FINTECH28. Januar 2026

Stoik erhält Kapitalspritze für seine Cyberversicherung

Stoïk erhält Kapitalspritze
KI, DALL-E

Stoik hat eine Series-C-Finanzierungsrunde über 20 Mio. Euro abgeschlossen. Die Kapitalspritze soll es dem InsurTech ermöglichen, sein Cybersicherheitsangebot weiter auszubauen und die Expansion fortzusetzen – mit Fokus auf Zentral- und Südeuropa. Zudem plane das Unternehmen, die Belegschaft in den kommenden zwölf Monaten von 130 auf 200 Mitarbeiter auszubauen und einen Teil des Kapitals in den Ausbau fortgeschrittener proprietärer KI-Fähigkeiten für Prävention, Detection und Incident Response zu investieren.

Knapp fünf Jahre nach der Gründung habe Stoik ein integriertes Modell etabliert, das jetzt von mehr als 10.000 Unternehmen genutzt werde und rund 600 neue Unternehmen pro Monat abdecke.

Stoik versichere gegen Cyberschäden und unterstütze Gewerbe- und Industrieunternehmen entlang des gesamten Schadenzyklus. In einem Umfeld, in dem Cyberrisiken zunehmend systemisch wirken und vielen Organisationen die internen Security-Ressourcen fehlen würden, setze Stoïk auf ein KI-gestütztes 360°-Modell. Ein Differenzierungsmerkmal sei dabei der integrierte Ansatz. Versicherungsschutz werde mit aktiver Prävention, Überwachung/Erkennung und eigenen Incident-Response-Teams kombiniert, damit Risikosteuerung und Unterstützung im Ernstfall aus einer Hand erfolgen könnten.

Franziska Geier ist Geschäftsleiterin für Deutschland und Österreich bei Stoik
Stoik

Gerade in Deutschland sehen wir, wie systemische Abhängigkeiten – Cloud, Identitäten, Dienstleister – klassische Sicherheitskonzepte überholen. Unser Anspruch als europäischer CISO heißt deshalb: Wir liefern nicht nur Deckung, sondern konkrete Schutzwirkung im Alltag – mit Präventions- und Response-Strukturen, die in deutschen und österreichischen Betrieben funktionieren und im Ernstfall sofort verfügbar sind.“

Franziska Geier, Geschäftsleiterin Stoik Deutschland & Österreich

Stoik (Website) sei in mehreren Märkten aktiv, darunter Frankreich, Deutschland, Spanien, Belgien, Österreich und Luxemburg, und habe 2025 ein Wachstum von über 200 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht – bei rund 50 Mio. Euro Nettoprämienvolumen (GWP).ft

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