STUDIEN & UMFRAGEN13. Juni 2019

Studie: Lastschrift bleibt bei Verbrauchern beliebtestes Zahlverfahren für Online-Abos

Ohne Lastschrift geht in D gar nichts ...
GoCardless/YouGov

YouGov hat für GoCardless mehr als 12.000 Verbrauchern aus zehn Ländern (Frankreich, Deutschland, Spanien, Dänemark, Schweden, Australien, Neuseeland, USA, Kanada) nach der idealen Bezahl-Lösung für Abonnement-Modelle gefragt. Laut der Studie „Payment preferences for recurring purchases“(Website) würden in Deutschland 47 % der Befragten die Lastschrift wählen. Die Verbraucher wurden aufgefordert, ihre Präferenz für vier verschiedene Zahlungsoptionen zu bewerten. Zur Auswahl standen: Rechnung, Kreditkarte, Lastschrift oder digitale Geldbörse (z.B. PayPal).

Abo-Commerce ist für viele Online-Händler mittlerweile das favorisierte Modell, um den wiederkehrenden Bedarf zu nutzen und Kunden langfristig zu binden. Die Hoffnung: der Umsatz fließt quasi von alleine. Doch in Wahrheit geht es jeden Tag um das stete Ringen um Neukunden und das möglichst lange Halten der Bestandskunden.

Gleichzeitig sind die Bezahlmöglichkeiten im Online-Handel vielfältig und unübersichtlich – wer dem Verbraucher nicht die gewünschte Lösung bietet, muss mit Umsatzverlusten und hohen Churn-Raten rechnen. Ob per Banküberweisung, Kreditkarte, Lastschrift, Scheck oder Paypal: Es steht eine wachsende Flut an Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung. Doch wie wollen Verbraucher wirklich für Spotify, Amazon Prime und Netflix bezahlen?

Die Lastschrift ist die beliebteste Zahlmethode.
GoCardless/YouGov

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die weltweite Vorliebe, wie ein im Internet abgeschlossenes Abonnement bezahlt werden soll, für die Verbraucher relativ gleich ist:  Verbraucher möchten ihre Software-Abonnements, Zeitungs-Abonnements oder Mitgliedschaften im Fitnessstudio am liebsten per Lastschrift bezahlen.

In 9 von 10 befragten Märkten gaben mindestens 30 % der Verbraucher an, Online-Abonnements gerne per Lastschrift bezahlen zu wollen. Eine Ausnahme bildeten einzig die USA, bei denen sich lediglich 19 % für die Lastschrift entscheiden würden.

Die Länder im Vergleich

In Deutschland: 47 Prozent der Befragten würden die Lastschrift wählen. Im Vergleich würden 25 % die digitale Geldbörse wählen und 23% Debitkarten.

In Großbritannien würden 48 Prozent die Lastschrift wählen, um Abonnements zu bezahlen. Ein Drittel (33 %) hingegen würde sich für Debitkarten entscheiden und nur 12 % für digitale Geldbörsen.

In Frankreich sieht es ähnlich aus: Hier würden sich 37 % für die Lastschrift entscheiden.

In Schweden würden 38 % der Befragten die Lastschrift für Online-Abonnements wählen. 25% würden sich für Debitkarten entscheiden, 20 % für Kreditkarten und 19 % für digitale Geldbörsen.

GoCardless/YouGov

Lastschrift: Eine verpasste Gelegenheit?

Bemerkenswert: In einer Analyse der Online-Checkout-Abläufe von 44 führenden, globalen Abonnement-Webseiten, bot nur eine die Lastschrift als Zahlungsoption an. Bedenkt man, dass in neun von zehn der untersuchten Märkte, rund ein Drittel der Verbraucher angaben, dass sie gerne die Lastschrift für Online-Abonnements wählen würden, liegen die Chancen klar auf der Hand: Unternehmen könnten durch die Einführung alternativer Zahlungsmethoden nicht nur neue Kunden anziehen und die Konversion verbessern, sondern auch die Churn-Rate reduzieren.

Über die Studie

Dieser Bericht konzentriert sich auf die Präferenz des Verbraucherzahlers und deckt vier typische Anwendungsfälle für wiederkehrende Käufe ab: Haushaltsrechnungen, traditionelle Abonnements, Online-Abonnements und Ratenzahlungen. YouGov hat in den 10 Märkten (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Dänemark, Schweden, USA, Kanada, Australien und Neuseeland) jeweils 1000 Konsumenten befragt (Gesamt: 10.000). Die Befragung fand Ende 2018 statt.

Die Studie kann hier nach Abgabe der Kontaktdaten kostenfrei heruntergeladen werden.aj

 
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/90549 
 
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