PAYMENT BENCHMARKING STUDIE13. November 2014

17 Mobile Payment-Anbieter im Test: Vodafone Wallet, mPass und Veropay liegen vorn

leaf/bigstock.com
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Über einen Zeitraum von drei Monaten haben How2Pay und Mücke, Sturm & Company insgesamt 17 deutsche Anbieter für Mobile Payment sowohl mit theoretischen Methoden als auch in der Praxis am Point of Sale getestet und bewertet. Ergebnis ist die bisher größte Mobile Payment Studie – und ein Ratgeber für Banken. Im Test: Cashcloud, Edeka, Go4Q, Kesh, mPass (O2, Vodafone), MyTaxi App, Netto, Open Tabs, Paij, Paycash, PayPal QR-Shopping, PaySmart, qooqo, Sqwallet (mr. Net group), Veropay, Vodafone Wallet, Yapital. 

Apple Pay ist gefühlt Marktführer –
aber eben noch nicht in Deutschland

Auch wenn man es meinen könnte: Nein, mobile Payment gibt es nicht erst sein Apple Pay. Es gibt zahlreiche Anbieter von M-Payment-Lösungen in Deutschland. Apple Pay schürt aber bei den Marktteilnehmern die Hoffnung auf den lang ersehnten Durchbruch von Mobile Payment. Mücke, Sturm & Company und How2Pay haben gemeinsam den M-Payment-Markt in Deutschland unter die Lupe genommen und die angebotenen M-Payment-Services eingehend getestet. Vodafone Wallet, mPass und Veropay besetzen in den Kategorien Sicherheit und Usability die ersten Plätze.

bewertungskategorien im ÜberblickMobile Payment Benchmarking 2014
Die Bewertungskategorien im ÜberblickMobile Payment Benchmarking 2014
 „Die Ergebnisse der Studie zeichnen ein klares Bild: Für den Kunden muss der Zusatznutzen von M-Payment-Lösungen klar ersichtlich sein und der Einsatz muss einfach und reibungslos funktionieren – nur dann werden sie akzeptiert“, erklärt Ralf Ockenfelds, Geschäftsführer Produktentwicklung bei How2Pay. Einige wenige Anbieter schaffen es derzeit sich im Markt mit einer erlebbaren und kundenfreundlichen Lösung abzuheben, was sich auch in den Nutzerzahlen widerspiegelt. So besetzen in den für die Kunden besonders wichtigen Kategorien „Sicherheit“ und „Usability“ die Lösungen Vodafone Wallet, mPass und Veropay die ersten Plätze der Mobile Payment Benchmarking Studie.

Holprige Markteinführung

Der erste Eindruck ist auch bei der Markteinführung neuer Produkte entscheidend. Bei Recherchen zur Studie Mobile Payment Benchmarking 2014″ am Point of Sale wurde festgestellt, dass Mitarbeiter der Filialen unzureichend über die neue Bezahlmethode informiert sind, was zu langen Wartezeiten beim Bezahlvorgang führt. Viele Apps benötigen während des Kaufvorgangs eine stabile Datenverbindung über das Mobilfunknetz oder Wi-Fi und Kunden werden mit schlechter Empfangsqualität verärgert. Insgesamt hat sich gezeigt, dass gerade Händler bei der Einführung neuer Bezahlmethoden noch viele Fehler machen – mit drastischen Auswirkungen. „Die schlechten Erfahrungen des Kunden am Point Of Sale führen zu einer Ablehnung der mobilen Bezahlverfahren und erschweren so die Marktdurchdringung von Mobile Payment“, macht Martin Meinert, Project Manager bei Mücke, Sturm & Company deutlich.

Bewertungskategorien „Sicherheit“ und „Usability“

Sieger in der Bewertungskategorie "Sicherheit" Mobile Payment Benchmarking 2014
Sieger in der Bewertungskategorie “Sicherheit” Mobile Payment Benchmarking 2014
Sicherheit_rahmenIn der Bewertungskategorie „Sicherheit“ erreichten die Vodafone Wallet und mPass gemeinsam den Platz 1 vor Veropay und Paypal QR Shopping. Die führenden Lösungen haben sich dabei besonders durch das Authentifizierungsverfahren und den Schutz vor Missbrauch bei Verlust ausgezeichnet. Veropay ist bereits in Österreich stark verbreitet und auch in Deutschland auf dem Vormarsch.

Sieger in der Bewertungskategorie "Usability" Mobile Payment Benchmarking 2014
Sieger in der Bewertungskategorie “Usability” Mobile Payment Benchmarking 2014
In der Bewertungskategorie „Usability“ liegt die Lösung von Veropay vor der Vodafone Wallet und CashCloud auf Platz 1. Bei der Bewertung fiel besonders die Einfachheit und Geschwindigkeit der einzelnen Prozesse ins Gewicht. Mehr verraten Mücke, Sturm & Company und How2Pay derzeit nicht – das soll in den kommenden drei Wochen mit weiteren Teilergebnisse kommen.

Methodik der Mobile Payment Studie

Die Mobile Payment-Anbieter wurden in fünf Dimensionen nach insgesamt 60 Kriterien bewertet. Die Services wurden in den Bereichen Usability, Mehrwertservices, Pricing, Sicherheit und Verbreitungspotential untersucht. Zusätzliche Informationen wurden aus Interviews, Labortests und insbesondere Praxistests in drei Monaten zusammengetragen.

Die Studie “Mobile Payment Benchmarking 2014” kostet 1.600 Euro netto und wird ab Anfang Dezember verfügbar sein. Sie kann derzeit nur per E-Mail unter kontakt@muecke-sturm.de oder kontakt@how2pay.de vorbestellt werden.

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