ANWENDUNG21. Mai 2026

HVB und Schwarz Digits starten digitales Frühwarnsystem

Eine Person interagiert mit einem Laptop, während digitale Elemente im Bereich der Cybersicherheit angezeigt werden. Die Darstellung umfasst Anmeldedaten und ein Schloss-Symbol, was auf die Zusammenarbeit von HVB und Schwarz Digits im Bereich digitaler Frühwarnsysteme hinweist.
Schwarz Digits

Die HypoVereinsbank (HVB) erweitert im Rahmen einer Partnerschaft mit Schwarz Digits ihr Sicherheitsangebot für Kunden. Dafür vermittelt sie zukünftig den digitalen Identitätsschutz unter der Bezeichnung „omniac“. Der von Schwarz Digits entwickelte Service überwache Internet und Darknet kontinuierlich auf verifizierte Datenlecks und informiere Nutzer bei Risiken sofort per App, teilt die HVB mit.

Mit „omniac“ erhielten Kunden der HypoVereinsbank die Möglichkeit, ihre digitale Identität aktiv und präventiv auch über das klassische Banking hinaus zu schützen. Die digitale Bedrohungslage entwickele sich mit hoher Geschwindigkeit, teilt die HVB mit. Cyberangriffe seien zunehmend automatisiert, KI-gestützt und maximal skalierbar. Zugangsdaten seien das zentrale Ziel von Angriffen und stellten das weltweit größte Cyberrisiko dar.

„omniac“ fungiere als digitales Frühwarnsystem und suche kontinuierlich nach verifizierten Datenlecks im Internet sowie im Darknet, in denen personenbezogene Informationen auftauchen könnten. Dazu zählten unter anderem E-Mail-Adressen, Mobilfunknummern sowie Bank- oder Zahlungsdaten.

Nutzer werden per App über Datenlecks informiert

Hierfür analysiert der digitale Service gezielt zugängliche kriminelle Online‑Marktplätze oder Darknet-Foren. So würden täglich weltweit tausende neue gestohlene Datenpakete mit Millionen von Identitätsdaten identifiziert. Würden persönliche Daten in einem verifizierten Datenleck gefunden, informiere eine App die Nutzer unmittelbar, betont die HVB.

Neben der Warnmeldung erhielten sie konkrete Handlungsempfehlungen, um potenzielle Risiken schnell zu minimieren und ihre Datensicherheit zu verbessern.

Artur Gruca, Chief Digital & Operating Officer (CDOO) der HypoVereinsbank
Hypovereinsbank

Digitale Sicherheit endet nicht bei den eigenen Systemen. Deshalb investieren wir – zusätzlich zu höchsten Sicherheitsstandards innerhalb der Bank – gezielt in ein starkes Sicherheits-Ökosystem. Mit ‚omniac‘ ermöglichen wir unseren Kunden einen zusätzlichen Identitätsschutz, der sie im digitalen Alltag unterstützt.“

Artur Gruca, Chief Digital & Operating Officer (CDOO) der HypoVereinsbank

Wie Schwarz Digits (Website) betont, werde „omniac“ in Deutschland entwickelt und auf STACKIT, der souveränen Cloud-Infrastruktur des Unternehmens, betrieben. Die Lösung sei DSGVO-konform. Alle Daten würden verschlüsselt verarbeitet, seien nur für die Nutzer einsehbar und unterlägen höchsten europäischen Datenschutz- und Sicherheitsstandards.

Mit dem Start der Vermittlung von „omniac“ unterstreiche die HypoVereinsbank ihren Anspruch, Verantwortung über klassische Finanzdienstleistungen hinaus zu übernehmen. Sie unterstütze Kunden dabei, sich in einer zunehmend vernetzten Welt sicher und souverän zu bewegen.

Digitale Identitäten sind das Fundament für selbstbestimmtes und sicheres Handeln in einer vernetzten Welt. Bereits heute ermöglichen wir Millionen von Menschen in 22 Ländern den einfachen, transparenten und sicheren Schutz ihrer digitalen Identität. Besonders im Handel und Finanzsektor, wo Vertrauen die härteste Währung ist, setzen wir damit neue Maßstäbe für digitale Souveränität.”

Dr. Alexander Schellong, Managing Director Institutes, Accelerators & Cybersecurity bei Schwarz Digitsdw

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