PRODUKTE6. November 2026

Inveda.net verbindet digitale Antragsstrecken mit eigener BiPRO-440-Erweiterung

Illustration mit Browserfenster, Formular-, Profil- und Prüfsymbolen sowie Wolken und Pfeilen; Inveda.net verbindet digitale Antragsstrecken mit BiPRO 440.
Inveda.net

Kundendaten seien im Maklerverwaltungsprogramm vorhanden, doch für die Beantragung eines Versicherungsprodukts müssten sie häufig erneut erfasst werden. Zwischen der Verwaltung bestehender Kundenbeziehungen, der Tarifberechnung und dem eigentlichen Versicherungsantrag würden noch immer unterschiedliche Systeme und technische Übergänge liegen. Eine neue Lösung von Inveda.net soll diese Prozesse jetzt enger miteinander verbinden.

Grundlage seien ein standardisiertes Entwicklungs-Framework für digitale Antragsstrecken und eine eigene Erweiterung der BiPRO-440-Funktionalität, mit der sich Antragsprozesse über Deeplinks unmittelbar aus einem Maklerverwaltungsprogramm heraus aufrufen ließen.

Die technische Erweiterung sei bereits in die Integrationsplattform INEX und das cloudbasierte Maklerverwaltungsprogramm IMA+ integriert worden.

Neue Antragsstrecken ohne wiederkehrende Individualentwicklung

Die Entwicklung digitaler Antragsstrecken sei bislang häufig mit einem erheblichen Anteil wiederkehrender Programmierarbeit verbunden gewesen. Neben der eigentlichen Tarifberechnung müssten Eingabedialoge, Plausibilitätsprüfungen, Workflows und Schnittstellen umgesetzt werden, obwohl sich viele dieser Funktionen von Produkt zu Produkt kaum unterscheiden würden.

Inveda.net habe diese wiederkehrenden Bestandteile deshalb in einem einheitlichen Entwicklungs-Framework zusammengeführt. Dialoge, Prozessabläufe und technische Integrationsmechanismen würden einer standardisierten Struktur folgen, während die produktspezifische Tariflogik und die individuellen Leistungsmerkmale gesondert umgesetzt würden.

Damit ließe sich der Entwicklungsaufwand für neue Versicherungsprodukte deutlich reduzieren. Anstelle einer vollständigen Individualentwicklung stehe die fachliche Abbildung des jeweiligen Tarifs im Mittelpunkt. Die Wiederverwendung technischer Komponenten schaffe zugleich eine verlässlichere Kalkulationsgrundlage.

BiPRO 440: Direkter Einstieg aus dem Maklerverwaltungsprogramm

Die Entwicklung einer digitalen Antragsstrecke allein beseitige allerdings nicht die technischen Brüche zwischen den beteiligten Systemen. Entscheidend sei auch, wie vorhandene Daten in den Antragsprozess gelangen und wie die erfassten Informationen anschließend weiterverarbeitet werden könnten.

Hierfür nutze Inveda.net eine eigene Erweiterung der BiPRO-440-Funktionalität. Die Norm schaffe eine standardisierte Grundlage für den direkten Aufruf von Versichererportalen aus einem Maklerverwaltungsprogramm. Das Unternehmen habe diesen Ansatz technisch ergänzt, um auch den gezielten Einstieg in digitale Antragsstrecken und die Übergabe vorhandener Kunden- und Vertragsdaten zu ermöglichen.

Über einen Deeplink könne der Versicherungsmakler unmittelbar aus seinem MVP in den entsprechenden Antragsprozess wechseln. Bereits vorhandene Informationen würden dabei übergeben und müssten nicht erneut manuell eingegeben werden.

Auch der Rückweg der Daten werde berücksichtigt. Informationen, die während der Antragstellung ergänzt werden sowie die erstellten Anträge könnten über entsprechende Schnittstellen an das Maklerverwaltungsprogramm zurückgegeben werden.

Damit entstehe die technische Grundlage für einen durchgängigen Prozess zwischen Kundenverwaltung, Tarifberechnung und Antragstellung.

INEX und IMA+ bilden die technische Grundlage

Die erweiterte Deeplink-Funktionalität sei bei Inveda.net (Website) bereits in INEX und IMA+ integriert. Während INEX die technische Integration und den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen unterstützt, bilde IMA+ die Arbeitsumgebung für die Verwaltung von Kunden, Verträgen und Geschäftsvorgängen.

Die Kombination ermögliche es, vorhandene Daten für den Aufruf digitaler Antragsstrecken zu nutzen und die anschließende Weiterverarbeitung der erfassten Informationen technisch vorzubereiten. Der Ansatz sei dabei nicht auf das eigene Maklerverwaltungsprogramm beschränkt. Auch andere MVP könnten angebunden werden, sofern die erforderlichen Schnittstellen und technischen Voraussetzungen vorhanden seien.ft

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