ANWENDUNG12. Juli 2018

Deutsche Bank startet Portal „BluePort“ mit Smacc, FastBill, Twago und in Kürze Advanon

Blueport der Deutsche Bank
Deutsche Bank

Die Deutsche Bank nutzt FinTechs, um die Digitalisierung schneller umzusetzen. Mit dem neuen Web-Portal „BluePort“ (Website) zielt sie auf ihre 900.000 Geschäfts- und Firmenkunden. Ab dem 25. Juli sei dies ein „zentraler Zugangskanal zu digitalen Bankleistungen“ und zu den Leistungen der zwei FinTechs Smacc und FastBill, sowie dem HR Startup Twago.

Der Kern von BluePort sei die neue Zahlungsverkehrslösung „bankline+“ zur Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs. Die Multibanking-Web-App könne die Geschäftskonten eines Kunden aggregieren. Das Online-Tool soll bankübergreifende Kontoinformationen und Zahlungsverkehr, Importmöglichkeit von Zahlungsverkehrsaufträgen bieten – dazu gibt es eine 24-Stunden-Hotline für die Geschäftskunden. Der „BluePort“-Basis-Zugang ist für DB-Kunden kostenlos. Zusatzleistungen werden dann über drei Preispakete angeboten und verkauft.

BluePort als Anlaufstelle für FinTechs

BluePort sei offen für Kooperationspartner: Die Bank setzte für ihre Geschäfts- und Firmenkunden auf Lösungen, die nicht nur aus der Deutschen Bank kommen. Diese können in die Plattform integriert werden.

Deutsche Bank

BluePort ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zur digitalen Hausbank. Über diesen Zugang können wir unseren Kunden in Zukunft wesentlich schneller neue Angebote und Leistungen, auch von Anbietern außerhalb der Bank, zur Verfügung stellen. Das macht uns für unsere Kunden zu einem schnelleren und besseren Partner.“

Stefan Bender, Leiter Firmenkundengeschäfts Deutschen Bank

Zum Start von BluePort haben Kunden Zugang zu den Produkten von drei Kooperationspartnern:

1. Smacc werde Unternehmen bei der Buchhaltung und den Finanzprozessen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz unterstützen (sobald eine digitale Basis-Version von SMACC in BluePort integriert ist). Es werde vermutlich die Abwicklung des Buchhaltungsprozesses ab Belegeingabe bis hin zur Zahlung über bankline+ bieten. Die Integration soll noch im Laufe dieses Jahres erfolgen.

BluePort der Deutsche Bank
BluePort Deutsche Bank

2. FastBill bietet kleineren Unternehmen und Selbständigen eine Plattform, mit der sie Belege und Finanzdaten zentral verwalten können, sowie passende Schnittstellen für den Datenaustausch mit Steuerberatern. Durch die Integration von Rechnungswesen, Echtzeit-Bankgeschäften und Assistenzsystemen mit einer Benutzeroberfläche hätten FastBill-Nutzer ihre Liquidität jederzeit im Blick, erhalten ihr Geld schneller und lassen die Buchhaltung im Hintergrund erledigen.

3. Randstad-Tochter Twago ist ein Freiberufler-Marktplatz. Twago vermittelt online Arbeit an freie Mitarbeiter und Agenturen aus den Bereichen Programmierung, (Web-)Design und
Unternehmens-Dienstleistungen, die von jedem Ort der Welt ausgeführt werden
können.

In Kürze solle auch Advanon über BluePort erreichbar sein. Advanon hat eine klassische Factoring-Lösungen und richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz und in Deutschland. Über Advanon können Unternehmen ihre Rechnungen ab einem Betrag von 1000 Euro online vorfinanzieren lassen.

 
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