Diebold Nixdorf - Vertriebseffizienzanalyse - Das Ende vom Prinzip Zufall
ANWENDUNG16. Juni 2017

Bonität von Verbrauchern – bonify klärt über weit verbreitete Mythen auf

Gamjai/bigstock.com

Nur knapp fünf Prozent der Deutschen wissen, was Bonität bedeutet und welchen Einfluss sie auf unser alltägliches Leben hat. Mehr Kenntnis und Bewusstsein dafür bei den Verbrauchern kann letztlich sogar eine Chance für Banken darstellen. Andererseits kann das auch den Verbrauchern helfen, zu besserer Bonität und günstigeren Finanzierungen zu gelangen. Das Berliner Startup bonify klärt über drei weit verbreitete Mythen zur Kreditwürdigkeit auf.

Für die Finanzierung eines Hausbaus ist die nötige Bonität Voraussetzung. Das ist den Kunden klar. Aber bereits beim Abschließen eines Handyvertrags kommt das Thema Bonität ins Spiel. Die Verbraucher finden das nur im Kleingedruckten, wenn sie die Zustimmung zur Abfrage ihrer Kreditwürdigkeit erteilen müssen. Falls die persönliche Zahlungsfähigkeit eingeschränkt, kann das unangenehme Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Handlungsmöglichkeiten im Alltag haben. Dem kann man in gewissem Maße vorbeugen. Aufklärung ist ein erster Schritt dafür.

Dr. Gamal Moukabarybonify

Bonität spielt bei vielen Transaktionen eine entscheidende Rolle. Allerdings ist dieses Thema bei vielen Verbrauchern nicht bekannt und wird nicht rechtzeitig beachtet.“

Dr. Gamal Moukabary, Gründer und CEO von bonify

Bonität und Online-Zahlungen

Kunden meinen häufig, ihre Bonität hat keinen Einfluss auf Online-Zahlungen. In der Tat sind Online-Händler dazu berechtigt, Bonitätsinformationen von Kunden bei Wirtschaftsauskunfteien wie z.B. bei der SCHUFA oder Creditreform Boniversum abzufragen. Wenn beispielsweise die in Deutschland beliebte Möglichkeit des „Kaufs auf Rechnung“ in einem Online-Shop nicht zur Auswahl steht, könnte die Risikoeinschätzung des Online-Händlers basierend auf der Bonität des potenziellen Kunden ein Grund dafür sein. Indem dem Kunden nur Zahlungsmöglichkeiten angezeigt werden, für die er sich aufgrund seiner Bonität qualifiziert, kann sich der Händler umgekehrt vor Zahlungsverlusten schützen.

Kann man die Kreditwürdigkeit verbessern

Verbraucher meinen, dass sie ihre Bonität selbst ohnehin nicht verbessern können. Auf den persönlichen Score-Wert haben jedoch zahlreiche Faktoren Einfluss. Durch Zusammenfassung oder Umschuldung von Krediten kann durchaus eine Verbesserung erreicht werden. Versandhäuser, Möbelmärkte, Internethändler usw. locken oft mit Angeboten für Ratenkauf oder Finanzierung. Mit solchen Angeboten sammeln sich leicht mehrere Kleinkredite mit oft ungünstigen Konditionen an, die sich auf die Bonität auswirken. Wenn demnächst etwa eine Hausfinanzierung ansteht, kann das den Kunden noch teuer zu stehen kommen.

Hier haben Banken die Chance, dem Kunden mit einem angemessenen Ratenkredit Übersicht zu verschaffen, die summierte Zinsbelastung zu senken und so seine Bonität zu verbessern. Das kann für die Kundenbeziehung zum beiderseitigen Vorteil sein.

Einsicht in die eigene Bonität

Verbraucher gehen zudem oft davon aus, ihre eigene Bonität nicht abfragen zu können. Laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) §34 ist aber jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten speichert, dazu verpflichtet, einmal jährlich eine umfangreiche Selbstauskunft auf Anfrage zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft natürlich auch Auskunfteien wie SCHUFA, Creditreform Boniversum und Deltavista, wo Anspruch auf eine kostenlose Selbstauskunft besteht. Das Startup bonify geht hier noch einen Schritt weiter und ermöglicht Verbrauchern jederzeit und kostenlos online ihre eigene Kreditwürdigkeit einzusehen.pp

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