FinTra World vom Bankingclub in Köln: Wer braucht noch FinTechs? GenAI übernimmt jetzt das Core Banking
Die nun dritten Auflage der früheren FinTech World fand diesmal mit neuem Namen in Köln statt: FinTra World. Nach dem Neustart im letzten Jahr war es die erste Veranstaltung des „neuen“ Bankingclub und damit auch die erste große Veranstaltung der Branche in Köln. von Dirk Emminger. Die Kölner Motorworld kennen viele bereits von den Bankingclub Kongressen. Am Rande von Köln fanden sich diesmal aber nicht nur kleinere Gruppen zusammen, sondern der Bankingclub stellte eine Veranstaltung mit 2 Hauptbühnen, 2 Nebenbühnen und über 50 Fintechs auf die Beine. Das ehemalige Flughafengelände bot ausreichend Platz für die wahrscheinlich größte Teilnehmerdichte an Mitarbeitern aus Instituten. Sogar einige internationale Anbieter verbrachten zwei Tage, um den deutschen Markt kennenzulernen. . Über 1,5 Tage konnten die Teilnehmer eine Vielzahl von Formaten erleben. Von klassischen Vortragsformaten, Anwenderberichten, Masterclasses und Pitch Bühnen bis hin zu 1:1 Gesprächen an Messeständen wurde alles angeboten, was in eine solche Branchenveranstaltung gehört. Thematisch gab die FinTra World kein Leitthema aus. Neben AI wurden die Themen europäische Souveränität und Standortfragen stark bespielt. Wer braucht noch FinTechs, wenn es GenAI gibt?!. . . Diese Frage kommt diesmal nicht von der Redaktion, sondern von Stephan Paxmann, Chief Innovation Officer der LBBW. In seinem Vortrag bediente er die Frage sehr gut, ohne erneut die Vorteile von GenAI zu wiederholen, und zeigte auf, wie sich vor allem die Entwicklung in einem modernen Institut geändert hat. Drei griffige Merksätze von Stephan Paxmann: „1. Die Steuerung schlägt mittlerweile an vielen Stellen die Geschwindigkeit. zweiten reine Optimierung reicht nicht. dritten In Zukunft müssen wir alle in Agenten und weniger in Apps denken“ sind nachvollziehbar und klar formuliert. Die LBBW war wir die letzten Jahre auch mit einer großen Mannschaft und einem großen Stand vor Ort. Neue Gesichter beim Hauptsponsor der FinTra World, S A P Fioneer!. . . Der erste Auftritt nach seinem Wechsel von zuletzt Dock Financial hatte Marko Wenthin von S A P Fioneer. Mit seinem Team möchte der Serial FinTech den Anbieter von Bankensoftware, speziell Core Banking, in die nächste Ära führen. Mehr Bank Fachlichkeit und Differenzierung mit komplexeren Lösungen statt „Technology only“ soll die Zielrichtung sein. Immer wieder spannend sind die Referenzen aus dem Ausland der deutschen Traditionsmarke. [ -]Viele starke Bank Vorträge und die Möglichkeit für 1:1 Gespräche!. . Wer den Bankingclub kennt, weiß, dass die Podiumsteilnehmer in der Regel eine lange Verbundenheit zur Community haben, und dass man als Teil dieser Community schnell Kontakte knüpfen kann. Es bleibt immer Raum für Fragen und 1:1 Diskussionen. Bestes Beispiel: Christian Rhino, ßieh Ei Oh Private Bank der Deutsche Bank AG. Nachdem er das Concept of One, die Basis der Technologiestrategie, erläuterte, wurde deutlich, wie stark eine gemeinsame Architektur der DB Marken, einheitliche Standards und geteilte Plattformen zur Skalierbarkeit und Effizienz beitragen. . Christian Rhino brachte es auf den Punkt: „Nutzt die Technologien am Markt und wartet nicht, bis sie zu euch kommen.“ Und weiter: „Banken müssen verstehen, dass sie durch Technologie einen Wettbewerbsvorteil erlangen können.“. . Inhaltlich waren neben den obligatorischen Ka I Themen aber auch die Dauerbrenner DORA, europäische Resilienz, FIDA und der digitale Euro vertreten. Hans Rainer van den Berg (CEO euro V) diskutierte mit Teilnehmern über den anstehenden Dialog der EZB, den Stand des Rulebooks und forderte eine stärkere Involvierung der Industrie. Joris Hensen (Founder und Co Lead des Deutsche Bank API Programms) führte durch die Innovationen im FIDA- und Open Finance Umfeld, und die Plaudertaschen nahmen noch einen Live Podcast auf. [ -]. . Pitches in Themenwelten, Mehr Tech als FinTech und nicht nur Early Stage!. . . Über beide Tage pitchten auf der separaten Pitch Bühne die Teilnehmer der FinTechs in unterschiedlichen Kategorien um den Tagessieg und am zweiten Tag dann in reduzierter Anzahl um den Gesamtsieg. Über die Jahre ist interessant zu beobachten, dass sich der Fokus der Startups auf der FinTra World immer mehr Richtung Bieh tu Bieh Tech dreht. Das ist auch vor dem Hintergrund der Gründungen im B2C Bereich in unserer Branche nachvollziehbar. Der Jury wurde es besonders durch die unterschiedlichen Stadien, in denen sich die Startups befinden, nicht ganz einfach gemacht. Auffallend wenige Pitches suchten konkret nach Investoren und leider war auch wenig „Kapital“ auf der Veranstaltung vertreten. Am Ende überzeugte die Jury das Startup „StrategyBridgeAI“, und das Publikum hob das zugegeben sehr etablierte Startup „WealthApi“, vertreten durch Susanne Krehl, auf den ersten Platz. Zahlen rund um die FinTra World 2026, es wird bereits an 2027 geplant!. . Teilnehmer von über 120 unterschiedlichen Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern fanden den Weg nach Köln. Über 72 Technologie Aussteller, viele Startups, sowie über 24 Partner und Aussteller waren vertreten. Es gibt noch kein konkretes Datum, aber eins ist sicher: Es wird 2027 eine weitere Auflage der FinTra World geben. Diese wird auch wieder in Köln sein, und die Jahreszeit wird auch nicht so warm sein, das man auf eine Heizung verzichten kann.Sie hörten einen Beitrag von „Dirk Emminger“
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/239730

