STUDIEN & UMFRAGEN15. Juli 2021

Etvas-Studie: Digital Natives erwarten „Ergänzende Services zum Thema Wohnen“ von Ihrer Bank

Junge Bundesbürger sehen in ihrer Bank mehr als nur einen Kontoanbieter oder Kreditgeber. Sie stehen vor allem erweiterten Serviceangeboten offen gegenüber. 36 Prozent der 18- bis 29-Jährigen wünschen sich beispielsweise, zum Thema Wohnen Unterstützung und Hilfe von ihrer Bank zu erhalten. Nachgefragt werden Erweiterungen zum klassischen Leistungsangebot auch in den Themenbereichen Sicherheit, Beruf & Bildung sowie Mobilität & Verkehr. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von Civey im Auftrag der Etvas (Website). Für die repräsentative Studie wurden im Juni 2021 5.025 Bundesbürger befragt.

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Etvas
Dienstleistungen müssen den Erwartungen der Digital Natives entsprechen, sonst haben sie keine Chance. Auch für ergänzende Services fordern die Befragten eine hohe Nutzerfreundlichkeit. Und die Bank muss – auch wenn sie weiterempfohlen werden will – vor allem darauf achten, dass der Online-Auftritt einfach ist und die Angebote an den Lebens-Alltag angepasst sind. Erst an dritter Stelle nennen die 18- bis 29-Jährigen die Qualität der Leistungen.

Sören Timm, Etvas
Etvas

Insbesondere die jüngere Generation wünscht sich unterstützende Dienstleistungen von Banken, die über das Kernportfolio hinausreichen und den Alltag erleichtern. Mit solchen Dienstleistungen können die Institute gerade bei dieser jungen Zielgruppe punkten. Sie binden damit Berufseinsteiger und Young Professionals, die viele Banken im Konkurrenzkampf mit Neobanken und anderen Challengern längst aufgegeben haben.”

Sören Timm, Geschäftsführer Etvas

Über Etvas
Etvas (Website) ist ein digitaler B2B2C-Marktplatz für Zusatz-Services, mit denen Banken und Versicherungen digitale Ökosysteme betreiben, die ihre Dienstleistungen aufwerten und die Kundenloyalität erhöhen. Zusätzliche Mehrwertdienste werden so je nach Anforderungsprofil konfiguriert und zur Verfügung gestellt. Im IT- Finanzmagazin-Interview (hier) erklären die Gründer die Idee und Hintergründe.

Besonders gefragt sind dabei Services zum Thema Wohnen. Denn die Anmietung oder der Kauf einer Immobilie ist gerade für 18- bis 29-Jährige mit einer Vielzahl von neuen Herausforderungen verbunden.
36 Prozent würden hier Unterstützung von ihrer Bank zu schätzen wissen. Denkbar sind dabei eine Vielzahl von ergänzenden Services wie Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Immobilie, Umzugs- oder Handwerkervermittlung. Aber auch Versicherungen rund ums Wohnen und Vergleichsrechner für Heizung, Strom und Wasser oder Rechtsberatungen können von Instituten als ergänzende Services vermittelt werden. „Die Banken gelten auch bei vielen jungen Menschen immer noch als vertrauenswürdiger Partner, deren Angebote sie gerne annehmen“, so Timm.

Gewünscht werden neben ergänzenden Services zum Thema Wohnen (36 Prozent) auch Angebote zu Beruf & Bildung (14 Prozent), Sicherheit (11 Prozent) sowie Mobilität und Verkehr (10 Prozent).aj

 
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