EVENTS & MESSEN20. September 2017

„DigiHub“: Zwei neue FinTech-Hubs für Ost und West Berlin – Senatorin Ramona Pop stellt Konsortium vor

Julia Pawlak

Fünf Stühle auf der Bühne repräsentieren das ausgewählte Konsortium der Digital Hub Initiative. Ramona Pop, Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe lud auf den Gründercampus Factory ein, um die von ihr nach einem Bewerbungsverfahren festgelegten Vertreter des Digi-Hubs für die Schwerpunkte IoT und FinTech sowie dessen neue Standorte in Berlin vorzustellen. Platz nahmen neben ihr Niclas Rohrwacher, Mitgründer und CRO Factory Berlin, Jasmin Skendero, CTO Next Big Thing NBT, Ramin Niroumand, Co-Founder und CEO FinLeap GmbH und Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner.

von Julia Pawlak

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte bundesweit zwölf sogenannte digitale Hubs ausgewählt, an denen sich Start-ups, Unternehmen und Wissenschaftler zu Schwerpunktthemen ver­netzen sollen. In Berlin sind das Finanztechnologie und IoT.

Autorin Julia Pawlak
Julia Pawlak ist Produktmanagerin bei der Unternehmensberatung zeb. Dort betreut sie unter anderem die Entwicklung der digitalen Produkte BankingHub und FinTech-Hub.
Die ausgewählte Initiative stellte nun die Eröffnungen der zwei neuen Digi-Hub Standorte vor Ort vor. Zum einen wird der Standort „Ost“ in der ehemaligen Agfa-Fabrik am Görlitzer Park eingeführt, deren Paten sich aus den Mitgliedern der Factory, Next Big Thing und dem Frauenhofer Leistungszentrum zusammensetzen.

Gemeinsam werden sie IoT-Lösungen mit Hilfe von Company Builder NBT auf die Marktfähigkeit evaluieren und validieren. Auf der anderen Seite entsteht der Standort „West“, und zwar in dem Gebäude der ehemaligen Berliner Bank in der Hardenbergstraße, der neue FinTech Hub „H32“, welcher durch FinLeap, die bereits bekannte und erfolgreiche FinTech-Schmiede betreut und zum Herz des FinTech-Ökosystems Berlins aufgebaut wird.

Julia Pawlak

Das Ziel der Hubs ist ganz klar: Berlin soll die führende digitale Start-up-Metropole Europas werden. Die Senatsverwaltung möchte Innovation und Wissenschaft weiter zusammenführen sowie die Vernetzung zwischen Start-ups und Mittelstand intensivieren. Lokale Player sollen zu globalen Playern heranwachsen.

Julia Pawlak

Und zwar mit einer Geschwindigkeit, mit der Deutschland auch im Vergleich zu den USA und China („Alibaba“) mithalten kann.  Bewerben kann sich jedes nationale und internationale Start-up aus dem Bereich IoT und FinTech, welches bereits ein Produkt im jeweiligen Heimatland auf den Markt gebracht hat.

Die zwei großen Company Builder FinLeap und NBT werden an ihren jeweiligen Standorten mit Hilfe von Forschung, Wissenschaft und Mittelstand neue Start-ups , deren Ideen und Produkte bei der Entwicklung unterstützen, vorantreiben und die Vernetzung der Community aufbauen und fördern.

gruene-mitte.de

Inzwischen entsteht jeder 8. Arbeitsplatz in der Digitalwirtschaft, und gerade bei dem Schwerpunkt FinTech, also Finanz­dienst­lei­stungen digitaler Naturen von Versicherungen bis Vermögensleitungen, haben wir einen unglaublichen Zuwachs. Hier werden in den nächsten 10 Jahren bis zu 40.000 neue Arbeitsplätze prognostiziert und damit laufen wir eindeutig Frankfurt als Banken-Standort davon und das stärkt natürlich die Digitalwirtschaft in der Stadt Berlin.“

Ramona Pop, Senatorin Berlin

Zu guter Letzt wurden im Beisein des Publikums die Verträge unterschrieben. Hiermit wurde der Startschuss für die neuen Hubs offiziell angestoßen. Wir freuen uns auf die spannende Zeit mit vielen tollen Kooperationen und neuen Produkten und vor allem auch auf tolle Events mit neuen Vernetzungsmöglichkeiten.Julia Pawlak

 
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