ANWENDUNG29. Juni 2026

Zelara CRM-Lösung verspricht 66 % mehr Kundenaktivierungen ohne viel Aufwand

Zwei Männer sitzen in einem modernen Raum auf blauen Sesseln. Der linke Mann trägt ein hellblaues Hemd und Sneakers, der rechte ein schwarzes Hemd und braune Schuhe. Die Umgebung ist minimalistisch gestaltet. Zelara könnte in diesem Kontext eine innovative Lösung präsentieren.
Gründer Nikolas Schriefer & Björn HeckelZelara

Zelara arbeitet an einer KI-Plattform für Lifecycle-Marketing und hat jetzt den Abschluss einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3 Millionen Euro bekanntgegeben. Das Berliner Startup hat es sich zum Ziel gesetzt, statische und regelbasierte Kundenkommunikation in Unternehmen zu eliminieren. Das Versprechen: verbesserte Kundenansprache ohne Bedarf für neue CRM-Stacks.

Zelara ergänze bestehende CRM- und Customer-Engagement-Systeme und helfe Unternehmen dabei, über statische Kampagnen und grobe Kundensegmente hinauszugehen. Die Plattform ermittele kontinuierlich die passende Botschaft, den optimalen Kanal und den richtigen Zeitpunkt für jede einzelne Person. Während Marketingteams Ziele und Rahmenbedingungen definieren, übernehme Zelara die operative Aussteuerung und lerne fortlaufend aus den Ergebnissen.

Bei der Neobank bunq habe das Startup die Kunden-Aktivierung und -Reaktivierung um 66 % erhöht. Dafür seien weder ein Austausch des bestehenden CRM-Stacks noch aufwändige Anpassungen der Customer Journey erforderlich.

Vom regelbasierten Marketing zur lernenden Plattform

Viele Banken und Unternehmen würden über vordefinierte Customer Journeys, Regeln und Segmente kommunizieren. Klassische CRM- und Customer-Engagement-Plattformen dienen laut Zelara vor allem dazu, vorab definierte Kampagnen auszuführen. Das Berliner Unternehmen verfolge einen anderen Ansatz: Jede Kundeninteraktion fließe in einen kontinuierlichen Lernkreislauf ein. Auf dieser Basis optimiere die Plattform fortlaufend Botschaften, Kanäle und Zeitpunkte für jeden einzelnen Kunden.

Nachdem ich mehr als zwanzig Jahre lang Systeme entwickelt habe, mit denen Marketingteams Kunden ansprechen, ist mir immer wieder dasselbe aufgefallen: Die Technologie war auf Kampagnen, Journeys und Segmente ausgerichtet, aber nicht auf die Kunden selbst. Genau deshalb haben wir Zelara von Grund auf anders gedacht. Statt Kampagnen für Segmente zu optimieren, lernt die Plattform, wie jeder einzelne Kunde so angesprochen werden kann, dass sowohl für ihn als auch für das Unternehmen ein größerer Mehrwert entsteht.“

Björn Heckel, Mitgründer von Zelara

Die Pre-Seed-Finanzierung soll vor allem zwei Bereiche vorantreiben. Erstens werde Zelara (Website) die Weiterentwicklung seiner KI-Plattform für Lifecycle-Marketing beschleunigen, um bessere Entscheidungen für einzelne Kunden zu treffen und zusätzliche Kundenkontaktpunkte abzudecken. Zweitens will das Unternehmen sein Wachstum vorantreiben, indem es Partnerschaften mit führenden B2C-Unternehmen ausbaut, sein Team erweitert und an die bisherigen Kundenerfolge anknüpft.ft

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