STUDIEN & UMFRAGEN6. Oktober 2021

Banking Circle Studie: Budgets für IT in der Finanzbranche steigen – nur leider nicht stark genug

Banking Circle
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Die Banking Circle Studie Futureproofing payments tech: The challenges facing CIOs and CTOs zeige, dass bei mehr als der Hälfte der Banken und FinTechs interne Qualifikationslücken bestehen. Diese sind aber nicht die einzigen Hürden, die Unternehmen daran hindern, die neuesten Technologien zu nutzen, wodurch der Aufschwung nach COVID gefährdet werde. 

Die Stu­die be­le­ge, dass die Bud­gets für Tech­no­lo­gie zwar stei­gen, aber nicht so stark, dass CI­Os und CTOs ei­ne kom­plet­te Über­ho­lung ih­rer Tech­no­lo­gie- oder Zah­lungs­in­fra­struk­tur ge­neh­mi­gen könn­ten. Da­her sei die Zu­sam­men­ar­beit mit Part­nern künf­tig ein wich­ti­ges In­stru­ment, um so­wohl Ban­ken als auch Fin­Techs zu­kunfts­si­cher zu machen.

Um den erforderlichen Wandel herbeizuführen, planen die Befragten eine Kombination aus dem eigenen Aufbau von Technologien für den Zahlungsverkehr, dem Kauf von Standardlösungen und der Zusammenarbeit mit externen Anbietern. Die Studie zeige, dass Banken und FinTechs ihren Betrieb noch nicht in die Cloud verlagert haben. Wobei fast die Hälfte angibt, weniger als 50 Prozent ihrer IT- oder Zahlungsverkehrssysteme in der Cloud abzuwickeln.

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Die Nutzung von Cloud-basierten Lösungen über einen externen Partner ist ein schnellerer Weg, um die Flexibilität, die kurze Markteinführungszeit und den Wettbewerbsvorteil zu erlangen, den sie bieten.“

Anders la Cour, Chief Executive Officer der Banking Circle Group

Laut der Umfrage planen 66,5% aller befragten Unternehmen in der DACH-Region Technologien für den Zahlungsverkehr im eigenen Haus zu entwickeln. 64,5% wollen standardisierte Lösungen einkaufen. Etwas weniger (61%) beabsichtigen, die Technologie auszulagern oder Partnerschaften zu nutzen. Banken kaufen dabei eher Standardlösungen (69%), während PSPs und FinTechs selbst entwickelte Lösungen bevorzugen (74%).

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Banken und FinTechs in DACH mit externen Partnern zusammenarbeiten, ist nahezu gleich, wobei FinTechs (62 %) diesen Weg etwas häufiger wählen als Banken (60 %).

Doch nicht nur interne Herausforderungen wie die veralteten IT-Infrastrukturen oder der Mangel an qualifizierten Fachkräften hindern Institute daran, ihre Ziele zu erreichen. So haben auch externe Hürden Einfluss auf den Fortschritt. Am meisten wurden hier mit 29% bei FinTechs/PSPs und 32% bei Banken die unterschiedlichen Regularien in den verschiedenen Regionen der Welt genannt, aber auch Geldwäsche (29-31%) und die von Region zu Region bestehenden Unterschiede in der Qualifikation (26-29%) wurden als Probleme aufgezählt.

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Über die Studie

Im Rahmen der Studie hat Banking Circle im Juli 2021 600 Chief Technology Officer (CTOs) und Chief Information Officer (CIOs) bei Banken, FinTechs und PSPs in den Regionen Großbritannien, DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz) und Benelux (Belgien, Niederlande und Luxemburg) befragt. Die Ergebnisse sind im Whitepaper  veröffentlicht. Die vollständige Studie können sie nach Angabe der Kontaktdaten hier herunterladen.ft

 
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/126550 
 
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