FINTECH10. Juni 2026

Shopware startet in Kooperation mit PayPal eigene Zahlungslösung Shopware Payments

Shopware hat mit „Shopware Payments“ eine eigene, nativ in die Plattform integrierte Zahlungslösung vorgestellt
Shopware

Der E-Commerce-Plattformanbieter Shopware hat mit „Shopware Payments“ eine eigene, nativ in die Plattform integrierte Zahlungslösung vorgestellt. Die neue Lösung entsteht in Partnerschaft mit PayPal und soll Händlern ermöglichen, Zahlungsprozesse direkt innerhalb der Shopware-Umgebung zu aktivieren und zu verwalten, ohne zusätzliche Integrationen oder externe Orchestrierungslösungen einsetzen zu müssen.

Die auf der globalen Zahlungsinfrastruktur von PayPal basierende Lösung unterstützt ein breites Spektrum an Zahlungsmethoden. Dazu zählen klassische Kartenzahlungen, digitale Wallets wie Apple Pay und Google Pay, Buy-Now-Pay-Later-Angebote sowie die PayPal-eigenen Zahlungsoptionen einschließlich PayPal, Venmo und PayPal Pay Later. Nach Angaben des Unternehmens soll Shopware Payments insbesondere die operative Komplexität im Zahlungsmanagement reduzieren. Durch die Bündelung von Zahlungsabwicklung, Datenflüssen und Support innerhalb einer zentralen Umgebung sollen Händler ihre Payment-Prozesse effizienter steuern können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Onboarding. Bestehende PayPal-Business-Konten lassen sich direkt mit der Lösung verbinden, alternativ kann während der Einrichtung ein neues Konto erstellt werden. Die Nutzung der Risiko- und Compliance-Infrastruktur von PayPal soll dabei einen schnellen Einstieg in den produktiven Betrieb ermöglichen. Sebastian Hamann, Co-CEO von Shopware, bezeichnet die neue Lösung als weiteren Schritt beim Ausbau der Zusammenarbeit mit PayPal. Ziel sei es, Händlern ein unmittelbar einsatzbereites Zahlungserlebnis bereitzustellen und gleichzeitig mehr Transparenz sowie Flexibilität bei der Verwaltung ihrer Zahlungsprozesse zu schaffen.

Shopware Payments vereinfacht den Weg von der Einrichtung bis zum Verkauf und gibt Händlern mehr Kontrolle, Transparenz und Flexibilität. Gleichzeitig unterstützt die Lösung sie dabei, die einfachen Checkout-Erlebnisse zu schaffen, die Kunden heute erwarten.“

Sebastian Hamann, Co-CEO von Shopware

Agnostischer Ansatz: Offene Architektur ohne Anbieterbindung

Shopware hat mit „Shopware Payments“ eine eigene, nativ in die Plattform integrierte Zahlungslösung vorgestellt
Shopware

Nach Unternehmensangaben setzt Shopware Payments auf eine offene Architektur und verpflichtet Händler damit nicht exklusiv auf einen einzelnen Payment Service Provider. Dadurch sollen Unternehmen ihre Payment-Strategie auch künftig flexibel an veränderte Geschäftsanforderungen anpassen können. Das Preismodell basiert auf Transaktionen und soll eine transparente sowie wettbewerbsfähige Kostenstruktur bieten. In Verbindung mit der nativen Integration und dem zentralisierten Management erwartet Shopware langfristig Vorteile bei den Gesamtbetriebskosten und der operativen Effizienz.

Auch PayPal sieht in der Kooperation einen Beitrag zur Vereinfachung digitaler Bezahlprozesse. Jeff Pomeroy, verantwortlich für Payment Services & Crypto bei PayPal, erklärte, die Integration ermögliche Händlern den Zugriff auf das Zahlungsnetzwerk und die Checkout-Optionen des Unternehmens direkt innerhalb von Shopware und könne so die Conversion im Online-Handel unterstützen.

Gemeinsam mit Shopware helfen wir Händlern, ihr Wachstum zu beschleunigen – mit nahtlos integrierten Payments, die einfach zu nutzen sind und eine starke Checkout-Performance bieten. Mit PayPals bewährtem Zahlungsnetzwerk, Auswahlmöglichkeiten im Checkout und integriertem Buy Now, Pay Later direkt in Shopware Payments können Händler mehr Kunden zum Kauf bewegen und ihr Geschäft mit größerer Sicherheit steuern.“

Jeff Pomeroy, Payment Services & Crypto bei PayPal

Shopware Payments steht ab sofort im Rahmen eines ersten Rollouts für Händler in Deutschland und Österreich zur Verfügung. Eine schrittweise Einführung in weiteren europäischen Märkten sowie in den Vereinigten Staaten ist geplant. Die Expansion soll dabei an regulatorische Anforderungen und die jeweilige operative Einsatzbereitschaft angepasst werden.tw

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