KURZ NOTIERT22. Januar 2020

Zentralbankgruppe bewertet Möglichkeiten für digitales Zentralbankgeld

ilolab/bigstock.com

Die Bank of Canada, die Bank of England, die Bank von Japan, die Europäische Zentralbank, die Sveriges riksbank und die Schweizerische Nationalbank haben gemeinsam mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine Gruppe gegründet, um Erfahrungen aus der Bewertung der Möglichkeiten für digitales Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currency – CBDC) in den jeweiligen Jurisdiktionen auszutauschen.

Die Gruppe werde Anwendungsfälle für digitales Zentralbankgeld, wirtschaftliche, funktionale und technische Ausgestaltungsoptionen einschließlich der grenzüberschreitenden Interoperabilität sowie den Wissensaustausch über neu aufkommende Technologien analysieren. Sie wird sich eng mit den einschlägigen Institutionen und Foren abstimmen, insbesondere mit dem Finanzstabilitätsrat und dem Ausschuss für Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen (Committee on Payments and Market Infrastructures – CPMI).

Den gemeinsamen Vorsitz der Gruppe übernehmen Benoît Cœuré, Leiter des Innovation Hub der BIZ, und Jon Cunliffe, stellvertretender Gouverneur der Bank of England und Vorsitzender des CPMI. Die Gruppe wird sich aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der teilnehmenden Institutionen zusammensetzen.

 
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