STUDIEN & UMFRAGEN6. November 2020

Digital Fraud Detection: Warum Unternehmen gerade jetzt eine Zunahme an digitalem Betrug sehen

SAS & Javelin

Die Coronakrise hat mit Lockdown und Social Distancing nicht nur die Trends im Online-Handel und der Digitalisierung des Kundenkontaktes von Banken und Finanzdienstleistern beschleunigt, sondern auch Betrügern, die digitale Zahlungsmittel missbrauchen, zu einem Aufschwung verholfen. Eine globale Studie, die Javelin Strategy & Research gemeinsam mit SAS, Anbieter von Lösungen für Analytics und künstliche Intelligenz (KI), durchgeführt hat, zeigt auf, wie stark kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit digitalem Bezahlen und Online-Shopping zunehmen. Zudem ist hier eine wachsende Professionalisierung und Komplexität der Maßnahmen zu beobachten – verbunden mit einem globalen Kontext und Schäden in Milliardenhöhe. 

Wir sehen 2020 einen Anstieg der Betrugsversuche um fast 35 Prozent. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich Kriminelle immer häufiger auf die boomenden digitalen Kanäle konzentrieren. Sie profitieren davon, dass sich Strategien zur Betrugsbekämpfung auf normales Käuferverhalten beziehen –, aber im Hinblick auf Zahlungstransaktionen ist 2020 nichts normal“, erklärt ein Fraud Management Executive eines globalen Kartenanbieters, der für die Studie befragt wurde.

Dass digitales Bezahlen ein globales Risiko darstellt, liegt nahe. Doch die Nutzung von Bezahltechnologien variiert im Hinblick auf die regionalen Ausprägungen der Region. Dabei gibt es übergreifende Betrugstendenzen, was darauf schließen lässt, dass sich Kriminelle noch besser koordinieren und austauschen, als es Finanzinstitute tun. Damit haben sie gute Karten, Kontrollmechanismen zu unterwandern. Ein Katz-und-Maus-Spiel, wie wir es von IT-Security-Bedrohungen kennen, hat auch hier begonnen – und es wird so lange anhalten, solange Digital Fraud lukrativ ist.

Grenzüberschreitender Betrug inzwischen allgegenwärtig

Der digitale Betrug nimmt an Häufigkeit und Raffinesse zu. Betrüger und kriminelle Netzwerke setzen inzwischen Techniken ein, die genauso fortschrittlich sind wie die Technologien zu ihrer Abwehr. Social Engineering, Phishing, Identity Schemata und die Bandbreite an Methoden zur digitalen Bezahlung spielen Verbrechern in die Hände. Dabei sind gerade neue Methoden ein dankbares Ziel, da diese anfangs in der Regel noch nicht von ausgereiften Risikokontrollmechanismen begleitet werden.

SAS

Finanzinstitute benötigen einen speziellen Technologie-Layer und Analytics zur Echtzeit-Erkennung von Bedrohungen. Denn die komplexen Angriffe erfordern den Einsatz einer eigenen Technologie-Schicht in der IT-Infrastruktur, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden sowie gleichzeitig Strategien und Untersuchungen zentral zu steuern. Dabei können automatisierte Maßnahmen und prädiktives Fall-Management, unterstützt von KI und Machine Learning, die Mitarbeiter beim Monitoring betrügerischer Aktivitäten entlasten und zu einer Effizienzsteigerung beitragen.

Datenbasierte Echtzeitanalyse zur Betrugsbekämpfung

Daten sind essenziell. Datenbasierte Echtzeitanalysen und automatisierte Maßnahmen sind die Voraussetzung, um im „New Normal“ Betrügern auf die Spur zu kommen. Inwieweit Unternehmen dazu schon in der Lage sind, hängt von ihrer technologischen Reife ab. Gemeinsam ist dabei der Bedarf an maximal umfassenden Echtzeitdaten, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Implementierung von Cloud-Infrastrukturen ist zudem ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, die erforderliche Menge an Daten für die Fraud-Management-Systeme verarbeiten zu können.

Die Auswirkungen dieser Betrugswelle haben eine ganz neue Dimension – aufgrund der rasanten Verbreitung digitaler Bezahlmethoden. Für effektive Lösungen brauchen Unternehmen eine breite Palette an Daten und einen hybriden Multilayer-Ansatz. Advanced Analytics ist der gemeinsame Nenner, der die nötige Agilität schafft, um für die Zukunft vorbereitet zu sein.“

Stu Bradley, Vice President der globalen Fraud and Security Intelligence Division bei SAS

SAS

Für die Studie „The Escalation of Digital Fraud: Impacts of the Coronavirus on Global Fraud Challenges“ wurden Payment- und Security-Entscheidungsträger in 20 Ländern weltweit zwischen Januar und September 2020 befragt. Der Report steht zum kostenlosen Download gegen Angabe der Kontaktdaten bereit. Weitere Ergebnisse sowie Möglichkeiten, diesen Betrugsversuchen entgegenzutreten, werden in einem On-Demand-Webinar diskutiert. Auch hierfür ist die Angabe von Geschäftsdaten ausreichend.tw

 
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