KUNO-Sperrdatei reduziert Debitkartenbetrug im elektronischen Lastschriftverfahren
. Die zentrale Sperrdatei KUNO bleibt ein zentrales Instrument zur Betrugsprävention im deutschen Zahlungsverkehr. Im vergangenen Jahr wurden über das System 150.314 gestohlene oder verlorene Debitkarten für Zahlungen im Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV) gesperrt, ein Anstieg von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der zunehmenden Verbreitung digitaler Wallets und internationaler Kartensysteme behauptet sich das Lastschriftverfahren im stationären Handel weiterhin als relevante Zahlungsoption. Seit dem Start von KUNO im Jahr 2004 wurden nach Angaben der Betreiber mehr als zwei Millionen gestohlene Debitkarten erfasst, an den Handel übermittelt und dort für Zahlungen im Lastschriftverfahren gesperrt. Die Plattform wird gemeinsam vom EHI Retail Institute, dem Handelsverband Deutschland (HDE) und der Polizei betrieben und steht Handelsunternehmen sowie Zahlungsdienstleistern bundesweit zur Verfügung. Die Zahl der über KUNO gemeldeten Sperrungen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Nach 138.312 Sperrmeldungen im Jahr 2022 wurden 2023 bereits 142.834 Karten gesperrt (+3,3 Prozent). 2024 lag die Zahl bei 143.967 (+0,8 Prozent), 2025 schließlich bei 150.314 Meldungen (+4,4 Prozent). . Die Entwicklung unterstreicht die anhaltende Bedeutung von Sicherheitsmechanismen im Debitkartengeschäft, insbesondere dort, wo Zahlungen nicht über PIN basierte Verfahren autorisiert werden.Seit dem Start von KUNO im Jahr 2004 ist der Betrug mit Debitkarten im ELV Verfahren deutlich zurückgegangen. Die Plattform wird gemeinsam von EHI Retail Institute, dem Handelsverband Deutschland (HDE) und der Polizei betrieben.“sagt Aus einer Mitteilung des EHI.. Sicherheitsnetz für das Lastschriftverfahren!. . KUNO wurde eingeführt, nachdem Banken und Sparkassen dem Handel Informationen über gesperrte Karten nur noch im Rahmen des Girocard Verfahrens mit PIN Eingabe zur Verfügung stellten. Für das Elektronische Lastschriftverfahren, bei dem Zahlungen durch Unterschrift autorisiert werden, entstand dadurch eine Sicherheitslücke. Diese schließt die zentrale Sperrdatei, indem Verlust- und Diebstahlmeldungen an angeschlossene Händler und Netzbetreiber weitergeleitet werden. Karteninhaber müssen für eine KUNO Sperrung zusätzlich zur regulären Kartensperre eine Verlustanzeige bei der Polizei erstatten, da eine Sperrung über die Hotline 116 116 allein Zahlungen im Lastschriftverfahren nicht absichert. . Das Elektronische Lastschriftverfahren bleibt trotz des Trends zu Wallets, kontaktlosen Zahlungen und internationalen Debitverfahren ein wichtiger Bestandteil des deutschen Payment Mix. Laut aktueller EHI Studie entfielen 2025 rund 6,4 Prozent des deutschen Einzelhandelsumsatzes von rund 500 Milliarden Euro auf ELV. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um 0,2 Prozentpunkte. Vor allem aus Kostengründen setzen zahlreiche Händler weiterhin auf das Verfahren. Die Transaktionskosten liegen in der Regel unter denen PIN basierter Verfahren oder internationaler Kartensysteme. Damit bleibt ELV für viele Handelsunternehmen eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu bankengetriebenen Debitprodukten. Die steigenden Sperrzahlen zeigen zugleich, dass kostengünstige Zahlungsverfahren auch in Zukunft leistungsfähige Fr-aud Prevention Systeme benötigen, um Missbrauch gestohlener Karten wirksam zu verhindern.
