KURZ NOTIERT25. März 2021

Banking Circle goes Microsoft Azure: Länderübergreifende Zahlungsplattform gestartet

Banking Circle (Finanz­infras­truktur-Anbieter) ist komplett auf Azure umgestiegen und hostet nun alle Funktionen in der Cloud. Dazu gehört auch die „Cloud-first-Plattform für länderübergreifende Transaktionen“. Sie soll Kunden höhere Geschwindigkeit, verbesserte Funktionalität und eine eingängigere Benutzererfahrung bieten.

dennizn/bigstock.de
Die Zahlungsplattform basiert auf Microservices. Jeder Teil der Lösung ist unabhängig voneinander einsetzbar, lässt sich individuell warten und skalieren. Die Lösung biete eine schnelle Verarbeitung für Zahlungen, die durch den Wechsel von batch- zu ereignisgesteuerter Zahlungsverarbeitung erreicht werden. Gleichzeitig ermögliche die Banking-Circle-Plattform Kunden einen Echtzeit-Einblick in den Status ihrer Zahlungen; basierend auf einer offenen API.

Da die gesamte Infrastruktur des Unternehmens nun cloudbasiert ist, kann Banking Circle (Website) die Architektur noch schneller weiterentwickeln, um auf die sich ständig ändernden Anforderungen seiner Kunden zu reagieren. Die Entkopplung ermöglicht es, bestimmte Teile zu aktualisieren, ohne andere Workloads zu beeinträchtigen. Dadurch stellt Banking Circle eine konsistente Verbesserung im gesamten Netzwerk sicher. So lassen sich Transaktionszeiten erheblich verkürzen und im Gegenzug das Kundenerlebnis verbessern – ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im schnellen Zahlungsverkehr.

Michel André, CIO Banking Circle
LinkedIn

Vor der Entwicklung der neuen Plattform haben wir unsere Kunden nach ihren Wünschen gefragt: Geschwindigkeit stand ganz oben auf ihrer Agenda. Daher haben wir die Plattform von Anfang an in der Cloud aufgebaut, so dass wir uns ausschließlich auf die Entwicklung der Software konzentrieren konnten, die diese Anforderungen erfüllt und übertrifft. Da jetzt unsere gesamte Infrastruktur cloudbasiert ist, können wir noch schneller auf Kundenanforderungen reagieren und bestimmte Bereiche verbessern, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen.“

Michel André, CIO Banking Circle

„Ich freue mich, dass wir jetzt nicht nur einen schnelleren Service, sondern auch eine intuitivere Benutzererfahrung bieten können. Durch die Umstellung auf die Ereignisverarbeitung lassen sich beispielsweise Aktualisierungen auf der Grundlage von Live-Anwendungsfällen jetzt in Echtzeit vornehmen. Das optimiert die täglichen Arbeitsabläufe der Kunden. Letztendlich bringt uns die neue Plattform einen Schritt näher an unser Ziel, die Zeit, die Unternehmen für eine länderübergreifende Transaktion benötigen, auf Sekunden zu reduzieren.“

„Um in der heutigen Wirtschaft wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen weltweiten Handel betreiben. Aber die unglaublich langsame Geschwindigkeit und die hohen Kosten der länderübergreifenden Transaktionen können das Geschäftswachstum behindern“, kommentiert Anders la Cour, Chief Executive Officer und Mitbegründer von Banking Circle. „Es war immer unser Ziel, ein Unternehmen aufzubauen, das Technologie mit einer Banklizenz kombiniert, um die Kosten und den Zeitaufwand für die Abwicklung internationaler Zahlungen zu reduzieren. Ursprünglich hat dieser Prozess 50 Euro gekostet und fünf Tage oder mehr gedauert. Wir wollen jedoch, dass er 50 Cent kostet und weniger als fünf Minuten dauert. Unsere Cloud-basierte Infrastruktur und die eigens dafür entwickelte Plattform sind der nächste Schritt auf diesem Weg. Unternehmen können so viel einfacher länderübergreifend Geld transferieren. So können sich Kunden auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: ihr Wachstum und die Zufriedenheit ihrer Kunden.“

Nach eigenen Angaben wickle Banking Circle bereits 10 Prozent der weltweiten B2CE-Commerce-Transaktionen sowie 100 Milliarden Euro der B2BE-Commerce-Transaktionen am Point-of-Sale1 ab.aj

 
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