ANWENDUNG22. September 2026

Multi-PSP: Mangopay führt Lösung für mehr Flexibilität und Kontrolle ein

Ein Laptop zeigt eine Online-Shop-Seite mit einem Produktpreis von 129,00 €. Verschiedene Zahlungsmethoden wie Visa, PayPal, Apple Pay und Klarna sind abgebildet. Die Darstellung verdeutlicht die Flexibilität und Kontrolle, die durch die Multi-PSP-Lösung von
KI, DALL-E

Mangopay, eine Wallet-First-Zahlungsinfrastruktur für Enterprise-Plattformen, hat eine neue Lösung zur Zentralisierung und Verwaltung von Zahlungen über Payment-Service-Provider (PSP) vorgestellt. Zahlungen, die über bestehende PSPs von Unternehmen laufen, würden dafür bei Mangopay zentral abgestimmt, Wallets zugewiesen, aufgeteilt und ausgezahlt.

Die Lösung mit der Bezeichnung „Echo“ ermögliche es Plattformen, ihre bestehenden PSP-Setups ungestört beizubehalten und gleichzeitig zu steuern, was nach der Zahlung geschehe, teilt Mangopay mit. So entstehe ein klarer Nachweis darüber, wo sich die Gelder befänden, wem sie gehörten und wann sie auf das Konto des richtigen Nutzers freigegeben werden könnten.

Jeder neue Zahlungsanbieter bedeutet einen neuen Abstimmungsprozess

PSPs würden Pay-ins weiterhin abwickeln, während die Infrastruktur von Mangopay zum zentralen Punkt werde, von dem aus die Plattform nachgelagerte Geldbewegungen verwalte. „Echo“ sei ab sofort für Enterprise-Plattformen verfügbar, folgend auf eine Early-Access-Phase mit ausgewählten Mangopay-Kunden.

Andy Wiggan, Chief Product Officer von Mangopay
Mangopay

Skalierende Plattformen bewegen sich in einem großen und wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem ihnen je nach Zahlungsanforderungen immer mehr Anbieter zur Auswahl stehen. Für diese große Auswahl zahlen sie jedoch mit betrieblichen Kosten und Ineffizienz. Jeder neue Zahlungsanbieter bedeutet einen weiteren Abstimmungsprozess oder eine weitere Datenstruktur, an die sich Plattformen anpassen müssen.“

Andy Wiggan, Chief Product Officer von Mangopay

Mangopay habe „Echo“ entwickelt, um dieses Muster zu durchbrechen und Plattformen eine flexible Möglichkeit zu bieten, die Betriebskosten für die Verwaltung von Zahlungsströmen über mehrere Anbieter hinweg zu senken. Gleichzeitig könnten diese weiterhin diejenigen Anbieter wählen, die ihre Geschäftsstrategie am besten unterstützten, betont Wiggan.

Für die Plattform-Ökonomie bedeute die Einführung der neuen Lösung den Schritt weg von anbieterabhängigen Zahlungssetups hin zu einem skalierbareren Modell. Die Zahlungsanbieter behielten ihre Rolle bei der Zahlungsakzeptanz und die Plattformen die Kontrolle darüber, wie Geld zwischen Nutzern, Partnern und ihrem eigenen Unternehmen bewegt werde.

Wie Mangopay in Bezug auf eine eigene Studie (Website) mitteilt, würden sich 86 % der Enterprise-Plattformen immer noch auf manuelle Abstimmungen verlassen. 30 % identifizierten eine bessere Transparenz über die Geldflüsse als die Verbesserung, die die größte Wirkung auf ihre Zahlungsabläufe hätte.dw

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