ANWENDUNG5. Mai 2026

Mobile Primärschnittstelle: Die Sparkassen-App hat jetzt 20 Millionen Nutzer

0 Millionen nutzen die App Sparkasse
Finanz Informatik

Die offizielle Banking-App „Sparkasse“ hat nach eigenen Erhebungen der Finanz Informatik einen neuen Meilenstein erreicht: Demnach nutzen mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland die App regelmäßig aktiv für ihre täglichen Finanzgeschäfte. Damit unterstreicht die Sparkassen-Finanzgruppe ihre führende Rolle im digitalen Banking und baut ihre Position als wichtigste Finanzplattform im Alltag der Menschen weiter aus.

Die inzwischen 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzer sind ein starkes Signal für das Vertrauen, das die Menschen in die Sparkassen setzen. Unsere App ist für viele längst der zentrale Zugang zu ihren Finanzen“, erklärt Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).

Wir verbinden digitale Leistungsfähigkeit mit der Sicherheit und Nähe einer etablierten Finanzgruppe. Genau das macht den Unterschied.“

Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV

Breite Akzeptanz und gute Testergebnisse

Die App gehört damit zu den meistgenutzten und am besten bewerteten Banking-Anwendungen in Deutschland. Entwickelt und betrieben wird die App von der Finanz Informatik, dem zentralen IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe. „Die breite Akzeptanz und die sehr guten Testergebnisse der App Sparkasse zeigen, dass diese einfach zu bedienen ist und genau das bietet, was die Kundinnen und Kunden brauchen“, sagt Andreas Schelling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Finanz Informatik.

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Andreas Schelling, Vorsitzender der Geschäftsführung, Finanz InformatikFinanz Informatik

Zum ersten Mal nutzen 20 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig die App Sparkasse. Eine Zahl, die uns stolz macht – und zeigt, dass die Sparkassen auf dem richtigen Weg sind.“

Andreas Schelling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Finanz Informatik

Derzeit arbeiten die Sparkassen an dem neuen Wertpapierangebot „S-Neo“ und bauen daher nach eigenen Worten die Möglichkeiten der App gezielt aus. „Wir werden den Zugang zu Wertpapieren für Millionen Menschen deutlich vereinfachen, direkt aus der gewohnten App heraus“, sagt Schmalzl. S-Neo verbindet die einfache Nutzung eines Neo-Brokers mit der Sicherheit und Verlässlichkeit der Sparkassen. Spannend bleibt aber, wie sich das S-Neo-Angebot von den Möglichkeiten des S-Brokers absetzen wird – eine Herausforderung, die verschiedene Banken und Sparkassen mit ihren Neobroker-Angeboten gleichermaßen haben. Die Anleger können aus einem breiten Angebot von über 20.000 Wertpapieren wählen und sollen mit wenigen Klicks in den Kapitalmarkt einsteigen können. Der Start ist für den Sommer 2026 geplant.

Gleichzeitig zeigt die Marke von 20 Millionen aktiven Nutzern der Sparkassen-App aber auch, wie weit die tiefgreifende Verschiebung im deutschen Banking hin zur mobilen Primärschnittstelle seitens der App fortgeschritten ist. Während klassische Filialkontakte nach der Coronazeit weiter an Bedeutung verlieren, etabliert sich die App endgültig als zentraler Zugangspunkt für Finanzdienstleistungen im Alltag. Für die Sparkassen-Finanzgruppe bedeutet das nicht nur Reichweite, sondern auch strategische (datenbasierte) Kontrolle über die Kundenschnittstelle – ein entscheidender Faktor im Wettbewerb mit Neo-Brokern und BigTechs. Besonders mit Blick auf das angekündigte Angebot S-Neo zeigt sich, dass die Integration zusätzlicher Finanzservices direkt in bestehende Plattformen die Kundenbindung weiter stärken könnte und gleichzeitig neue Ertragsquellen erschließen dürfte.tw

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