ANWENDUNG26. Juli 2018

comdirect: Überweisungen vorbereiten und Kontostand­abfrage mit Google Assistant

Die Google Assistant-Überweisung muss am Smartphone freigegeben werden.
Milkos/bigstock.com/comdirect

Als wohl erste Bank in Deutschland ermöglicht comdirect ab sofort Überweisungen mit dem Sprach­assis­tenten von Google. O. K. zugegeben – nicht ganz vollständig: denn Überweisungen werden nicht direkt über den Sprachassistenten ausgeführt, sondern müssen noch in der comdirect-App freigegeben werden. Aber soweit es per Sprachassistent durchgeführt werden darf, hat es die comdirect jetzt gemacht.

Schon jeder zweite Deutsche nutzt zumindest gelegentlich einen sprachgesteuerten Helfer wie Siri, Alexa oder Google Assistant, bei den unter 30-Jährigen sollen es sogar knapp 70 Prozent sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Intelligente Sprachassistenten“ der Unternehmensberatung EY aus dem Februar 2018. Das will die comdirect nun stärker nutzen und erweitert ihren „smarten Finanzbegleiter“ um die Überweisungsvorbereitung.

Matthias Hach, Generalbevollmächtigter comdirect bank
comdirect bank

 

Voice Banking, also Bankgeschäfte per Sprachbefehl, bedient sich dem ursprünglichsten Kommunikationsmittel überhaupt: der Sprache. Sprachgesteuertes Banking ist dadurch einfach, schnell und intuitiv.“

Matthias Hach, Vorstandsmitglied comdirect

Karneg/bigstock.com

Google Assisstant-Banking per Sprache

Transaktionen vor­zu­be­rei­ten und Kon­to­stand­ab­fra­gen über Goog­le As­sis­tant sei­en ein­fach, schnell und si­cher – ver­spricht com­di­rect. Vor­aus­set­zun­gen sind ein Goog­le-Kon­to so­wie der Goog­le As­sis­tant. Dort muss die „com­di­rect Ac­tion“ ak­ti­viert und mit dem com­di­rect-Kon­to ver­bun­den sein.

Die Zugangsdaten für das Online-Banking bleiben bei comdirect und gelangen nicht in die Hände von Google. Sie werden ausschließlich von der comdirect Action genutzt.“

Matthias Hach, Vorstandsmitglied comdirect

Über „OK Google, rede mit comdirect“ können der Kontostand erfragt oder eine Überweisung beauftragt werden. Um sicherzustellen, dass die Informationen nicht in falsche Ohren gelangen, muss dabei ein selbst festgelegtes Voice-Passwort eingegeben werden.

Überweisungen werden nicht direkt über den Sprachassistenten ausgeführt, sondern müssen anschließend in der comdirect-App freigegeben werden. „Die Überweisung kann einfach über den Sprachassistenten vorgefertigt und später ausgeführt werden“, sagt Hach.

comdirect will Vorreiter beim Thema Voice sein

comdirect hat im Bereich Voice Banking bereits einige Lösungen umgesetzt. So war die Direktbank im Frühjahr 2017 die erste Bank in Deutschland, die die Kursabfrage über Amazons Alexa ermöglichte. Mittlerweile können dort Push-Benachrichtigungen, beispielsweise beim Erreichen eines Kurszieles, aktiviert werden. Im Herbst 2017 kam Google Assistant (Webstore) dazu, auch hier gehörte comdirect zu den ersten Partnern in Deutschland. Neben Kursen können Nachrichten zu börsennotierten Unternehmen abgefragt werden.

Bei Bankgeschäften wird die Nutzung von Sprachsteuerung schon allein aus Bequemlichkeit weiter zunehmen.“

Matthias Hach, Vorstandsmitglied comdirect

Voice spielt für die comdirect offenbar auch bei der Smartphone App eine Rolle. So könne seit Frühjahr 2018 in der App über die Funktion „Sprachüberweisung“ die Summe und der Empfänger diktiert werden.

 
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