STRATEGIE27. August 2018

Wirecard: boon bleibt – trotz Google- und Apple Pay, denn Mehrwerte entscheiden

Claudia Kaub, Produktmanagement boon, Wirecard
Claudia Kaub, Produktmanagement boon, WirecardWirecard

Google Pay ist da, Apple Pay auch bald – da stellt sich die Frage, wie Wirecard nun mit seinem Payment-Produkt boon weiter macht. Denn: Die FinTech-Bank ist sehr intensiv mit Google und Apple in Kooperationen und versorgt eine Reihe von FinTechs mit Payment-Dienstleistungen. Claudia Kaub, Head of Product and Product Marketing, Consumer Solutions, Wirecard stand Rede & Antwort.

Frau Kaub – gleich auf den Punkt: Wird boon eine eigenständige App bleiben? Schließlich macht Wirecard bei Google Pay und Apple Pay mit, womit eine eigenständige zusätzliche Payment-App überflüssig wird.

Ja, boon wird eigenständig bleiben und boon wird auch nicht überflüssig werden, ganz im Gegenteil:

boon ist nicht nur die am schnellsten wachsende Mobile-Payment-Lösung in Europa, sondern die einzige voll digitale und bankenunabhägige Lösung.“

Das ermöglicht jedem, sowohl Google Pay oder Apple Pay als auch die Payment-Funktion der Wearable-Anbieter Fitbit und Garmin zu nutzen (natürlich je nachdem, in welchem Land diese verfügbar sind), ganz unabhängig davon, ob sich die eigene Hausbank an den jeweiligen Wallet-Lösungen beteiligt.

Wirecard treibt boon als weiter. Mit welcher Zielsetzung? Was werden die Mehrwerte sein? 

Google Pay und Apple Pay sind Partner von Wirecard, also geht es ganz klar um ein Miteinander statt ein Gegeneinander.“

Google und Apple stellen ihre Mobil-OS als Infrastrukturen zur Verfügung. Boon verfolgt den klaren Ansatz, allen Nutzern unmittelbar, auf schnellem und einfachem Wege Zugang zu Apple Pay oder Google Pay zu verschaffen und damit überall und auf allen Devices bezahlen zu können.

Claudia Kaub, Wirecard
Claudia Kaub ist Head of Product and Product Marketing, Consumer Solutions bei Wirecard. Als solche verantwortet sie Produktmanagement und Marketing von boon – der Payment-Lösung von Wirecard.

Wie soll sich boon gegen Google und Apple behaupten?

Die boon-App bietet viel mehr: Mit ihr verwaltet man den Account, die Kartendaten der virtuellen Prepaid-Karte sowie die Transaktionshistorie können in Echtzeit eingesehen werden und die Prepaid-Karte kann auf verschiedene Weise aufgeladen werden. Die boon-Karte ist eine virtuelle Prepaid-Mastercard, die in verschiedenen Kanälen einsetzbar ist.

Das heißt, sie kann zu Apple Pay, Google Pay oder den Wallets der Wearable-Anbieter hinzufügt werden, um dann damit zu bezahlen oder beim Online-Shopping eingesetzt werden, und all das überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird. Darüber hinaus kann man mit boon auch per Peer-to-Peer-Payment unter Family & Friends ganz einfach Geld versenden und offene Rechnungen begleichen.

Woran arbeitet Wirecard bei boon gerade?

Wir arbeiten wie immer an sehr vielen Projekten. Unter anderem bereiten wir boon für Apple Pay und Google Pay auf den Eintritt in weitere Länder vor …

…und wollen auch bald die Betaversion von unserem Chatbot launchen.“

Frau Kaub, vielen Dank für das kurze Status-Update.aj

 
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