexibilität zu bieten, ihr Geld zu verwalten und zu bewegen. Im Einzelnen seien fünf Leistungen vereinbart worden:

1. Mastercard werde bei PayPal als klare und gleichwertige Bezahloption präsentiert, wodurch Mastercard und die ausgebenden Institute für die Verbraucher während der Transaktion leicht erkennbar sein werden. Unter anderem sollen die Kunden eine ihnen vertraute digitale Darstellung ihrer Kreditkarte von ihrem Kartenausgeber sehen.
2. Bevorzugte Bezahlmethode: Heute ist es so, dass deutsche PayPal-Kunden mehrere Zahlungsquellen in Ihrem PayPal-Konto hinterlegen können. Wird dann per PayPal bezahlt, ist die Reihenfolge der Zahlungsquellen immer wie folgt festgelegt: Guthaben, Bankkonto, Kreditkarten. Zwar kann man manuell die Zahlungsquelle ändern – dies aber nur einmalig. Künftig haben Kunden die Möglichkeit, Ihre Mastercard an erster Stelle – noch vor dem Bankkonto – im PayPal-Konto zu platzieren.
3. PayPal kann in Zukunft die Tokenisierungstechnik von Mastercard am Point of Sale nutzen. Was faktisch bedeutet, das bezahlen per Mastercard in der PayPal-Wallet am POS möglich wird.
4. Geld, das sich auf PayPal-Konten der Kunden befindet, wird künftig schnell auf eine Mastercard Debitkarte übertragbar sein.
5. Masterpass wird als Bezahloption für Händler angeboten, die Zahlungen über Braintree abwickeln – nicht nur in den USA , sondern nun entsprechend weltweit. Damit ließe sich Masterpass in ihre Bezahlvorgänge integrieren.

PayPal

Die heute vorgestellten Neuerungen reihen sich in die bisherigen großartigen Weiterentwicklungen unserer Zusammenarbeit mit Mastercard ein. Gemeinsam möchten wir dafür sorgen, dass sich das digitale Bezahlen weltweit schneller durchsetzt. Wir möchten den Bezahlvorgang – sowohl per App als auch im Geschäft – optimieren und es Millionen von Verbrauchern ermöglichen, ihr Geld problemlos zu verwalten und zu bewegen.“

Gary Marino, Chief Commercial Officer Paypal

 
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