ANWENDUNG2. Juli 2020

Open Banking Protect: Neue Schutzlösung von Mastercard gewinnt drei FinTechs als Kunden

Open Banking Protect: Neue Schutzlösung von Mastercard gewinnt drei FinTechs als Kunden
Andrey Suslov/bigstock.com

Die FinTechs Aion, DiPocket und Modulr werden ihren Kunden ‚Open-Banking-Protect‚ von Mastercard anbieten. Open Banking Protect ist eine von vier Lösungen, die Finanzinstituten und Drittanbietern den Einsatz einer größeren Auswahl an Finanz- dienstleistungen im europäischen Ökosystem ermögliche.

Die PSD2-Richtlinie erlaubt es vertrauenswürdigen Dritten, Zugang zu Finanzinformationen zu erhalten. Dadurch wird es Banken und Drittanbietern ermöglicht, bessere und individualisierte Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Die Finanzinstitute bleiben jedoch für die Gelder haftbar, weswegen es wichtig ist, offene Bankanfragen von unbekannten Drittanbietern schnell zu überprüfen, um Betrug frühzeitig zu erkennen.

Mastercard Open Banking Protect (Website) biete zwei Leistungen an:

•    Lizenz- und Zertifikatsvalidierungen: Schnelle Überprüfung der Zertifizierung von Drittanbietern und des Registrierungsstatus anhand relevanter Verzeichnisse

•    Betrugsüberwachung: Monitoring- und Warnsystem, welches die Daten auf Netzwerkebene eines Drittanbieters verwendet, um Abweichungen zu erkennen und betrügerische Anfragen zu unterbinden

Die neuen Partner von Mastercard sind die belgische Digitalbank Aion, die mit künstlicher Intelligenz arbeitet, DiPocket, eine App zur mobilen Zahlung und Geldverwaltung, sowie die digitale Zahlungsplattform Modulr. Sie werden Open Banking Protect nutzen, um ihre Kundenkonten zu verwalten und diese vor nicht autorisierten Drittanbietern zu schützen.

Mastercard

Kooperationen sind der Schlüs­sel, um ein leis­tungs­fä­hi­ges und si­che­res Open Ban­king-Öko­sys­tem auf­zu­bau­en. Des­we­gen freu­en wir uns sehr über die Part­ner­schaf­ten mit Ai­on, Di­Po­cket und Mo­dulr. Un­se­re Open-Ban­king-Lö­sun­gen för­dern In­no­va­ti­on und Ko­ope­ra­ti­on in Eu­ro­pa. Denn wäh­rend es im Open-Ban­king-Öko­sys­tem ei­ne star­ke Dy­na­mik gibt, sind Fi­nanz­in­sti­tu­te, Dritt­an­bie­ter und Nut­zer wei­ter­hin be­sorgt über mög­li­che Be­trugs­ri­si­ken oder Si­cher­heits­ver­let­zun­gen. Ge­nau da set­zen wir mit un­se­ren Lö­sun­gen an, die auf un­se­rer Ex­per­ti­se und Spe­zia­li­sie­rung in Si­cher­heits- und Be­zahl­tech­no­lo­gi­en auf­baut. Dies ist ein be­deu­ten­der Mei­len­stein für das ge­sam­te Öko­sys­tem und öff­net die Tür für ei­nen noch stär­ke­ren Ein­satz von Open Ban­king in ganz Europa.“

Jim Wadsworth, Senior Vice President Open Banking Mastercard

Untersuchungen von Mastercard unter europäischen Finanzinstituten zum Thema Open Banking bestätigen, dass das Betrugs- und Verlustrisiko deren größte Sorge sei. Die Ursachen liegen in der Komplexität des Marktes mit seinen zahlreichen Regulierungsbehörden sowie 31 zuständigen nationalen Behörden und bis zu 90 zertifizierten Vertrauensdienstanbietern (QTSPs), die die Überprüfung von Drittanbietern zu einer großen Herausforderung für Finanzinstitute machen (Website).

Open Banking Protect sei eine von vier Lösungen von Mastercard, die Finanzinstituten und Drittanbietern den Einsatz Finanzdienstleitungen und Anwendungen. Die vier vorgestellten Lösungen sind:

•    Open Banking Connect: Eine einzige Verbindung zur Funktionalität von Finanzinstitutionen, die Drittanbietern Skalierbarkeit, Belastbarkeit und eine schnelle Markteinführung bietet

•    Open Banking Protect: Echtzeit-Überprüfung des Registrierungs- und Zertifizierungsstatus von Drittanbietern sowie Monitoring- und Warnsystem, um betrügerische Anfragen in Echtzeit zu ermitteln

•    Open Banking Resolve: Ein zentraler Dienst zur Untersuchung und Beilegung von Anfragen sowie Streitfällen, der Klarheit, Konsistenz und Transparenz für alle Teilnehmer des Ökosystems bietet

•    Open Banking Consulting Services: Professionelle Beratung und operative Unterstützung, um Finanzinstitutionen dabei zu helfen, eine Strategie zu definieren und erfolgreich umzusetzen.aj

 
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