MAGAZIN11. Juli 2017

Techbikers on Tour für einen guten Zweck: 42.000 Euro für Räder in Afrika

Techbikers.de

Radfahren ist die große Leidenschaft von André Bajorat – dem Geschäftsführer des FinTech figo. Diese Leidenschaft verbindet er gerne mit Networking und vor allem mit – etwas “Gutes” zu tun. Für ihn und viele andere Techniker ist das seit 4 Jahren mit den Techbikers.de möglich. Vor vier Jahren das erste Mal in Deutschland durchgeführt, kehrte die diesjährige fünfte Auflage zurück zur ersten Strecke: Prag – Berlin und sammelte in Summe mehr als 40.000 Euro für Fahrräder in Afrika! Das Event aus der Sicht von André Bajorat.

Event-Bericht von André Bajorat

Ganz besonders war der Ride für mich, da neben vielen Bekannten und Freunden aus den letzten Jahren, dieses mal viele Player aus der Finanz­industrie als Fahrer und Sponsoren dabei waren.

Neben den langjährigen Sponsoren wirecard.de und ksp.de in diesem Jahr das erste Mal auch ratepay.de und die comdirect.de. Alle Sponsoren hatten zudem mindestens einen Fahrer dabei, so dass im Peloton das Thema FinTech / p2p / Payment etc. ein Dauerthema war, da als Fahrer weitere Industrie-Experten wie Marc-Alexander Christ (Sumup) oder Arnulf Keese (Ex-PayPal) dabei waren. Für mich eine seltene und besondere Erfahrung auf dem Rad: Beruf mit Hobby und dem guten Zweck zu koppeln.

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Der Start des Rides erfolgte am Donnerstag mit dem Bus in Berlin. Gemeinsam wurde die Truppe nach Prag in ein besonderes Hotel gebracht: Ein Bootel auf der Moldau. Nach einer zu kurzen Nacht ging es am Freitag morgen entlang der Moldau und dann über eine Reihe Berge bis in ein Schlosshotel nach Aussig an der Elbe. Leider hatten wir auf den rund 105 km einen Ausfall, da ein Mitfahrer auf einer Abfahrt stürzte und in der Tat ins Krankenhaus musste – es blieb zum Glück der einzige Wermutstropfen auf der Tour – gute Besserung Stjepan.

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Der zweite Tag war etwas länger und endete nach 120 km auf der deutschen Seite in Großräschen. Eine spannende Gegend, da in der ehemaligen Braun­kohle­region gerade komplett neue Landschaften und Urlaubsgebiete entstehen. Für einige Verrückte waren die 120 km nicht genug, so dass spontan noch ein stattfindender Volkslauf geentert wurde.

Die dritte Etappe war mit knappen 150 km die längste Etappe und endete Sonntag bei bestem Wetter und einer spannenden “gogogo”-Fahrt durch Berlin bei Sonne unter dem Brandenburger Tor.

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In der Gruppe geht mehr

Für mich beeindruckend ist immer wieder, was als Gruppe und in einer Gruppe möglich ist. Nicht alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind trainierte Radler und noch weniger geübte Rennradfahrer. Dennoch kommen immer wieder alle dank der tollen Führung der Gruppe durch die Kollegen von Movement (danke Folli) gemeinsam ins Ziel.

Ganz besonders danken möchte ich Jan Bechler – er hatte vor vier Jahren gemeinsam mit Lea die Idee, den Ride nach Deutschland zu holen und organisierte nun schon die fünfte Auflage. Danke, Jan! Es wird immer besser und wenn sich im kommenden Jahr auch wieder mehr Frauen trauen dabei zu sein, kommen wir vielleicht auch wieder am Abend zum Tanzen 🙂

Der letzte Dank geht an Lena vom https://worldbicyclerelief.org/en/techbikers/. Ihre positive Energie und das dauerhafte Lächeln spornt uns alle immer wieder an, so erfolgreiches Fundraising für diese tolle Organisation zu betreiben.

Ich freue mich auf das kommende Jahr, auch wenn ich dann mit der Tradition brechen müsste, nur alle zwei Jahre dabei zu sein. André Bajorat

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