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Die zentrale Sperrdatei KUNO bleibt ein zentrales Instrument zur Betrugsprävention im deutschen Zahlungsverkehr. Im vergangenen Jahr wurden über das System 150.314 gestohlene oder verlorene Debitkarten für Zahlungen im Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV) gesperrt – ein Anstieg von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der zunehmenden Verbreitung digitaler Wallets und internationaler Kartensysteme behauptet sich das Lastschriftverfahren im stationären Handel weiterhin als relevante Zahlungsoption.
Seit dem Start von KUNO im Jahr 2004 wurden nach Angaben der Betreiber mehr als zwei Millionen gestohlene Debitkarten erfasst, an den Handel übermittelt und dort für Zahlungen im Lastschriftverfahren gesperrt. Die Plattform wird gemeinsam vom EHI Retail Institute, dem Handelsverband Deutschland (HDE) und der Polizei betrieben und steht Handelsunternehmen sowie Zahlungsdienstleistern bundesweit zur Verfügung. Die Zahl der über KUNO gemeldeten Sperrungen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Nach 138.312 Sperrmeldungen im Jahr 2022 wurden 2023 bereits 142.834 Karten gesperrt (+3,3 Prozent). 2024 lag die Zahl bei 143.967 (+0,8 Prozent), 2025 schließlich bei 150.314 Meldungen (+4,4 Prozent).

EHI
Die Entwicklung unterstreicht die anhaltende Bedeutung von Sicherheitsmechanismen im Debitkartengeschäft – insbesondere dort, wo Zahlungen nicht über PIN-basierte Verfahren autorisiert werden.
Seit dem Start von KUNO im Jahr 2004 ist der Betrug mit Debitkarten im ELV-Verfahren deutlich zurückgegangen. Die Plattform wird gemeinsam von EHI Retail Institute, dem Handelsverband Deutschland (HDE) und der Polizei betrieben.“
Aus einer Mitteilung des EHI
Sicherheitsnetz für das Lastschriftverfahren
KUNO wurde eingeführt, nachdem Banken und Sparkassen dem Handel Informationen über gesperrte Karten nur noch im Rahmen des Girocard-Verfahrens mit PIN-Eingabe zur Verfügung stellten. Für das Elektronische Lastschriftverfahren, bei dem Zahlungen durch Unterschrift autorisiert werden, entstand dadurch eine Sicherheitslücke. Diese schließt die zentrale Sperrdatei, indem Verlust- und Diebstahlmeldungen an angeschlossene Händler und Netzbetreiber weitergeleitet werden. Karteninhaber müssen für eine KUNO-Sperrung zusätzlich zur regulären Kartensperre eine Verlustanzeige bei der Polizei erstatten, da eine Sperrung über die Hotline 116 116 allein Zahlungen im Lastschriftverfahren nicht absichert.

EHI
Das Elektronische Lastschriftverfahren bleibt trotz des Trends zu Wallets, kontaktlosen Zahlungen und internationalen Debitverfahren ein wichtiger Bestandteil des deutschen Payment-Mix. Laut aktueller EHI-Studie entfielen 2025 rund 6,4 Prozent des deutschen Einzelhandelsumsatzes von rund 500 Milliarden Euro auf ELV. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um 0,2 Prozentpunkte. Vor allem aus Kostengründen setzen zahlreiche Händler weiterhin auf das Verfahren. Die Transaktionskosten liegen in der Regel unter denen PIN-basierter Verfahren oder internationaler Kartensysteme. Damit bleibt ELV für viele Handelsunternehmen eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu bankengetriebenen Debitprodukten. Die steigenden Sperrzahlen zeigen zugleich, dass kostengünstige Zahlungsverfahren auch in Zukunft leistungsfähige Fraud-Prevention-Systeme benötigen, um Missbrauch gestohlener Karten wirksam zu verhindern.tw
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