FINTECH26. Oktober 2020

Vivid Money führt Shared Pockets mit jeweils eigener deutscher IBAN ein

Mit Hilfe von Shared Pockets sollen Nutzer von Vivid Money in Zukunft die Möglichkeit bekommen, unkompliziert ihre Finanzen gemeinsam zu organisieren, ohne ein traditionelles Gemeinschaftskonto eröffnen zu müssen. Dazu definieren Nutzer ihre Pockets, die jeweils eine eigene deutsche IBAN erhalten. Und noch etwas ist anders als bei Mitbewerbern: Vivid Money ermöglicht, dass die eigene physische Metal-Card sowie die virtuellen Visa-Debitkarten per Drag-and-Drop mit Shared Pockets verbunden werden und somit Zahlungen direkt davon ausgeführt werden können.

Die Neobanking-Plattform Vivid Money stellt die neue Funktion Shared Pockets vor. Shared Pockets sind nutzerübergreifende Unterkonten, die Vivid-Kunden mit anderen Nutzern teilen können. Solche gemeinsamen Pockets machen es Partnern, Freunden, Familienangehörigen oder Kollegen leichter, gemeinsam ihre Finanzen zu organisieren.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gemeinschaftskonten, die aufwändig eröffnet werden müssen, ist ein Shared Pocket in nur wenigen Klicks erstellt – und kann für Überweisungen von außen und Lastschrifteinzüge auch eine eigene IBAN nutzen. Das ist anders als bei anderen Banken wie beispielsweise der N26, bei denen es sich bei shared pockets lediglich um eine geteilte Ablage handelt.

Vivid Pockets mit eigener IBAN

Bis zu fünf Vivid-Nutzer können sich ein Pocket teilen, mit dem sie gemeinsam Geld sparen, ausgeben und alle ihre Transaktionen nachverfolgen können. Anwendungen für solche Pockets gibt es viele: der gemeinsame Urlaub, die WG-Ausgaben oder ein Vereinskonto, das sich auch bei wechselnden Zuständigkeiten organisieren lässt. Ebenso können alle zum Shared Pocket eingeladenen Nutzer und Nutzerinnen die eigene Vivid-Visa-Debitkarten in der App per Drag-and-Drop mit diesem verknüpfen und Zahlungen direkt darüber abwickeln. Dies ist für gemeinsame Anschaffungen und Einkäufe praktisch und erspart das manuelle Zurückzahlen aus Pockets.

Auch wenn die aus Russland stammende Neobank ansonsten – wir erwähnten es bereits in unserem Bericht zum Start der Challenger-Bank – wie ein gut zusammengestelltes Mashup aus vielen FinTech-Ideen aus verschiedenen Ländern aussieht, gibt es auch Dinge, die wir so einfach hierzulande noch nicht finden: Denn Vivid-Nutzer können sowohl die physische Metall-Visa-Debitkarte als auch die virtuellen Pendants zu Google Pay und Apple Pay hinzufügen und mit Shared Pockets verknüpfen – quasi als automatisierten Alias. Es müssen keine weiteren Karten für das Pocket angeschafft werden. Insgesamt lassen sich bis zu 15 Pockets erstellen, wobei Eigentümer jeweils für das Konto Tageslimits für Ausgaben und Bargeldabhebungen festzulegen.

Vivid

Unser Ziel ist es, alle täglichen Bedürfnisse rund um das Thema Geld mit einer App zu erfüllen. Dabei spielt das gemeinsame Banking eine fundamentale Rolle, und Ausgaben gemeinsam zu organisieren sollte nicht verkompliziert werden. Unsere Kunden und Kundinnen lieben bereits die Pockets mit ihren individuellen deutschen IBANs. Mit den neuen Shared Pockets können sie diese nun schnell und einfach mit anderen teilen und Zahlungen direkt darüber ausführen – ohne bei jeder Transaktion das Geld manuell verschieben zu müssen.“

Alexander Emeshev, Co-Founder von Vivid Money

Vivid Money: Konto und App mit agiler Update-Politik

Seit dem Launch von Vivid Money im Juni dieses Jahres erhält die Banking-Plattform regelmäßig und schnell aufeinander folgend zusätzliche Funktionen – Subscription Control, Vivid Pay und nun Shared Pockets. Mit dem Service Vivid Pay können Kunden auch Personen, die selbst über kein Vivid-Konto verfügen, ohne umständliche Eingabe von langen IBAN-Nummern schnell, direkt und unkompliziert per Handynummer und Messenger Geld überweisen – eine Idee, die im asiatischen Raum schon deutlich verbreiteter ist als bei uns.

Vivid

Auch Rechnungen lassen sich so mit Kunden und Nicht-Kunden teilen. Die KI-gestützte Funktion Subscription Control erkennt Abonnement-Zahlungen, sodass Kunden eine Übersicht ihrer laufenden Abos und regelmäßigen Zahlungen erhalten. Bei manchen Funktionen dauert es allerdings etwas länger, bis sie implementiert sind: So unterstützt Vivid Money seit vergangener Woche Apple Pay – das hat sich bekanntermaßen aber auch bei anderen Geldhäusern länger hingezogen als ursprünglich vorgesehen. Shared Pockets ist ab sofort für alle Kunden und Kundinnen auf iOS und Android verfügbar. Sowohl Standard- als auch Prime-Kunden können andere Vivid-Nutzer zu ihren Pockets einladen.tw

 
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