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STUDIEN & UMFRAGEN17. Januar 2023

Rapid-Report: Bedeutung von APIs nimmt stark zu

Die Nutzung von internen und externen Schnittstellen wird für die Unternehmens-IT immer wichtiger. Sie werden häufiger eingesetzt, und auch der wirtschaftliche Nutzen steigt. Das ergab der diesjährige Rapid-Report „State of APIs“.

Umfang und Art der Nutzung von APIs, aufgeschlüsselt nach Branchen und Unternehmensgrößen, liefert der aktuelle API-Report von Rapid.<Q>Rapid
Umfang und Art der Nutzung von APIs, aufgeschlüsselt nach Branchen und Unternehmensgrößen, liefert der aktuelle API-Report von Rapid.Rapid

 

Der API-Marktplatz-Anbieter Rapid (ehemals RapidAPI) hat auch in diesem Jahr in einer globalen Erhebung die Entwicklung des API-Marktes aufgezeigt. Dazu befragte das Unternehmen weltweit 850 Entwickler, Ingenieure und Führungskräfte aus der Tech-Community, davon mehr als 19 Prozent aus der Finanzbranche. Die Ergebnisse hat Rapid auf der Website https://stateofapis.com/ veröffentlicht.

63 Prozent der teilnehmenden Entwickler gaben an, 2022 mehr APIs genutzt zu haben als in den vorangegangenen Jahren. Diese Entwicklung soll sich auch 2023 fortsetzen. Neben TK- und Technologie-Unternehmen gilt dies insbesondere auch für die Finanzbranche.

Schnittstellen-Einsatz als Gradmesser

Die Finanzbranche gehört mit zu den größten Treibern der API-Economy. <Q>Rapid
Die Finanzbranche gehört mit zu den größten Treibern der API-Economy. Rapid

Der Report von Rapid (Website) sieht die API-Economy insgesamt im Aufschwung. Etwa 70 Prozent aller Befragten erwarten einen Anstieg der API-Nutzung für 2023. Dabei gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Zahl der genutzten APIs. Firmen mit mehr als 10.000 Beschäftigten kommen häufig auf mehr als 250 interne Schnittstellen, bei 50 oder weniger Mitarbeitern sind es in knapp zwei Drittel der Fälle nicht mehr als 10.

Das Thema ist zudem stark branchenabhängig. Teilhabe an der API-Economy streben insbesondere Unternehmen der Telekommunikation (72 Prozent), für Finanzdienstleistungen (67 Prozent) und Technologie (64 Prozent) an, während der öffentliche Sektor mit 42 Prozent das geringste Interesse zeigt.

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Rapid

Der diesjährige Report bestätigt, dass sich der Markt dahingehend verändert, dass Unternehmen, die ihre digitale Transformation vorantreiben wollen, auf APIs setzen.“

Iddo Gino, CEO und Gründer von Rapid

Viele Unternehmen verließen sich auf ihre Entwickler, wenn es um Technologien geht, die ihnen helfen, in der heutigen Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben, führt Gino weiter aus. Diese griffen vermehrt zu APIs, um die gewünschte Geschwindigkeit und betriebliche Effizienz zu erzielen.

Finanzen bei Monetarisierung vorn

Neben internen APIs, die nach wie vor am häufigsten eingesetzt werden (75 Prozent), steigen die Nennungen für Drittanbieter-APIs (54 Prozent) und Partner-APIs (49 Prozent) weiter an, letztere um fünf Prozent, Partner-APIs in der Technologiebranche sogar um zehn Prozent. 

Beim API-Typ wird REST mit 69 Prozent am häufigsten genutzt, obwohl insgesamt alle API-Typen – Webhooks, Websockets, SOAP, GraphQL, Kafka, AsyncAPI und gRPC – zulegen konnten. Gefragt nach den beliebtesten Programmiersprachen macht nach wie vor Javascript das Rennen (48 Prozent), Python (36 Prozent) und Java (19 Prozent) folgen auf den Plätzen. Erst auf Platz 4 gibt es eine Veränderung: TypeScript hat mit 16 Prozent der Nennungen in diesem Jahr PHP (14 Prozent) überholt.

Hohe Priorität genießen laut der Rapid-Umfrage die API-Tests. 92,7 Prozent aller Unternehmen testen ihre APIs oder planen dies aktuell. Den höchsten Wert weist die Telekommunikationsbranche mit 99,0 Prozent aus, auch die Finanzbranche liegt mit 93,8 Prozent über dem Schnitt. Auffällig ist die Gesundheitsbranche: Sie ist mit 85,7 Prozent das Schlusslicht in dieser Disziplin.

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Rapid

Interessante Ergebnisse zeigen sich auch bei der Frage nach der Monetarisierung der APIs. Der Anteil der Unternehmen, die aus Schnittstellen direkten wirtschaftlichen Nutzen ziehen, stieg um 4,7 Prozent auf 42,6 Prozent. Herausragend ist dabei die Finanzbranche. Hier stieg der Anteil innerhalb eines Jahres um 16,2 Prozent, auf nun 52,3 Prozent. hj

 
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