STRATEGIE17. Juni 2020

Finanz Informatik will seine IT plattformunabhängiger machen

Der zentrale IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe, Finanz Informatik, setzt seine Kooperation mit IBM und Red Hat fort. In einem neuen Sechs-Jahres-Vertrag vereinbarten die Partner, die Banking-Plattform OSPlus mit Cloud- und KI-Anwendungen weiterzuentwickeln. Zu den wichtigsten Zielen zählen Flexibilität und Plattformunabhängigkeit.

Flexibilität und Plattformunabhängigkeit dank Cloud-Technologien von IBM und Red Hat ist das Ziel der Finanz Informatik. <q> Mashiro Momo & dawnfu / Pixabay
Flexibilität und Plattformunabhängigkeit dank Cloud-Technologien von IBM und Red Hat ist das Ziel der Finanz Informatik. Mashiro Momo & dawnfu / Pixabay

 

Auch die Sparkassen stehen wie viele andere Banken und Finanzdienstleister vor der Aufgabe, ihr Geschäftsmodell in digitale Lösungen zu übertragen. Als zentraler IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe kommt der Finanz Informatik (FI) dabei eine herausragende Rolle zu. Sie ist dafür verantwortlich, die Applikationen der Banking-Plattform OSPlus in Richtung einer plattformunabhängigen Basis zu transformieren.

IBM und Red Hat liefern Technik

Bereits in der Vergangenheit setzte FI auf die Zusammenarbeit mit wichtigen IT-Partnern, die mit Technologien und Beratungsleistungen die anstehende Digitalisierung unterstützten. IBM und Red Hat sollen auch in der nun anstehenden Phase der digitalen Transformation an Bord bleiben.

Der neue Vertrag zwischen FI und IBM läuft über sechs Jahre. Vereinbart sind unter anderem der Einsatz von IBMs Technik wie aktuelle z15-Mainframes, DS8000-Speichersysteme, Cloud-Services und das Datenbanksystem Db2, daneben auch OpenShift von Red Hat sowie verschiedene Big-Data-Technologien bis hin zu künstlicher Intelligenz.

Man habe gemeinsam eine Lösung entwickelt, die IBM Cloud und Red Hat Open Shift zusammenführt. Vollumfängliche Kubernetes-Container-Lösungen bildeten die Grundlage zur Modernisierung der Anwendungen mittels offenen und hybriden Cloud-Anwendungen. „Cloud-native“ Infrastrukturen ermöglichten die Kombination von On-Premise und Public Cloud.

Auf dem Weg zur digitalen Sparkasse

Sicherheit und Verfügbarkeit stehen dabei an erster Stelle. Der Einsatz von Cloud-Services ermögliche zudem, IT-Ressourcen über alle eigenen Rechenzentren hinweg flexibel zu skalieren, merkte FI-Geschäftsführer Detlev Klage an. Die IT-Infrastruktur solle insgesamt flexibler und plattformunabhängiger werden, bis hinein in die Produktionsarchitekturen der Gesamtbanklösung OSPlus für die gesamte Sparkassen-Finanzgruppe. Zugleich wolle man Kostenvorteile realisieren.

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FI

„Mit den neuen Technologien werden wir die Produktlösungen und Mehrwerte schneller auf der digitalen Finanzplattform für die Endkunden der Sparkassen bereitstellen und die digitalen Kanäle tief mit der Filiale vor Ort vernetzen.“

Andreas Schelling, FI-Geschäftsführung

Andreas Schelling, verantwortlich für die Anwendungsentwicklung und künftig Vorsitzender der FI-Geschäftsleitung, sieht sich dank der Kooperation mit IBM und Red Hat auf einem guten Weg, die Digitalisierung der Angebote bis hin zum Endkunden voranzutreiben. Seine Vision: „Die digitale Sparkasse bietet den Kunden eine ganz persönliche – multibankfähige – Sicht auf ihre Finanzen und maßgeschneiderte Angebote, die gerne persönlich vor Ort oder auch ganz einfach und bequem über digitale Kommunikationswege beraten und bedarfsgerecht ausgeprägt werden.“ hj

 
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