WHITEPAPER11. Juni 2019

Von ZUGFeRD zu Request to Pay (R2P): Standard für elektronische Zahlungs­an­forderungen in Entwicklung

PPI

Mit Request to Pay (R2P) soll ein europaweiter Standard für elektronische Zahlungs­anforderungen entwickelt werden. Rechnungen lassen sich damit künftig auf digitalem Weg begleichen. PPI zeigt im Whitepaper „Request to Pay komplettiert den elektronischen Zahlungsverkehr“, was es mit R2P auf sich hat und wie Banken, Versicherer, Verbraucher und Unternehmen von dem neuen Verfahren profitieren können.

Digitale Prozesse rundum elektronische Rechnungen und Zahlungsanforderungen bieten Finanzdienstleistern vielfältige Möglichkeiten, ihre Kundenbindung zu verbessern – stellt PPI im Whitepaper „Request to Pay komplettiert den elektronischen Zahlungsverkehr“ fest.

ibi research

Die Weichen für eine weitreichende Umstellung von Unternehmensprozessen auf die Verarbeitung elektronischer Rechnungen sind gestellt. Dies gilt sowohl für die regulatorischen Voraussetzungen als auch für die technische Seite, hier insbesondere für den deutschen eBilling-Standard ZUGFeRD.

Request to Pay-Experte: Eric Waller Managing Consultant PPI
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Es gibt eigentlich kaum einen Grund, weiterhin bei Forderungen auf physische Dokumente zu setzen. Zumal die elektronische Variante erheblich weniger kostet. Eine entsprechende Investition lohnt aber in jedem Fall. Durch die schnellere Begleichung von sehr vielen Rechnungstransaktionen ist R2P insbesondere für Unternehmen mit massenhaften kleinen und mittleren Forderungen gegenüber Privatpersonen durchaus wertschöpfend. Vor allem aber eröffnen sich weitere Möglichkeiten in der Beziehung zwischen Bank und Kunde.“

Eric Waller, Managing Consultant PPI

Bereiten die Banken ihre IT-Landschaft so vor, dass sie die Rolle des Mittlers elektronischer Rechnungen zwischen Versender und Empfänger einnehmen können, sieht PPI erhebliche Marktchancen für die Branche. Dabei sollten die Geldhäuser den in der Entwicklung befindlichen Standard für Request to Pay (R2P) berücksichtigen und frühzeitig mit einbinden. Die Funktionsweise ist auf Kundenseite denkbar einfach: Der Rechnungsempfänger bekommt eine elektronische Zahlungsanforderung, die er dann nur mit einem Klick bestätigen muss. Damit leitet er den Zahlungsvorgang bei seiner Hausbank ein und muss die ganze Transaktion am Ende lediglich autorisieren.

Request to Pay Umsetzung
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Lohnende Veränderung, höherer Implementierungsaufwand

Für die Banken ist der Implementierungsaufwand etwas höher. Für die entsprechende Vorbereitung und die Aufschaltung eines vorhandenen IT-Systems ist es durchaus ratsam, externe Hilfe mit ins Boot zu holen. Für Finanzdienstleister macht es in diesem Zusammenhang durchaus Sinn, mögliche begleitende Prozesskomponenten anzubieten. Diese können auch die Akzeptanz eines komplett elektronischen Rechnungs- und Zahlungsprozesses fördern, so zum Beispiel Incentivierungsprogramme oder Skonti.

Denkbar sind ebenfalls Angebote wie:
1. Archivierung: Rechnungsdaten und vor allem die Rechnungsdateien revisionssicher archivieren.
2. Geschäftsdatenanalyse: Prüfung der Zahlungsströme mit dem Ziel, Risiken im Hinblick auf Zahlungsausfälle und Liquiditätsengpässe zu identifizieren.
3. Audit-Vereinfachung: Daten für Wirtschaftsprüfungen und Jahresabschlüsse automatisiert zusammenfassen.
4. ERP-Abgleich: Automatisierter Abgleich der Warenflüsse und Zahlungsbewegungen.

Auswirkungen auf die Kundenbindung

Die Beziehung Bank-Geschäftskunde wird auch durch die unsichtbaren Effekte eines eBilling- genauer gesagt R2P-Angebotes gestärkt: Durch die digitale Abwicklung des gesamten Forderungsprozesses positioniert sich das Kreditinstitut als kompetenter Partner – auch für zukünftige Projekte. Im derzeitigen Marktumfeld ein wichtiges Attribut:

FinTechs sind heute technologiegestützt in der Lage, Banken als intermediäre Dienstleister auszuschalten. Elektronische Rechnungs- und Zahlungsprozesse können hier prophylaktisch wirken.“

Eric Waller, Managing Consultant PPI

Unterm Strich ergibt sich daher eine Win-win-win-Situation für Endkunden, Unternehmen und Banken.

Das PPI-Whitepaper „Request to Pay komplettiert den elektronischen Zahlungsverkehr“ können Sie hier (nach Abgabe der Kontaktdaten) anfordern.aj

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