PRODUKTE27. Juli 2021

Finux-Liquiditätsplattform wird White-Label für Banken

Banken und Sparkassen können ab heute die Liquiditätsplattform Finux (vom FinTech fino) als White-Label-Lösung integrieren und unter eigenem Namen anbieten. Mit Finux sollen Geschäftskunden auf Grundlage ausgewerteter Finanzdaten ein besseres Verständnis ihrer unternehmerischen Situation erhalten. Berater gewinnen eine umfassende Sicht auf ihre Kunden.

Liquiditätsplattform Finux
fino
Finux analysiere per PSD2/XS2A Transaktionen, unabhängig davon, ob sie auf dem Konto der eigenen Bank oder dem einer fremden bzw. auf einem PayPal-Konto stattfinden. Das Ergebnis werde Geschäftskunden übersichtlich in einem Dashboard angezeigt, sodass sie ihre aktuelle und auch künftige finanzielle Situation auf einen Blick erkennen. Dabei werden die Transaktionen kategorisiert und zusammengefasst, um zusätzlich die Top-Kunden bzw. Lieferanten sowie die größten Einnahmen- und Ausgabenblöcke abzubilden.

Für Firmenkundenberater bei Banken und Sparkassen entstünde so ebenfalls ein Mehrwert: Sie erhalten mit dieser Analyse eine umfassende Sicht auf den Kunden, mit der sie zusätzliche Vertriebspotenziale angehen und Kundentermine zügig vorbereiten können.

Christian Reichmayr, Geschäftsführer von fino / Finux-Anbieter
fino

Ein typisches Beispiel sind mögliche Versicherungslücken. Mit Finux analysieren wir die vorhandenen Versicherungen inklusiver gezahlter Prämien und gleichen diese mit branchenüblichen Zahlen ab. Treten dabei Abweichungen auf, erhält der Berater wie auch der Kunde einen entsprechenden Alert.“

Christian Reichmayr, Geschäftsführer von fino

Zudem ermöglicht Finux durch das Aufzeigen von Kunden-Lieferanten-Beziehungen das frühzeitige Erkennen, ob ein Kunde durch Abhängigkeiten und den potenziellen Ausfall eines Zahlungspartners in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnte. Berater können auf Basis dieser Informationen das Kreditausfallrisiko des Kunden besser einschätzen.

Dabei entscheide das Finanzinstitut, wie umfassend die Daten den Kunden per Finux (Website) dargestellt werden. Beispielsweise kann der Geschäftskunde in der Basis-Version sehen, welche größten Kunden mit wie viel Prozent an seinem Umsatz beteiligt sind. Mit der Freischaltung der Premiumansicht erhält er dann weitergehende Informationen wie Dauer der Geschäftsbeziehung, bisher erzielte Einnahmen oder die durchschnittliche Transaktionshöhe. Über eine Visualisierung der optionalen Funktionen kann das Upselling der Module in höhere Preisstufen erreicht werden. Das Upselling lässt sich zudem mit anderen Produkten aus dem bestehenden Portfolio kombinieren, z. B. mit einem Upgrade von Standard- zu Premium-Kontomodellen.aj

 
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