Die nun 3. Auflage der früheren FinTech World fand diesmal mit neuem Namen in Köln statt: FinTra World (Website). Nach dem Neustart im letzten Jahr war es die erste Veranstaltung des „neuen“ Bankingclub und damit auch die erste große Veranstaltung der Branche in Köln.
von Dirk Emminger
Die Kölner Motorworld kennen viele bereits von den Bankingclub-Kongressen. Am Rande von Köln fanden sich diesmal aber nicht nur kleinere Gruppen zusammen, sondern der Bankingclub stellte eine Veranstaltung mit 2 Hauptbühnen, 2 Nebenbühnen und über 50 Fintechs auf die Beine. Das ehemalige Flughafengelände bot ausreichend Platz für die wahrscheinlich größte Teilnehmerdichte an Mitarbeitern aus Instituten. Sogar einige internationale Anbieter verbrachten zwei Tage, um den deutschen Markt kennenzulernen.
Dirk Emminger
Über 1,5 Tage konnten die Teilnehmer eine Vielzahl von Formaten erleben. Von klassischen Vortragsformaten, Anwenderberichten, Masterclasses und Pitch Bühnen bis hin zu 1:1-Gesprächen an Messeständen wurde alles angeboten, was in eine solche Branchenveranstaltung gehört. Thematisch gab die FinTra World kein Leitthema aus. Neben AI wurden die Themen europäische Souveränität und Standortfragen stark bespielt.
Wer braucht noch FinTechs, wenn es GenAI gibt?

