Verimi-Aus: Deutscher Digital-Identity Spezialist macht bis Ende des Jahres dicht

Verimi
Verimi wurde 2018 als Multi‑Joint‑Venture namhafter Unternehmen aus der deutschen Wirtschaft gegründet und sei für seine ID‑Wallet für digitale Identitätsdaten in Deutschland bekanntgeworden. In der digitalen Brieftasche könnten Nutzer zum Beispiel ihren Personalausweis sicher hinterlegen, um sich bei angeschlossenen Banken, Versicherungen oder im Mobilitätssektor schnell und einfach zu identifizieren. Darüber hinaus sei Verimi (Website) mit vielen Ident-Verfahren, digitalen Unterschriften und Lösungen für individuelle Auftraggeber stark gewachsen. Verimi beschäftige aktuell rund 80 Mitarbeiter am Standort Berlin und sei seit dem Jahr 2024 profitabel.
Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Sie ist insbesondere mit Blick auf das engagierte Team in Berlin äußerst schmerzhaft, angesichts der neuen strategischen Rahmenbedingungen jedoch der richtige Weg. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verimi haben über mehr als acht Jahre hinweg exzellente Arbeit geleistet und mit großem Einsatz, hoher Innovationskraft und Effizienz als digitale Pioniere ein einzigartiges Produkt im deutschen Markt etabliert. Dafür gebührt ihnen unser tief empfundener Dank.“
Stefan Imme, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Verimi
Strategische Entscheidung
Einflussfaktoren für die Entscheidung seien neue europäische Rahmenbedingungen für den Umgang mit digitalen Identitätsdaten, z.B. durch die Novellierung der eIDAS-Verordnung und die europaweiten Standards im Finanzsektor durch AMLR. Die Entscheidung über die Zukunft von Verimi stehe in keinem Zusammenhang mit der Leistung des Verimi-Teams in Berlin. Oberstes Ziel sei nun, für die betroffenen Mitarbeiter neue Perspektiven sowie sozialverträgliche Lösungen zu finden. Bestehende Leistungen für Kunden, Partner und Nutzer würden noch bis Dezember 2026 fortgeführt.ft
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