ANWENDUNG14. August 2026

EZB: Cash bleibt King – nur 8% verweigern Bargeld

. Die Akzeptanz von Bargeld in europäischen Geschäften hat neuerdings wieder zugenommen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor. Von denjenigen Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen in physischen Geschäften verkaufen, von Hotels, Restaurants, Cafés sowie Unternehmen in Entertainment- und Freizeit Bereichen geben aktuell 92 Prozent an, Bargeld zu akzeptieren. 2024 waren es nur 90 Prozent. Dies liegt vor allem daran, dass die Bargeldakzeptanz während der Corona Pandemie zurückgegangen war. Insgesamt ist Bargeld in der Euro Zone die am meisten akzeptierte Zahlungsart. Die Akzeptanz von Kartenzahlungen blieb zwischen 2024 und 2026 weitgehend stabil bei 88 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat die Akzeptanz von Mobile Payment von 36 Prozent auf 68 Prozent zugenommen. Kann die EZB Studie stimmen?!. . An dieser Stelle ist, mal wieder, ein dickes Fragezeichen in Sachen Plausibilität der EZB Studie zu setzen: Denn Ende 2025 konnten laut EZB Zahlungsverkehrsstatistik bereits 93 Prozent aller P O S Terminals kontaktlose Zahlungen und damit auch Zahlungen per Smartfon, also Mobile Payment, verarbeiten. 2024 waren es 92 Prozent der Terminals. Demnach müsste die Akzeptanz von Mobile Payment schon 2024 viel höher gewesen sein und kann auch nicht so stark zugenommen haben. 25 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie Schritte zur Förderung digitaler Zahlungen unternommen haben. Dies betrifft zum Beispiel Investitionen in Kassensysteme, die bargeldlose Zahlungen verarbeiten können oder die Reduzierung von Kassen, die nur Bargeld annehmen. 13 Prozent der Unternehmen haben bereits Self Checkout Terminals installiert, wobei einige dieser Terminals auch Bargeld akzeptieren. Bei der Entscheidung über die Akzeptanz von verschiedenen Zahlungsarten stehen für die Unternehmen die Vorlieben ihrer Kunden, Sicherheit und ein einfaches Handling im Vordergrund. Als Vorteile von Bargeld gegenüber digitalen Zahlungsarten sehen die Unternehmen vor allem Anonymität und Zuverlässigkeit. An der Studie der EZB haben sich gut 8.200 Unternehmen aus allen 21 Euro Ländern beteiligt. Die Daten wurden zwischen Februar und April 2026 erhoben. . Verbraucher zahlen immer mehr mit Karte!. . Seitens der Verbraucher gewinnen Kartenzahlungen weiter an Beliebtheit. Laut EZB Zahlungsverkehrsstatistik stieg die Zahl der Kartentransaktionen in der Euro Zone 2025 um 8,6 Prozent auf 91,7 Milliarden und der dabei getätigte Umsatz um 6,1 Prozent auf 3,5 Billionen Euro. In Schweden, einem der Vorreiterländer für eine bargeldlose Gesellschaft, ist man übrigens neuerdings zu der Erkenntnis gelangt, dass der Fortschritt des bargeldlosen Bezahlens auch seine Schattenseiten haben kann. Für die schwedische Regierung ist Bargeld mittlerweile ein wichtiger Baustein für die Krisenvorsorge. Die Zivilschutzbehörde empfiehlt: Alle Erwachsenen sollten immer etwa 1.000 Kronen (ca. 90 Euro) in bar zu Hause liegen haben. Und ein neues Gesetz verpflichtet Lebensmittelgeschäfte und Apotheken seit Mitte 2026 dazu, wieder Bargeld anzunehmen.

Die Grafik illustriert die Bargeldakzeptanz in verschiedenen Bereichen des stationären Handels und der Dienstleistungen. Aktuell akzeptieren 92 % der Unternehmen Bargeld, ein Anstieg um 2 Prozentpunkte im Vergleich zu 2024, wo 90 % erwartet werden.
itfm

Die Akzeptanz von Bargeld in europäischen Geschäften hat neuerdings wieder zugenommen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor.

