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SB & FILIALE3. Januar 2017

Umgestaltung der Filiale: hin zu Mehrwerten und Omnichannel – unterstützt per Software-Framework

Auriga

Das Filialen weg vom Schal­ter­betrieb und hin zu Mehrwerten und Ominchannel gehen, ist selbst in konservativen Banken mittlerweile unumstritten. Softwareanbieter Auriga will nun mit seinem „WWS Branch“-Modul punkten. Das Modul ist eine Erweiterung der WWS-Lösung (WinWebServer-Lösung – quasi ein Framework für Module), die Mehrwerte und Ominchannel-Angebote an Kunden bündelt.

WWS Branch ist Aurigas aktuelles Modul des Systems WinWebServer (WWS) zur Verwaltung von Omnichannel-Banking-Dienstleistungen. Auriga habe diese Lösung für die aktuellen Anforderungen und Bedürfnisse des Bankenmarktes entwickelt, die eine Umgestaltung des Filialmodells zwingend erforderlich mache. Das Ziel bestünde darin, die „Customer Experience“ und somit die Fähigkeit, Endkunden zu gewinnen und zu binden, zu verbessern.

Komplexe Architektur einfach greifbar machen

WWS ist das Framework für Auriga-Banking-ModuleAuriga

Das Motiv für den Umwandlungsprozess des Modells der Filiale bestünde in der Notwendigkeit, die Bankfiliale in eine komplexere Architektur einbinden zu müssen: Die Omnichannel-Bank garantiert dem Kunden einen umfassenden Service, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, und bringt gleichzeitig eine größere Auswahl an SB-Services, Mehrwertprodukten und deutliche Kosteneinsparungen mit sich. Hinzu kommt die Sensibilisierung der Banken für eine wachsende soziale Verantwortung in Form von papierlosen und – wenn möglich – bargeldlosen Filialmodellen, wenn Bargeldzahlungen über SB-Geräte getätigt werden, ohne Eingriff von Filialmitarbeitern.

Weg von der alten „Filiale“, hin zum Kassierer als „Werbeträger“ mit Tablet

Banken werden künftig (auf den ersten Blick) nicht mehr als Banken identifizierbar sein.Paha_L/bigstock.com

Dabei genüge es nicht, so Auriga, nur die räumliche Gestaltung der Filialen zu ändern, sondern die grundlegende Veränderung, die moderne und innovative SB-Bereiche mit einer verbesserten Interaktion zwischen Kunden und Filialpersonal zu kombinieren. Durch eine Neudefinition der Aufgaben eines Kassierers wäre er beispielsweise von der reinen Bargeldabwicklung befreit und hätte Zeit für den Verkauf höherwertiger Produkte und Beratungsdienstleistungen. In Aurigas Zukunftsvision wird der Kassierer zum „Werbeträger“, der die Kunden begrüßt und ihnen unterstützend, begleitend oder beratend zur Seite steht.

Goodluz/bigstock.com

Das mit Tablets ausgestattete Bankpersonal, das zentrale Aufgaben sowohl in der Überwachung der Geräte als auch in der Kundenwerbung wahrnehmen kann, steigert den Wirkungsgrad und die Anzahl der Geschäftsvorfälle nicht nur an den Geldautomaten, sondern auch in den Filialen und wird selbst deutlich produktiver, da es einen modernen Kundenservice in Echtzeit bieten kann.

SB-Funktionen in den Beratungsbereich erweitern und Mehrwerte anbieten

Auriga

Mit dem neuen WWS Branch-Modul ließen sich nun auch SB-Funktionen faktisch erweitern und von zentraler Stelle aus könnten alle Geräte gesteuert werden, die zusammen Bestandteil dieses neuen Filialmodells seien.

Die zukünftigen Filialen werden ein anderes Erscheinungsbild haben, gekennzeichnet durch Geldautomaten, an denen sowohl Ein- und Auszahlungen als auch Umbuchungen möglich sind, Stationen mit Dokumentenscannern, die Nutzung von Tablets und ASD (Assisted Service Device)-Geräten und Digital-Signage-Displays. Neue Geräte und Services zielen nicht nur darauf ab, Kunden eine bessere Customer Experience zu ermöglichen, sondern sie sorgen auch für enorme Kostensenkungen, beispielsweise durch die neuesten Geldautomaten, die dank des WWS Branch-Moduls hohe Einzahlungsbeträge in unterschiedlicher Form – Kleingeld, Banknoten und Schecks – entgegennehmen können und unterschiedliche, direkt vom Kunden vorgegebene Stückelungen liefern können. Dadurch verringern sich die mit durchlaufenden Geldern verbundenen Kosten erheblich.

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