ANWENDUNG16. April 2026

Zahlungslösungen rücken zusammen: PoC für Interoperabilität zwischen nationalen Wallets

. Es tut sich was bei EPI, die europäischen Bestrebungen zur Stärkung digitaler Zahlungssouveränität nehmen konkret Gestalt an. Mit einem erfolgreichen Proof of Concept (PoC) haben Bancomat, die European Payments Initiative und SIBS MB WAY erstmals die technische und operative Interoperabilität ihrer mobilen Zahlungslösungen im grenzüberschreitenden stationären Handel demonstriert. Im Zentrum des Tests stand die Fähigkeit, sogenannte Person to Merchant Zahlungen (P2M) über QR Codes länderübergreifend abzuwickeln. Nutzer der jeweiligen nationalen Wallets konnten dabei problemlos bei Händlern im Ausland bezahlen, unabhängig davon, welche Lösung vor Ort eingesetzt wurde. Technisch basiert der Ansatz auf einem zentralen Interoperabilitätsmodell, das bestehende nationale Zahlungssysteme miteinander verbindet, ohne diese zu ersetzen. Damit unterscheidet sich der europäische Ansatz bewusst von Plattformmodellen globaler Anbieter, die häufig auf geschlossene Ökosysteme setzen. Der erfolgreiche Test zeigt, dass sich fragmentierte Zahlungssysteme durch standardisierte Schnittstellen und gemeinsame Governance Strukturen effizient integrieren lassen. Gerade QR Code basierte Verfahren bieten hier kurzfristig Vorteile, da sie hardwareunabhängig funktionieren und sich schnell skalieren lassen. Der PoC wurde durch die operative Einbindung zentraler Finanzinstitute wie La Banque Postale, Intesa Sanpaolo sowie der Mitgliedsinstitute von MB WAY unterstützt. Dies belegt die zentrale Rolle etablierter Bankinfrastrukturen bei der Transformation des europäischen Zahlungsverkehrs. Im Gegensatz zu rein technologiegetriebenen Lösungen zeigt dieses Modell zudem, dass Interoperabilität nur dann skaliert, wenn sowohl technische Standards als auch regulatorische und operative Rahmenbedingungen harmonisiert werden.Dieser Meilenstein zeigt, dass Europa echte Interoperabilität erreichen kann, indem es auf seinen eigenen Stärken aufbaut. Mit diesem PoC machen wir gemeinsam mit unseren Partnern einen entscheidenden Schritt in Richtung digitaler Zahlungen, die einfacher, sicherer und wirklich europaweit sind.“sagt Fabrizio Burlando, CEO von Bancomat.. Strategische Antwort auf globale Zahlungsanbieter!. . Der PoC ist Teil einer umfassenderen Initiative, die im Februar 2026 mit einer gemeinsamen Absichtserklärung gestartet wurde. Neben den beteiligten Akteuren gehören auch Bizum und Vipps MobilePay zu den Unterzeichnern. Ziel ist es, ein paneuropäisches Zahlungsökosystem zu etablieren, das auf bestehenden nationalen Lösungen aufsetzt und gleichzeitig die Abhängigkeit von internationalen Anbietern reduziert. Aktuell erreichen die beteiligten Systeme bereits rund 130 Millionen Nutzer in 13 Ländern, ein signifikanter Hebel für schnelle Marktdurchdringung. Nach dem erfolgreichen Nachweis im stationären Handel planen die Partner die nächsten Ausbaustufen. Bereits 2026 sollen grenzüberschreitende Peer to Peer Zahlungen umgesetzt werden. Für 2027 ist die Integration in E Commerce Umgebungen sowie die Unterstützung von NFC basierten Zahlungen vorgesehen. Damit entwickelt sich schrittweise ein umfassendes Ökosystem, das sowohl Online- als auch Offline Zahlungen abdeckt und perspektivisch mit globalen Playern konkurrieren kann. . Die Europäer erhalten die Möglichkeit, mit ihrer lokalen Zahlungslösung sicher und nahtlos von einer Lösung zur anderen und von einem Land zum anderen zu zahlen, und das weniger als ein Jahr, nachdem wir unsere Absicht zur Zusammenarbeit mit anderen europäischen Zahlungslösungen bekannt gegeben haben. Grenzüberschreitende Zahlungen mit lokalen Systemen in Lichtgeschwindigkeit werden normal in Europa werden, sei es bei Pi-to-Pi Transaktionen oder bei Zahlungen im Handel.“sagt Martina Weimert, CEO bei EPI.. Interoperabilität als Schlüssel zur digitalen Souveränität!. . Der erfolgreiche PoC markiert einen wichtigen technologischen und strategischen Fortschritt für den europäischen Zahlungsverkehr. Statt auf disruptive Neuentwicklungen setzt Europa auf Integration, Standardisierung und Kooperation bestehender Systeme. Für Banken, Zahlungsdienstleister und Händler entsteht damit ein realistischer Pfad hin zu einem einheitlichen europäischen Zahlungsraum, mit klaren Vorteilen in Bezug auf Sicherheit, Nutzererlebnis und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Bemerkenswert ist, wie sehr die gesamte geopolitische Lage und das Streben nach digitaler Souveränität und Unabhängigkeit von großen US Playern der European Payment Initiative in die Hände spielt.

