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PRODUKTE8. Juni 2017

Apple iOS 11: Gefahr für 187.000 Programme mit veraltetem Code – auch Finanz-Apps könnten betroffen sein

Erster Hinweis darauf, dass eine App unter iOS 11 nicht mehr läuft tj

Am Montag gab Apple eine Vorschau auf sein neues Betriebssystem für iPhone, iPad und iPod, und bereits zu dem Zeitpunkt wurde klar, dass es alte Zöpfe abschneidet, weil ältere Geräte teilweise oder gar nicht mehr damit funktionieren. Doch nicht nur Hardware ist betroffen: auch viele Apps könnten nach dem Umstieg der Anwender auf die 11er-Version den Dienst verweigern.

Wie die US-Website BGR meldete, könnten etwa 187.000 Apps unter iOS 11 den Dienst versagen, weil das Mobil-Betriebssystem keine Programme mehr unterstützt, die 32-Bit-Programmcode enthalten. Banken und Unternehmen, die Finanz-Apps anbieten, sollten also rechtzeitig prüfen, ob die Anwendung mit dem neuesten System problemlos läuft.

Test mit Developer Kit und Beta-Version

Zwar kommt das „große“ Update von iOS erst im „Herbst“ – es gibt zurzeit noch nicht einmal ein konkretes Datum – doch gerade kompliziertere Anwendungen lassen sich erfahrungsgemäß nicht einfach anpassen, indem man nur ein paar Zeilen Code ändert und die App neu kompiliert. Zudem muss sie ja noch durch den Zertifizierungsprozess. Phil Schuler von Apple rühmte zwar in der Keynote die kurzen Bearbeitungszeiten von unter 24 Stunden. Doch wenn im Herbst die Menge der Programme zunimmt, die nach 64-Bit-Umstieg den Segen erneut haben wollen, könnte es dann wieder länger dauern.

Ein erster Hinweis könnte sein, dass nach Start der App ein Hinweis erscheint, dass sie vermutlich irgendwann nicht mehr funktioniert. Doch auch so sollten Verantwortliche sich das Developer-Kit besorgen und ausführliche Feldtests durchführen – es ist ja für iOS 11 bereits verfügbar. Apple lässt die Entwickler auch nicht allein, sondern gibt Hinweise, wie man seine Apps auf den neuesten Stand bringt.

Gerade im finanziellen Bereich mag man sich nicht die Aufregung der Kunden vorstellen, wenn die plötzlich mit nicht mehr funktionierenden Apps konfrontiert sind. Schließlich geht es meist um mehr als ein Spiel, das man nicht mehr nutzen kann. tj

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