Von denjenigen Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen in physischen Geschäften verkaufen, von Hotels, Restaurants, Cafés sowie Unternehmen in Entertainment- und Freizeit-Bereichen geben aktuell 92 Prozent an, Bargeld zu akzeptieren. 2024 waren es nur 90 Prozent. Dies liegt vor allem daran, dass die Bargeldakzeptanz während der Corona-Pandemie zurückgegangen war.

Insgesamt ist Bargeld in der Euro-Zone die am meisten akzeptierte Zahlungsart. Die Akzeptanz von Kartenzahlungen blieb zwischen 2024 und 2026 weitgehend stabil bei 88 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat die Akzeptanz von Mobile Payment von 36 Prozent auf 68 Prozent zugenommen.

Kann die EZB-Studie stimmen?

An dieser Stelle ist – mal wieder – ein dickes Fragezeichen in Sachen Plausibilität der EZB-Studie zu setzen: Denn Ende 2025 konnten laut EZB-Zahlungs­verkehrs­statistik bereits 93 Prozent aller POS-Terminals kontaktlose Zahlungen und damit auch Zahlungen per Smartphone – also Mobile Payment – verarbeiten. 2024 waren es 92 Prozent der Terminals. Demnach müsste die Akzeptanz von Mobile Payment schon 2024 viel höher gewesen sein und kann auch nicht so stark zugenommen haben.

25 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie Schritte zur Förderung digitaler Zahlungen unternommen haben. Dies betrifft zum Beispiel Investitionen in Kassensysteme, die bargeldlose Zahlungen verarbeiten können oder die Reduzierung von Kassen, die nur Bargeld annehmen. 13 Prozent der Unternehmen haben bereits Self-Checkout-Terminals installiert, wobei einige dieser Terminals auch Bargeld akzeptieren.

Bei der Entscheidung über die Akzeptanz von verschiedenen Zahlungsarten stehen für die Unternehmen die Vorlieben ihrer Kunden, Sicherheit und ein einfaches Handling im Vordergrund. Als Vorteile von Bargeld gegenüber digitalen Zahlungsarten sehen die Unternehmen vor allem Anonymität und Zuverlässigkeit.

An der Studie der EZB haben sich gut 8.200 Unternehmen aus allen 21 Euro-Ländern beteiligt. Die Daten wurden zwischen Februar und April 2026 erhoben.

Die Abbildung zeigt drei grafische Darstellungen von Euro-Banknoten und -Münzen, begleitet von Texten, die die Bedeutung von Bargeld hervorheben. Die Initiative des Nationalen Bargeldforums wird betont, um die Relevanz von Bargeld im Zahlungsverkehr zu unterstre
Bundesbank wirbt für Bargeld …Bundesbank

Verbraucher zahlen immer mehr mit Karte

Seitens der Verbraucher gewinnen Kartenzahlungen weiter an Beliebtheit. Laut EZB-Zahlungs­verkehrs­statistik stieg die Zahl der Kartentransaktionen in der Euro-Zone 2025 um 8,6 Prozent auf 91,7 Milliarden und der dabei getätigte Umsatz um 6,1 Prozent auf 3,5 Billionen Euro.

In Schweden, einem der Vorreiterländer für eine bargeldlose Gesellschaft, ist man übrigens neuerdings zu der Erkenntnis gelangt, dass der Fortschritt des bargeldlosen Bezahlens auch seine Schattenseiten haben kann. Für die schwedische Regierung ist Bargeld mittlerweile ein wichtiger Baustein für die Krisenvorsorge. Die Zivilschutzbehörde empfiehlt: Alle Erwachsenen sollten immer etwa 1.000 Kronen (ca. 90 Euro) in bar zu Hause liegen haben. Und ein neues Gesetz verpflichtet Lebensmittelgeschäfte und Apotheken seit Mitte 2026 dazu, wieder Bargeld anzunehmen.fb

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