Mobile Wallet im Einsatz: Eine Person bezahlt kontaktlos in einem modernen Geschäft mit dem Smartphone, auf dem Display eine stilisierte digitale Wallet-App.
ChatGPT

Es tut sich was bei EPI, die europäischen Bestrebungen zur Stärkung digitaler Zahlungssouveränität nehmen konkret Gestalt an. Mit einem erfolgreichen Proof of Concept (PoC) haben Bancomat, die European Payments Initiative und SIBS-MB WAY erstmals die technische und operative Interoperabilität ihrer mobilen Zahlungslösungen im grenzüberschreitenden stationären Handel demonstriert.

Im Zentrum des Tests stand die Fähigkeit, sogenannte Person-to-Merchant-Zahlungen (P2M) über QR-Codes länderübergreifend abzuwickeln. Nutzer der jeweiligen nationalen Wallets konnten dabei problemlos bei Händlern im Ausland bezahlen – unabhängig davon, welche Lösung vor Ort eingesetzt wurde. Technisch basiert der Ansatz auf einem zentralen Interoperabilitätsmodell, das bestehende nationale Zahlungssysteme miteinander verbindet, ohne diese zu ersetzen. Damit unterscheidet sich der europäische Ansatz bewusst von Plattformmodellen globaler Anbieter, die häufig auf geschlossene Ökosysteme setzen.

Der erfolgreiche Test zeigt, dass sich fragmentierte Zahlungssysteme durch standardisierte Schnittstellen und gemeinsame Governance-Strukturen effizient integrieren lassen. Gerade QR-Code-basierte Verfahren bieten hier kurzfristig Vorteile, da sie hardwareunabhängig funktionieren und sich schnell skalieren lassen. Der PoC wurde durch die operative Einbindung zentraler Finanzinstitute wie La Banque Postale, Intesa Sanpaolo sowie der Mitgliedsinstitute von MB WAY unterstützt. Dies belegt die zentrale Rolle etablierter Bankinfrastrukturen bei der Transformation des europäischen Zahlungsverkehrs. Im Gegensatz zu rein technologiegetriebenen Lösungen zeigt dieses Modell zudem, dass Interoperabilität nur dann skaliert, wenn sowohl technische Standards als auch regulatorische und operative Rahmenbedingungen harmonisiert werden.

Dieser Meilenstein zeigt, dass Europa echte Interoperabilität erreichen kann, indem es auf seinen eigenen Stärken aufbaut. Mit diesem PoC machen wir gemeinsam mit unseren Partnern einen entscheidenden Schritt in Richtung digitaler Zahlungen, die einfacher, sicherer und wirklich europaweit sind.“

Fabrizio Burlando, CEO von Bancomat

Strategische Antwort auf globale Zahlungsanbieter

Der PoC ist Teil einer umfassenderen Initiative, die im Februar 2026 mit einer gemeinsamen Absichtserklärung gestartet wurde. Neben den beteiligten Akteuren gehören auch Bizum und Vipps MobilePay zu den Unterzeichnern. Ziel ist es, ein paneuropäisches Zahlungsökosystem zu etablieren, das auf bestehenden nationalen Lösungen aufsetzt und gleichzeitig die Abhängigkeit von internationalen Anbietern reduziert. Aktuell erreichen die beteiligten Systeme bereits rund 130 Millionen Nutzer in 13 Ländern – ein signifikanter Hebel für schnelle Marktdurchdringung.

Nach dem erfolgreichen Nachweis im stationären Handel planen die Partner die nächsten Ausbaustufen. Bereits 2026 sollen grenzüberschreitende Peer-to-Peer-Zahlungen umgesetzt werden. Für 2027 ist die Integration in E-Commerce-Umgebungen sowie die Unterstützung von NFC-basierten Zahlungen vorgesehen. Damit entwickelt sich schrittweise ein umfassendes Ökosystem, das sowohl Online- als auch Offline-Zahlungen abdeckt und perspektivisch mit globalen Playern konkurrieren kann.

Martina Weimert, CEO von EPI
EPI

Die Europäer erhalten die Möglichkeit, mit ihrer lokalen Zahlungslösung sicher und nahtlos von einer Lösung zur anderen und von einem Land zum anderen zu zahlen – und das weniger als ein Jahr, nachdem wir unsere Absicht zur Zusammenarbeit mit anderen europäischen Zahlungslösungen bekannt gegeben haben. Grenzüberschreitende Zahlungen mit lokalen Systemen in Lichtgeschwindigkeit werden normal in Europa werden, sei es bei P2P-Transaktionen oder bei Zahlungen im Handel.“

Martina Weimert, CEO bei EPI

Interoperabilität als Schlüssel zur digitalen Souveränität

Der erfolgreiche PoC markiert einen wichtigen technologischen und strategischen Fortschritt für den europäischen Zahlungsverkehr. Statt auf disruptive Neuentwicklungen setzt Europa auf Integration, Standardisierung und Kooperation bestehender Systeme. Für Banken, Zahlungsdienstleister und Händler entsteht damit ein realistischer Pfad hin zu einem einheitlichen europäischen Zahlungsraum – mit klaren Vorteilen in Bezug auf Sicherheit, Nutzererlebnis und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Bemerkenswert ist, wie sehr die gesamte geopolitische Lage und das Streben nach digitaler Souveränität und Unabhängigkeit von großen US-Playern der European Payment Initiative in die Hände spielt.tw

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