SB & FILIALE9. Mai 2018

4 Prozent der Bundes­bürger nutzen Supermärkte, um Geld abzuheben; das Horten von Bargeld ist kein Thema

Der Bankenverband hat die GfK Nürnberg beauftragt, „Aspekte der Bargeldhaltung“ zu untersuchen. Das hat die GfK bei 1.006 Internetnutzern in Deutschland gemacht – mit interessanten Ergebnissen: So nutzen bereits 4% der Deutschen die Möglichkeit, an der Supermarktkasse Geld mitzunehmen – und: Nur wenige bewahren höhere Summen Bargeld zu Hause auf.

Neun von zehn Deutschen versorgen sich mit Bargeld am Geldautomaten. Doch erstaunlich ist: Immerhin acht Prozent gehen dafür sogar noch zum Bankschalter.“

Bargeld im Supermarkt mitnehmen
Viele Banken (wie z.B. die Sparda) ermöglichen Kunden den Bargeldbezug per Appbarzahlen.de
Interessant: Die Möglichkeit, beim Einkauf an der Supermarktkasse Geld vom Konto abzuheben, wird bisher von vier Prozent der Befragten genutzt. Dabei sind es aber etwas häufiger die Frauen (fünf gegenüber zwei Prozent bei Männer), die an der Kasse beim Bezahlen auch Bargeld mitnehmen. Dabei werden vor allem Beträge bis zu 100 Euro (40 Prozent) bzw. bis zu 200 Euro (30 Prozent) abgehoben – und dies in der Regel einmal pro Woche oder 14-tägig.

Bargeld lacht – aber nicht zuhause

Die Deutschen gelten allgemein zwar als Bargeldliebhaber, sie horten aber trotz Niedrigzinsphase keine größeren Mengen Bares zu Hause. Nach der Umfrage bewahren rund 20 Prozent der Befragten manchmal größere Summen Bargeld (über 500 Euro) zu Hause auf, 80 Prozent verneinen dies. Über ein Bankschließfach zur Aufbewahrung von Wertsachen oder Bargeld verfügen nach eigener Aussage 10 Prozent.

Kleine Geldbeträge immer dabei

Wer aus dem Haus geht, nimmt in der Regel eher kleinere Geldbeträge mit, meistens nicht mehr als 100 Euro (25 Prozent bis 20 Euro, 40 Prozent bis 50 Euro, 23 Prozent bis 100 Euro).

Die aktuelle Online-Umfrage „Aspekte der Bargeldhaltung“ des Bankenverbands wurde von der GfK Nürnberg vom 29. März bis 3. April unter 1.006 Internetnutzern in Deutschland erhoben.

 
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