ANWENDUNG13. September 2018

SWIFT GPI jetzt mit API-Validierung zu Zah­lungs­an­wei­sun­gen (Fehlerkorrektur) und Routing (Preistransparenz)

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SWIFT baut die Funktionalitäten von GPI weiter aus: Ein Validierungs­dienst helfe SWIFT GPI-Kunden in Zukunft, fehlerhafte Datensätze in Zahlungsanweisungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben – noch bevor sie versendet werden. Gleichzeitig bietet der Service den Endkunden der Banken bereits vor einer Transaktion volle Transparenz hinsichtlich der Gebühren.

Mehr als 50% der SWIFT GPI-Zahlungen (Website) würden dem Begünstigten in weniger als 30 Minuten gutgeschrieben, viele in wenigen Sekunden. Bei Überweisungen, die länger brauchen, verzögert sich ein erheblicher Teil aufgrund von Fehlern in den Zahlungsdaten, wie z.B. falsche oder fehlende Empfängerinformationen oder unzureichende aufsichtsrechtliche Daten.

Daten per API im Voraus per SWIFT GPI validieren

Mit Hilfe von sicheren APIs, prädiktiver Analyse und künstlicher Intelligenz kann der neue GPI-Dienst Nachrichten im Voraus validieren, indem er potenzielle Probleme frühzeitig erkennt und kennzeichnet. Dadurch wird die Anzahl von Zahlungsanweisungen reduziert, die sich verzögern oder die abgelehnt und zurückgeschickt werden. Die Kunden erhalten eine höhere Sicherheit und einen reibungslosen End-to-End-Zahlungsprozess, der vorab mit der Bank des Empfängers prüft, ob dessen Konto die Gelder erhalten kann.

Harry Newman, Head of Banking bei SWIFT
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Während Wäh­rungs­kon­trol­len und be­hörd­li­che Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren im­mer zu Ver­zö­ge­run­gen im Zah­lungs­pro­zess füh­ren wer­den, kann man vie­le Zah­lungs­strö­me be­schleu­ni­gen, in­dem man si­cher­stellt, dass die rich­ti­gen In­for­ma­tio­nen im Vor­aus be­reit­ste­hen. Un­gül­ti­ge Emp­fän­ger­infor­ma­tio­nen sind die Haupt­ur­sa­che für zu­rück­ge­schick­te oder ab­ge­lehn­te Zah­lungs­an­wei­sun­gen. Die Be­sei­ti­gung die­ser auf­find­ba­ren und ver­meid­ba­ren Feh­ler macht den in­ter­na­tio­na­len Zah­lungs­ver­kehr we­sent­lich effizienter.“

Harry Newman, Head of Banking bei SWIFT

Genaues Routing macht Preise transparent

SWIFT steht zudem in ersten Gesprächen mit einer Reihe von Banken über einen Dienst, der basierend auf einem genauen Routing der Zahlungsanweisung bereits vor einer Transaktion Transparenz über die Gebühren bietet. Dadurch erhalten Zahlungsinstitute und -empfänger vollständige Transparenz und Vorhersehbarkeit über Kosten, Wege und voraussichtliche Bereitstellung ihrer Mittel.

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In der schnell wachsenden GPI-Gemeinschaft besteht eine starke Nachfrage nach mehr Transparenz und der Möglichkeit, mögliche Probleme mit Zahlungsdatensätzen zu lösen, bevor die Zahlungen ausgelöst werden. Der Zahlungsprozess soll so vorhersehbar und effizient wie möglich werden. Dazu wird auch diese wichtige neue Funktion beitragen und unseren Kunden ein wesentlich höheres Maß an Sicherheit beim Versenden ihrer Zahlungsnachrichten geben.“

Gottfried Leibbrandt, CEO SWIFT

Laut SWIFT haben sich weltweit über 220 Finanzinstitute bei SWIFT GPI registriert. Täglich werden über 100 Milliarden US-Dollar an SWIFT GPI-Zahlungen über mehr als 600 internationale Zahlungskorridore verschickt – das entspräche mehr als einem Drittel aller SWIFT-Zahlungen.

 
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