FINTECH16. August 2018

figo erhält ZAG-Lizenz, einen CRO (Chief Risk Officer) und bietet mit RegShield ‘Licence as a Service’

Tanaonte / BigStock

figo ist jetzt ein reguliertes Institut nach dem Zahlungs­dienste­aufsichtsgesetz (ZAG). Damit hat es von der Finanzaufsicht BaFin die Erlaubnis erhalten, die seit Jah­res­be­ginn re­gu­lier­ten Zah­lungs­aus­lö­se- (ZAD) und Kon­to­in­for­ma­ti­ons­diens­te (KID) zu er­brin­gen.

Bereits bei Be­kannt­wer­den der neu­en Er­laub­nis­pflich­ten rund um die PS­D2 ge­gen En­de 2015 ha­be das Un­ter­neh­men sei­nen Fo­kus auf die Er­fül­lung der re­gu­la­to­ri­schen An­for­de­run­gen ge­legt. Die Li­zenz als Zah­lungs­in­sti­tut sei nun die Fol­ge.

Mit dem „RegShield“ nehme das Unternehmen ab sofort Partnern die Last eigener Lizenzpflichten ab. Sowohl jungen FinTechs als auch traditionellen Banken biete man seine Services an. Um Unternehmen ohne eigene BaFin-Erlaubnis auch weiterhin zu ermöglichen, Produkte und Features zu realisieren, die einen regulierten Kontozugriff oder eine Zahlungsauslösung voraussetzen, haben die Hamburger das RegShield entwickelt. Das ‘Licence as a Service’-Modell richte sich insbesondere an zwei Arten von Unternehmen: kleine Start-ups, denen die benötigten Ressourcen fehlen, sowie große Unternehmen, die aufgrund der nötigen Änderungen an ihren bereits komplexen Prozessen keine eigene Lizenz wollen.

Deutsche Bank/Mario Andreya

figo übernimmt Kontoinhabern gegenüber die aufsichtsrechtliche Verantwortung für ZAG-Dienste, die unsere Partner in ihre Services einbinden möchten. Unsere Partner benötigen mit diesem Produkt keine eigene ZAD-Lizenz oder KID-Registrierung der Aufsicht und können sich so voll und ganz auf den Kundennutzen ihrer innovativen Services konzentrieren.”

André M. Bajorat, figo CEO

Neu eingerichtet: Cornelia Schwertner wird Chief Risk Officer von figo

Die regulatorischen Anforderungen als Zahlungsinstitut erfordern einen hohen Aufwand im Zuge des Lizenzantrags, fortlaufende Überwachung der betrieblichen Abläufe und der Unternehmensentwicklung. Um dieser Herausforderung zukünftig noch besser gerecht zu werden, erfolgte eine Erweiterung des C-Levels:

Cornelia Schwertner ist seit August 2018 Chief Risk Officer (CRO). Sie ist bereits seit April 2016 bei figo (Website) und hat bisher in der Rolle als Head of Governance, Risk & Compliance das Lizenzprojekt geleitet. In ihrer neuen Position steuert sie sämtliche Fragen zur Regulatory Compliance im Rahmen der Unternehmensführung und strategischen Entscheidungsfindung.

Cornelia Schwertner - neue Chief Risk Officer (CRO) bei figo
figo

figo ist überzeugt, dass die Regulierung des Kontozugriffs Vertrauen bei Verbrauchern schafft, die Akzeptanz für das Thema Open Banking erhöht und dadurch Innovation fördert. Die ZAG-Lizenz erlaubt uns, ein noch verlässlicherer Partner für Banken, Versicherungen sowie FinTech- und InsurTech-Unternehmen zu sein.”

Cornelia Schwertner, figo CROaj

 
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