FINTECH14. Mai 2018

Stripe ermöglicht Zahlungen mit Microsoft‑Pay direkt per Outlook

Auf der Microsoft Build Developer Conference 2018 haben der Software-Riese und die Payment-Plattform Stripe eine Kooperation bekanntgegeben. Outlook-Anwender können künftig Rechnungen einfach und sicher verarbeiten und Zahlungen in Outlook ausführen. Microsoft will dadurch seinen Zahlungsdienst Microsoft Pay stärken. Die Anwender können aber auch eine ganze Reihe anderer Zahlungsstandards nutzen, die von Stripe unterstützt werden.

Microsoft Outlook erzeugt mittels Stripe Connect Zahlungsanweisungen zum Fälligkeitsdatum <q>Microsoft
Microsoft Outlook erzeugt mittels Stripe Connect Zahlungsanweisungen zum Fälligkeitsdatum Microsoft
Stripe will in enger Zusammenarbeit mit Microsoft eine Zahlungsfunktion in Outlook integrieren. Jeder Nutzer, der eine Rechnung per E-Mail oder per Outlook erhält, soll diese sofort mit ein paar einfachen Klicks per Microsoft Pay oder anderer Wallet-Standards bezahlen können. Richard Alfonsi, Head of Global Revenue and Growth bei Stripe, ist davon überzeugt, dass die beiden Unternehmen durch die Beseitigung von Reibungsverlusten und die Verkürzung der Zeit, die für die Ausführung einer Zahlung benötigt wird, Unternehmen weltweit dabei helfen werden, verpasste oder verspätete Zahlungen zu reduzieren und letztendlich ihren Umsatz zu steigern.

Richard Alfonsi, Head of Global Revenue and Growth bei Stripe
R. Alfonsi

Stripes Ziel ist es, das BIP des Internets zu steigern. Das tun wir, indem wir Tools und Infrastruktur bereitstellen, die es einfacher machen, von überall auf der Welt Geschäfte online abzuschließen.“

Richard Alfonsi, Head of Global Revenue and Growth bei Stripe

Die Funktion „Zahlungen in Outlook“ ermöglichen es Nutzern, Rechnungen, die sie per E-Mail erhalten, sofort zu bezahlen. Grundlage für die Anwendung ist die Lösung Stripe Connect, ein Produkt für mehrseitige Marktplätze und Plattformen, genutzt von Unternehmen wie Shopify, Salesforce und Facebook. Sie soll eine reibungslose, sichere Abwicklung mit nur wenigen Klicks oder Eingaben zu Kundendetails ermöglichen. Das heißt, der Nutzer, der bereits bei Microsoft Pay angemeldet ist, muss weder auf weiterführende Links klicken, ein neues Browserfenster öffnen oder sich bei weiteren Konten anmelden. Stripe Connect sorgt nach Angaben des Hersteller auch dafür, dass Unternehmen, die eine Rechnung gestellt haben, die Zahlung rechtzeitig erhalten.

Hoffnung auf Push für Microsoft Pay

Bislang hat Stripe bereits digitale Zahlungsmethoden wie Apple Pay, Google Pay, Alipay und viele weitere unterstützt. Nun kommt auch der Wallet-Service aus Redmond, Microsoft Pay hinzu, mit dem Kunden ihre Zahlungs- und Versanddaten sicher in ihren Microsoft-Konten speichern können. Ohne zusätzlichen Aufwand können tausende Unternehmen, die auf Stripe setzen, jetzt Zahlungen in ihren Websites oder Anwendungen von diesen Kunden über Microsoft Pay akzeptieren. Der Software-Riese geht davon aus, dass es damit auch einfacher wird, Apps und Content an die Kunden zu verkaufen.

Peggy Johnson, Executive Vice President of Business Development, Microsoft
Microsoft

Unsere Partnerschaft mit Stripe eröffnet Entwicklern neue Möglichkeiten, auf Microsoft-Plattformen Geld zu verdienen. Beginnend mit Zahlungen in Outlook kann jetzt jeder, der Stripe auf unseren Plattformen verwendet, Zahlungen mit minimalem Aufwand akzeptieren, was sowohl für unsere Partner als auch für unsere Kunden eine noch leistungsfähigere Erfahrung bedeutet.“

Peggy Johnson, Executive Vice President of Business Development bei Microsoft

hj
 
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