Dirk Emminger
Diese Frage kommt diesmal nicht von der Redaktion, sondern von Stephan Paxmann, Chief Innovation Officer der LBBW. In seinem Vortrag bediente er die Frage sehr gut, ohne erneut die Vorteile von GenAI zu wiederholen, und zeigte auf, wie sich vor allem die Entwicklung in einem modernen Institut geändert hat.
Drei griffige Merksätze von Stephan Paxmann: „1. Die Steuerung schlägt mittlerweile an vielen Stellen die Geschwindigkeit. 2. reine Optimierung reicht nicht. 3. In Zukunft müssen wir alle in Agenten und weniger in Apps denken“ sind nachvollziehbar und klar formuliert.
Die LBBW war wir die letzten Jahre auch mit einer großen Mannschaft und einem großen Stand vor Ort.
Neue Gesichter beim Hauptsponsor der FinTra World – SAP Fioneer

Dirk Emminger
Der erste Auftritt nach seinem Wechsel von zuletzt Dock Financial hatte Marko Wenthin von SAP Fioneer. Mit seinem Team möchte der Serial FinTech den Anbieter von Bankensoftware, speziell Core Banking, in die nächste Ära führen. Mehr Bank Fachlichkeit und Differenzierung mit komplexeren Lösungen statt „Technology only“ soll die Zielrichtung sein. Immer wieder spannend sind die Referenzen aus dem Ausland der deutschen Traditionsmarke.
Viele starke Bank-Vorträge und die Möglichkeit für 1:1-Gespräche
Wer den Bankingclub kennt, weiß, dass die Podiumsteilnehmer in der Regel eine lange Verbundenheit zur Community haben – und dass man als Teil dieser Community schnell Kontakte knüpfen kann. Es bleibt immer Raum für Fragen und 1:1-Diskussionen. Bestes Beispiel: Christian Rhino, CIO Private Bank der Deutsche Bank AG. Nachdem er das Concept of One – die Basis der Technologiestrategie – erläuterte, wurde deutlich, wie stark eine gemeinsame Architektur der DB-Marken, einheitliche Standards und geteilte Plattformen zur Skalierbarkeit und Effizienz beitragen.

Dirk Emminger
Christian Rhino brachte es auf den Punkt: „Nutzt die Technologien am Markt und wartet nicht, bis sie zu euch kommen.“ Und weiter: „Banken müssen verstehen, dass sie durch Technologie einen Wettbewerbsvorteil erlangen können.“

Dirk Emminger
Inhaltlich waren neben den obligatorischen KI-Themen aber auch die Dauerbrenner DORA, europäische Resilienz, FIDA und der digitale Euro vertreten.
Hans-Rainer van den Berg (CEO euro-V) diskutierte mit Teilnehmern über den anstehenden Dialog der EZB, den Stand des Rulebooks und forderte eine stärkere Involvierung der Industrie. Joris Hensen (Founder und Co-Lead des Deutsche Bank API Programms) führte durch die Innovationen im FIDA- und Open-Finance-Umfeld, und die Plaudertaschen nahmen noch einen Live-Podcast auf.

Dirk Emminger
Pitches in Themenwelten – Mehr Tech als FinTech und nicht nur Early Stage

Dirk Emminger
Über beide Tage pitchten auf der separaten Pitch-Bühne die Teilnehmer der FinTechs in unterschiedlichen Kategorien um den Tagessieg und am zweiten Tag dann in reduzierter Anzahl um den Gesamtsieg. Über die Jahre ist interessant zu beobachten, dass sich der Fokus der Startups auf der FinTra World immer mehr Richtung B2B-Tech dreht. Das ist auch vor dem Hintergrund der Gründungen im B2C-Bereich in unserer Branche nachvollziehbar. Der Jury wurde es besonders durch die unterschiedlichen Stadien, in denen sich die Startups befinden, nicht ganz einfach gemacht. Auffallend wenige Pitches suchten konkret nach Investoren und leider war auch wenig „Kapital“ auf der Veranstaltung vertreten. Am Ende überzeugte die Jury das Startup „StrategyBridgeAI“, und das Publikum hob das zugegeben sehr etablierte Startup „WealthApi“, vertreten durch Susanne Krehl, auf den ersten Platz.
Zahlen rund um die FinTra World 2026 – es wird bereits an 2027 geplant
Teilnehmer von über 120 unterschiedlichen Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern fanden den Weg nach Köln. Über 72 Technologie-Aussteller – viele Startups – sowie über 24 Partner und Aussteller waren vertreten.
Es gibt noch kein konkretes Datum – aber eins ist sicher: Es wird 2027 eine weitere Auflage der FinTra World geben. Diese wird auch wieder in Köln sein – und die Jahreszeit wird auch nicht so warm sein, das man auf eine Heizung verzichten kann.Dirk Emminger
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