ANWENDUNG17. Juni 2021

Yapily ermöglicht Vivid-Kunden einfacheres Top-Up

Open Banking macht es möglich: Vivid rüstet nach Kundenwünschen eine Funktion zum bequemen Aufladen nach. Dazu kooperiert das Berliner FinTech mit dem Open-Banking-Dienstleister Yapily.

Mit der neuen Top-up-Funktion lassen sich Vivid Rockets nun kinderleicht auffüllen. <Q>PublicDomainPictures / Pixabay
Mit der neuen Top-up-Funktion lassen sich Vivid Rockets nun kinderleicht auffüllen. PublicDomainPictures / Pixabay

 

Zum Konzept der Finanz-App Vivid gehören die Pockets, die wie themenspezifische Unterkonten funktionieren. Über diese lassen sich unterschiedliche Ausgabe-Kategorien abrechnen, Sparziele verfolgen oder Gemeinschaftskonten führen. Nach Angaben von Alexander Emeshev, Mitgründer und CEO von Vivid, haben in den vergangenen Monaten immer wieder Kunden nach einer Möglichkeit gefragt, möglichst einfach und bequem Geld auf solche Pockets zu übertragen. Diesem Wunsch kommt das Unternehmen nun mit einer neuen Top-Up-Funktion nach.

Überweisung aus der Vivid-App

Das neue Verfahren dreht die Überweisungsfunktion einfach um. Ausgangspunkt ist nicht mehr die Banking-App des Kontos, von der aus das Geld überwiesen werden soll. Sondern die Kunden hinterlegen nun ihre Bankverbindungen einmalig in der Vivid-App und geben hier die Überweisung – mit Betrag und Quellkonto – in Auftrag. Diese Überweisung wird an die kontoführende Bank übertragen und muss lediglich in der zugehörigen Banking-App autorisiert werden. Dann fließt der Betrag direkt in das gewünschte Pocket.

Vivid führt die Funktion in allen Märkten ein, also in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Emeshev kündigte an, dies sei nur ein erster Schritt zu einer breiteren Einführung von verschiedenen Möglichkeiten, wie Vivid-Kunden Pockets aufladen können. Das Unternehmen arbeite weiter daran, Banking noch einfacher zu machen.

Per Open-Banking eingebunden

Vivid hat sich für eine Partnerschaft mit dem Infrastrukturanbieter Yapily entschieden, um mit deren Open-Banking-Technologie seinen Kunden dieses Top-up-Feature bereitzustellen. Auf diese Weise sei eine reibungslose und sichere Verbindung zu den meisten Bankkonten der Nutzer in ganz Europa gewährleistet. Allein in Deutschland sind nach eigenen Angaben rund 1.500 Kreditinstitute angeschlossen.

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Yapily

Open-Banking hat den Zahlungsverkehr verändert und wir sehen viele innovative Unternehmen, wie Vivid, die diese Technologie nutzen, damit ihre Kunden noch besser und einfacher nutzen können. Wir freuen uns darauf, gemeinsam eine erfolgreiche Partnerschaft auf- und auszubauen, und Vivid in weiteren europäischen Märkten zu unterstützen.“

Stefano Vaccino, Gründer und CEO von Yapily

Yapily stellt als besonderen Vorteil heraus, dass die Integration ausschließlich auf PSD2-konformen Open-Banking-APIs basiert. Gegenüber den Kunden trete das Unternehmen überhaupt nicht in Erscheinung, da der Lizenznehmer die volle Hoheit über das Design der Nutzerschnittstelle behält. hj

 
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