STUDIEN & UMFRAGEN23. Februar 2018

Wearables: Kontaktlose Kartenzahlung lässt die Nachfrage nach vernetzten Zahlungsgeräten steigen

Wearables in der Übersicht
Mastercard

Jeder vierte (24%) Europäer steht kontaktlosen Zahlungen mit Smartwatch, Armband, Schlüsselanhänger oder anderen Wearables aufgeschlossen gegenüber. Das hat eine von Mastercard beauftragte Befragung von über 50.000 Menschen in neun europäischen Ländern ergeben. Die Deutschen sind im europäischen Vergleich noch etwas zurückhaltend, auch wenn schon mehr als jeder zehnte (12%) sich gut vorstellen kann, künftig auch Wearables zum Bezahlen zu nutzen.

Die Anzahl der kontaktlos durchgeführten Transaktionen mit Mastercard und Maestro sei in Europa im letzten Jahr um 145% gestiegen – in Deutschland sogar um 213%. Im gleichen Zeitraum wuchs die Anzahl der aktiven kontaktlosen Karten in Europa um 81% und in Deutschland um 145%. Die zunehmende Beliebtheit hat dazu geführt, dass immer mehr Europäer bereit sind, neue Zahlungsmethoden auszuprobieren. Gleichzeitig sind die Bedenken gegenüber dem kontaktlosen Bezahlen in Europa stark rückläufig (-24%), wobei die Niederlande (-41%), Spanien (-33%) und Großbritannien (-31%) den stärksten Rückgang verzeichnen, in Deutschland sind es 20%.

ABN Amro greift per Wearables direkt aufs Konto

Die ABN Amro sei eines der ersten Geldinstitute, das jetzt in einem Pilotprojekt 500 Kunden weltweite Zahlungen mit einem Wearable ermöglicht, das mit dem eigenen Konto verbunden ist. Ein Video zum Pilotprojekts gibt es hier.

Paolo Battiston, Executive Vice President Digital Payments & Labs Europe Mastercard
Mastercard

Europa ist beim kontaktlosen Zahlungsverkehr weltweit führend und der große Erfolg sorgt für Nachfrage nach noch mehr Komfort. Weltweit akzeptieren sieben Millionen Händler kontaktlose Zahlungen und Kunden können so in weltweit 107 Ländern – davon in 50 europäischen – kontaktlos zahlen. Das Vertrauen der Kunden in kontaktlose Geräte ist größer denn je, und im Gegenzug scheinen sie bereit zu sein, den nächsten Schritt zu gehen, indem sie kontaktlose Zahlungen über vernetzte Geräte ausprobieren wollen. Pilotprojekte wie die in den Niederlanden werden die Stellung des Verbrauchers in der digitalen Wirtschaft weiter stärken.“

Paolo Battiston, Executive Vice President Digital Payments & Labs Europe Mastercard

Händler zum Umstieg bewegen

Das Mastercard die Händler mit freundlichem Druck bearbeitet, auf Kontaktlos-Terminals umzusteigen, ist bekannt – so scheint es im vergangenen Jahr gelungen zu sein, die kontaktlose Akzeptanz in Europa um 42% zu steigern (in Deutschland sogar um 73%). In Deutschland sollen seit Jahresbeginn alle Händler, die Mastercard akzeptieren, kontaktlose Zahlungen ermöglichen. In Europa werden inzwischen 38% aller Transaktionen kontaktlos abgewickelt.

Yvonne Duits
ABN Amro

Es ist an der Zeit, die Bezahlmethoden um Zahlungen mit Wearables zu erweitern. Die Kunden erwarten das und die Technologie, die uns heute zur Verfügung steht, ermöglicht ein besseres Kundenerlebnis. Wir kümmern uns darum, die Anwendungen für die Verbraucher bequemer zu machen und jedem eine Zahlungsmethode anzubieten, die seinen Präferenzen entspricht. Dieses Pilotprojekt ist ein gutes Beispiel dafür.“

Yvonne Duits, Product Owner Payments bei ABN AMRO

Wearables in der Übersicht
Mastercard

Paolo Battiston von Mastercard und Yvonne Duits von ABN AMRO werden beide am Mobile World Congress in Barcelona teilnehmen und sind vom 26. Februar bis 1. März 2018 auf dem Stand von Mastercard in Halle 5, Stand 5D61 anzutreffen.

Das Pilotprojekt von ABN AMRO folgt auf die Ankündigung einer Mastercard-Initiative, mit der das Unternehmen eine größere Zahlungskonsistenz erreichen will, indem kontaktlose Zahlungen in den nächsten fünf Jahren zu einem weltweiten Standard werden.

Über die Studie

Alle inkludierten Daten sind von Mastercard und Maestro sowie einer Studie, die vom Marktforschungsunternehmen GCT Research unter 50.747 Menschen aus den folgenden Ländern durchgeführt wurde: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Russland, Schweden und Spanien.aj

 
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