SECURITY14. September 2021

DDoS-Schutz und Abwehr per Künstlicher Intelligenz kommt beim Bank-Verlag jetzt von Link11

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Ab sofort setzt der Bank-Verlag bei seinem DDoS-Schutz, sowie der Härtung seines Netzwerkes und seiner Applikationen auf die Lösungen des IT-Anbieters Link11. Der Schutz umfasse die gesamte Infrastruktur und sichere im Always-On-Modus ihre Performance und Verfügbarkeit ab.

Banken sind ein beliebtes DDoS-Ziel. Vor allem bei DDoS-Erpressungen. Laut Link11 (Website) waren in den vorigen Monaten (siehe DDoS-Report) mehr als 100 Banken, Börsen, Versicherungen und andere Finanzunternehmen Ziel der Täter, darunter die Börsen von Neuseeland und Hongkong sowie einige namhafte Zahlungsdienstleister.

Die Ausfallsicherheit eigener IT-Infrastrukturen sowie der angebotenen IT-Dienstleistungen ist im Finanzbereich inzwischen ein kritischer Geschäftsfaktor. In Angesicht steigender DDoS-Angriffe hat sich der Bank-Verlag (Website) für eine Erweiterung seines DDoS-Schutzes entschieden. Um das DDoS-Risiko zu minimieren würde der Infrastruktur-DDoS-Schutz von Link11 auf die IT-Anforderungen des Kunden ausgerichtet und vom Kunden-Support begleitet.

DDoS-Schutz
Bank-Verlag

Die Bedrohungslage bei DDoS-Attacken verändert sich stetig, immer wieder werden Angriffe auf Finanzunternehmen öffentlich. Deshalb wollten wir unseren DDoS-Schutz erweitern, um die bekannten Angriffsarten vollständig abzudecken, aber auch um neue DDoS-Vektoren zu erkennen und damit zukunftssicher zu sein. “

Matthias Strobel, Geschäftsführer des Bank-Verlags

Strobel erklärt auch, dass ihr Partner mit Künstlicher Intelligenz und Automatisierung bei der DDoS-Abwehr arbeite und somit ihren Herausforderungen gerecht werde. Der Bank-Verlag könne seinen Kunden so einen noch besseren Schutz gegen Cyberattacken anbieten. Insbesondere von dem Einsatz Künstlicher Intelligenz verspreche sich der Bank-Verlag ein Höchstmaß an Präzision bei der Abwehr von Attacken aus dem Netz.

Der DDoS-Schutz des Anbieters erfülle dazu höchste Anforderungen in Sachen Datenschutz, da die Datenverarbeitung zur Filterung des DDoS-Traffics durch Link11 ausschließlich in Deutschland erfolge. Der Aspekt von Datenschutz wurde im Sommer 2020 durch die Entscheidung des EuGH zu Schrems II in den Fokus von IT-Verantwortlichen und Datenschutzbeauftragten gerückt. Die bisher übliche Praxis des Datenexports im Rahmen von IT-Lösungen von nichteuropäischen Anbietern sei in vielen Fällen nicht mehr rechtens. Die Beauftragung eines Schutzanbieters, der den strengen Vorgaben der DSGVO unterliegt, schaffe hier Rechtssicherheit.ft

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