STUDIEN & UMFRAGEN6. Juni 2017

Bilderkennung mit KI: Automatisierung bei KFZ-Schadenregulierung

monsitj/Bigstock

Fahrzeugschäden weitgehend automatisch anhand von Fotos beurteilen und immer die richtige Entscheidung treffen. Das ist eine der Visionen der KFZ-Versicherer. Mit einer neuen Technik könnten die Unternehmen dieser Vision näher kommen.

Der Digitalisierungsexperte Control Expert setzt für die Bilderkennung auf Künstliche Intelligenz (KI). Hier liegt der Schlüssel für die nächste Stufe der Automatisierung im KFZ-Schadenprozess. Die Bilderkennung mittels KI hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Technologieriesen wie Google, Apple, Facebook & Co. setzen schon seit längerer Zeit auf dieses Verfahren, das als „Deep Learning“ bekannt ist.

Mittels Deep Learning und KI können Computer in die Lage versetzt werden, Bildinhalte wirklich zu verstehen, auch wenn diese unter nicht optimalen Bedingungen erfasst wurden. Ähnlich wie bei der Gesichtserkennung von Facebook oder Google setzt Control Expert dieses Verfahren auch für die Erkennung von KFZ-Schäden ein. Die dafür nötigen Algorithmen der KI stammen dabei direkt aus den Control-Expert-eigenen Forschungs- und Entwicklungslaboren.

In Workflows eingebaut: Von manuell bis voll automatisch

Anhand vieler Tausender Bilder am Tag werden die Computer angelernt, um die Erkennung und Lokalisierung der KFZ-Schäden selbständig vorzunehmen. Die Ergebnisse werden für eine vereinfachte Prozesssteuerung verwendet, von der Unterstützung des manuellen Prozesses bis zur vollautomatischen Abwicklung des Schadenfalles. Der Vorteil für Versicherungen liegt in der schnelleren Schadenbearbeitung und der Automatisierung im Bereich der Schadenerstaufnahme, wie Control Expert sie mit dem Produkt Easy Claim anbietet.

Bilderkennung mit Künstlicher Intelligenz: Schlüssel zur Automatisierung im KFZ-Schadenprozess Control Expert

Fernziel ist hierbei die vollständige automatische Kalkulation des Schadens anhand der Bilder. Zusammen mit den bereits vorhandenen strukturierten Daten ist dies ein entscheidender Baustein zur automatisierten Prüfung im KFZ-Schadenbereich. Das in Langenfeld ansässige Unternehmen digitalisiert manuelle Prozesse von Versicherungen, Leasinggesellschaften, Autohäusern und OEM im Kfz-Bereich und ist seit 2002 am Markt vertreten. Der Dienstleister bearbeitet heute über 6 Mio. KFZ-Schäden im Jahr, mit über 600 Mitarbeitern an 14 Standorten. tw

 
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