ANWENDUNG24. Juli 2026

Governikus und Sproof vereinfachen Onboarding-Prozesse mit der deutschen eID

Ein Smartphone zeigt eine Benutzeroberfläche der Sproof-Plattform, die zur Identifikation dient. Anweisungen fordern den Nutzer auf, seinen Ausweis in die Kamera zu halten. Der Hintergrund ist dunkelblau, die Schrift ist klar und deutlich.
Sproof

Sproof und Governikus wollen die Online-Ausweisfunktion des deutschen Personalausweises mittels der Lösung AusweisIDent in die Plattform sproof Ident integrieren. So soll das europäische eID-Netzwerk ausgebaut und Unternehmen eine Alternative zu herkömmlichen Identifikationsverfahren geboten werden.

Für regulierte Sektoren, wie zum Beispiel die Finanz- und Versicherungsbranche, werde ein sicheres Onboarding immer mehr zur geschäftskritischen Hürde. Diese Herausforderung verschärfe sich mit zunehmender europäischer Vernetzung, sodass Unternehmen Identitätslösungen benötigen würden, die über Ländergrenzen hinweg funktionieren. Herkömmliche Video-Ident-Verfahren erfüllen laut Anbieter zwar regulatorische Anforderungen, würden Unternehmen jedoch mit hohen Transaktionskosten belasten und aufgrund von Wartezeiten und Medienbrüchen zu hohen Abbruchraten im Vertriebsprozess führen.

eID-Nutzung im Aufwind: Schneller, sicherer, alltagstauglich

Über Sproof Ident (Website) könnten Kunden und Mandanten ihre Identität in wenigen Sekunden direkt im Browser per Smartphone-Scan nachweisen. Die Lösung lese die verifizierten Attribute des Personalausweises wie Name, Anschrift, Geburtsdatum und Nationalität fälschungssicher aus und stelle einen revisionssicheren Audit-Trail für Compliance-Prüfungen bereit.

Die deutsche eID ist das sicherste Identitätsfundament, das bereits heute auf Millionen Smartphones in Deutschland verfügbar ist. Gemeinsam mit Sproof machen wir diese hoheitliche Technologie alltagstauglich für die Wirtschaft. Durch die Integration von AusweisIDent in der Lösung Sproof Ident senken wir die Komplexität und sorgen für eine User Experience, die Vertrauen schafft, statt Abbrüche zu provozieren.“

Hartje Bruns, Geschäftsführer bei Governikus

Die eID als direkter Weg zur europäischen EUDI-Wallet

Die strategische Partnerschaft sei gleichzeitig die Antwort auf die kommenden europäischen Regularien unter eIDAS 2.0. Ab 2027 seien zahlreiche regulierte Branchen sowie große Online-Plattformen gesetzlich verpflichtet, die europäische digitale Brieftasche (EUDI-Wallet) als Identifikationsmittel zu akzeptieren.

Mit der Vollintegration der deutschen eID werde der Weg für diesen Übergang von eID zu EUDI-Wallet geebnet. Wer heute die eID-Identifikation einführt, nutze bereits die technologische Architektur der kommenden EUDI-Wallet und sei am Tag der Einführung durch wenigen Entwicklungsaufwand startbereit.ft

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