Parashift lanciert spezialisiertes Dokumenten-KI-Sprachmodell Dokumentli®

Parashift AG
Organisationen mit hohem Dokumentenvolumen standen bisher vor der Wahl zwischen zwei unbefriedigenden Wegen: template- und layoutbasierte Erfassung, die bei jeder neuen Belegart ein Projekt auslöst, oder eine Cloud-KI, bei der Dokumentendaten das Haus verlassen.
Dokumentli benötige keine Vorabkonfiguration je Dokumenttyp und kein Layout-Pretraining. Eine neue Belegart läuft ohne Vorbereitung. Jedes in der Anfrage deklarierte Feld erscheine in der Antwortstruktur, auch bei wiederkehrenden Gruppen wie Rechnungspositionen. Die Schnittstelle ist eine OpenAI-kompatible Chat-Completions-API, womit sich das Modell mit einem API-Call in Workflow-Lösungen, RPA-, iPaaS-, ERP-, DMS- und CRM-Umgebungen anbinden lasse.
On-Prem-Betrieb und Private Cloud sind Varianten derselben API. Wer einmal integriert hat, kann die Betriebsart später wechseln, ohne neu zu integrieren. Abgerechnet wird als Abonnement mit Seitenkontingent statt pro Aufruf. Mindestens vierteljährliche Modell-Updates seien ohne neuen Vertrag enthalten.
Gesundheitswesen, Banken und Versicherungen im Fokus
Dokumentli richtet sich an Branchen, in denen geschäftliches Dokumentenvolumen und strenge Anforderungen an den Verbleib der Daten zusammenfallen. Im Gesundheitswesen betrifft das Arztberichte, Zuweisungen, Kostengutsprachen, Aufnahmeunterlagen und Rechnungen, bei denen Patientendaten das Haus nicht verlassen dürfen. Bei Banken und Versicherungen sind es Kreditakten, Onboarding-Unterlagen, Schadensbelege und Gutachten mit den entsprechenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Für alle drei Branchen ist der Betrieb im eigenen Rechenzentrum, auf Wunsch vollständig vom Netz getrennt, der ausschlaggebende Punkt.
Lokal bereits auf handelsüblicher Hardware lauffähig

Parashift AG, eigene Messung, August 2026.
Dokumentli läuft bereits auf handelsüblicher Hardware, also auf einer einzelnen Grafikkarte in einem gewöhnlichen Server, ohne GPU-Cluster und ohne Ausbau des Rechenzentrums. In einem von Parashift selbst durchgeführten Benchmark über fünf Datensätze und 3.368 reale Geschäftsdokumente erreichte das Modell 88,4 Prozent cANLS@0.8 und liegt damit vor allen sechs Referenzmodellen im Testfeld, darunter Gemini 3.6 Flash mit 83,5 Prozent, Qwen3.6-Plus mit 82,1 Prozent, GPT-5.6 Sol mit 81,8 Prozent und Claude Opus 4.8 mit 81,0 Prozent. Methodik, Konfidenzintervalle und Einzelergebnisse je Datensatz sind im Benchmark Report dokumentiert.

Parashift AG
Wir sind überzeugt, dass für die Geschäftsautomation hochtrainierte Spezialistenmodelle die Zukunft sind und nicht immer größere Allzweckmodelle. Ein Modell, das nur eine Aufgabe kann, diese aber wirklich beherrscht, ist im Betrieb genauer, schneller und in den Kosten planbarer. Genau darum haben wir mit Dokumentli ein solches Modellprodukt gebaut, zugeschnitten auf Geschäftsdokumente und ausgeliefert als Container, den ein Unternehmen in einer Stunde im eigenen Rechenzentrum in Betrieb nimmt.“
Alain Veuve, CEO Parashift AG
Abgrenzung und Verfügbarkeit von Dokumentli
Dokumentli ist kein Allzweckmodell. Offenes Reasoning, Coding, Allgemeinwissen jenseits des Dokumenteninhalts und mehrstufige Aufgaben ohne Dokumentenbezug sind ausdrücklich nicht Teil des Leistungsumfangs. Das Modell ist für den Dokumenteneingang gedacht, General-purpose-Modelle für die nachgelagerten Schritte.
Verfügbar sind ab sofort der On-Prem-Betrieb und die Private Cloud. Eine vollständig von Parashift betriebene Cloud-API, die Integration in die Parashift-Plattform und das Fine-Tuning auf eigene Dokumenttypen sind angekündigt. Ein Playground zum Testen steht auf der Website bereit, ebenso die technische Dokumentation auf der Website. pp
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/250409


Schreiben Sie einen Kommentar