STRATEGIE25. Juni 2026

Wero-Expansion: Österreichische Großbanken steigen als EPI-Gesellschafter ein

Die Abbildung zeigt die Logos der österreichischen Großbanken Erste und Raiffeisen sowie das Logo der European Payments Initiative (EPI). Diese Institutionen sind als Gesellschafter in der EPI aktiv, um innovative Zahlungslösungen zu fördern.
EPI

Die European Payments Initiative (EPI) hat zwei neue Gesellschafter. Mit der Erste Bank Österreich und der Raiffeisen-Gruppe stoßen die beiden größten Akteure des österreichischen Bankenmarktes zur EPI.

Mit der Unterstützung bedeutender Finanzinstitute als Gesellschafter baut Wero seine Reichweite weiter aus. Vorbehaltlich der entsprechenden Genehmigungen durch ihre jeweiligen Aufsichtsräte steigen die Erste Bank Österreich, die Raiffeisen Bank International (RBI) sowie die drei Raiffeisen-Landesbanken Niederösterreich-Wien, Oberösterreich und Steiermark als neue EPI-Gesellschafter ein. Ziel des Einstiegs ist es laut EPI, die Einführung von Wero in Österreich zu unterstützen.

Mit rund neun Millionen Einwohnern stelle Österreich einen strategischen Wachstumsmarkt für Wero dar. Damit unterstütze es das Ziel des Unternehmens, eine führende paneuropäische Zahlungslösung aufzubauen.

Die Unterstützung durch die Erste Bank Österreich und die Raiffeisenbanken, die den Großteil der österreichischen Nutzer bedienen, werde eine solide Grundlage für die Marktakzeptanz und das künftige Wachstum von Wero bilden.

Martina Weimert, CEO von EPI
EPI

Wir freuen uns sehr, die Erste Bank Österreich, die Raiffeisen Bank International und die Raiffeisen-Landesbanken als Gesellschafter bei EPI zu begrüßen. Ihr Engagement verstärkt die Dynamik hinter Wero zu einem Zeitpunkt, an dem sich unsere europäische Expansion weiter beschleunigt.“

Martina Weimert, CEO der EPI

Mit bereits heute mehr als 56 Millionen Nutzern und erwartetem weiterem Wachstum durch die laufende Expansion in Luxemburg, den Niederlanden und nun auch in Österreich trete Wero in eine neue Wachstumsphase in ganz Europa ein. Die Beteiligung der Erste Bank und der Raiffeisen Bank stärke zudem die EPI-Mission, ein robustes paneuropäisches Zahlungsnetzwerk aufzubauen.

Gerda Holzinger-Burgstaller, CEO der Erste Bank Oesterreich
Erste Bank Österreich, Philipp Horak

Wir können auf eine langjährige Erfolgsbilanz zurückblicken, wenn es darum geht, unseren Kunden sichere und komfortable Innovationen sowie Wahlfreiheit bei ihren Zahlungslösungen zu bieten. Diese Philosophie setzen wir fort, indem wir unser Angebot um Wero erweitern, das sich als überzeugende und sichere Lösung bewährt hat.“

Gerda Holzinger-Burgstaller, CEO der Erste Bank Oesterreich

Als Gesellschafter von EPI (Website) wolle die Erste Bank Österreich diese Lösung nicht nur ihren Kunden zur Verfügung stellen, sondern auch aktiv an ihrer Weiterentwicklung mitwirken, so Holzinger-Burgstaller weiter.

Johann Strobl, CEO der Raiffeisen Bank International
Raiffeisen Bank International

Die Beteiligung der Raiffeisenbanken in Österreich sowie der Raiffeisen Bank International unterstreicht unser Engagement, die Zukunft des Zahlungsverkehrs in Österreich und ganz Europa mitzugestalten. Die Bereitstellung innovativer Alternativen wie Wero für Kunden und Händler ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Auswahl und Effizienz in der europäischen Zahlungslandschaft.“

Johann Strobl, CEO der Raiffeisen Bank International

Die Raiffeisen Bank International sei entschlossen, den Ausbau und die Verbreitung dieser Lösungen in ihren Märkten aktiv voranzutreiben.dw

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert