ANWENDUNG1. Juni 2026

Jahresbericht 2025: Finanz Informatik baut KI weiter aus

Der Jahresbericht 2025 von Finanz Informatik präsentiert das Thema „Digitales Banking einfach machen“. Grafische Elemente illustrieren Sicherheitsaspekte, Datenmanagement und digitale Dienstleistungen, unterstrichen durch eine moderne, ansprechende Farbgestaltung.
Finanz Informatik

Laut ihrem aktuellen Jahresbericht hat die Finanz Informatik (FI) die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für die Sparkassen-Finanzgruppe und ihre Kunden im Jahr 2025 weiter vorangetrieben. Als Beispiel nennt das Unternehmen den „S-KIPilot”. Er biete unter anderem eine tiefe Integration in die Wissensbasis und das Kernbankensystem der Sparkassen.

Wie FI mitteilt, habe es im vergangenen Jahr die digitale Transformation des Bankings in Deutschland vorangetrieben. Gemeinsam mit seinen Töchtern habe man zahlreiche Zukunftsprojekte umgesetzt, die technologische Innovation, digitale Souveränität und nachhaltige Entwicklung verbänden.

So sei die App „Sparkasse” aktuell mit über 20 Millionen aktiven die beliebteste Banking-App Deutschlands. Neben der Internet-Filiale sei die App eine der wichtigsten Kundenschnittstellen in der digitalen Welt. Beides sorge in Verbindung mit der persönlichen Unterstützung und Beratung in den Filialen für eine hohe Kundenzufriedenheit.

„S-KIPilot” mit Integration in das Kernbankensystem der Sparkassen

Erwähnung im Jahresbericht findet auch der „S-KIPilot”. Dieser bietet neben klassischen Funktionen einer generativen KI-Assistenz eine tiefe Integration in die Wissensbasis und das Kernbankensystem der Sparkassen. Durch die Anbindung von KI-Agenten werde der „S-KIPilot” zu einem echten Assistenten in der Finanzberatung.

Bereits heute unterstütze die KI Berater in der Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch mit allen wichtigen Informationen zu Konten, Umsätzen und Verträgen. Er biete einen Überblick zu bisherigen Kontakten, dokumentiere Ereignisse, identifiziere Vertriebsanlässe und unterbreite personalisierte Produktvorschläge.

Andreas Schelling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Finanz Informatik
Finanz Informatik

2025 war geprägt von einem dynamischen Marktumfeld: Der Wettbewerb mit Neo-Banken und Neo-Brokern um Kunden hat weiter zugenommen. Gleichzeitig haben sich durch die Künstliche Intelligenz viele neue Möglichkeiten eröffnet. Wir haben gemeinsam wichtige Fortschritte in diesem Umfeld erzielt – von neuen Services und Funktionen in der App Sparkasse über die Weiterentwicklung des S-KIPilot bis hin zu einer nochmals stärkeren Betrugsprävention und resilienten IT-Infrastruktur.“

Andreas Schelling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Finanz Informatik

Auch ihre Nachhaltigkeitsstrategie habe FI im vergangenen Jahr weiter umgesetzt. So seien jetzt beispielsweise alle Standorte EMAS-zertifiziert.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, lagen die gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen erzielten Umsatzerlöse 2025 bei 2,69 Milliarden Euro. 2024 hätten diese bei 2,57 Milliarden Euro gelegen. Mit einem IT-Entwicklungsbudget von über 400 Millionen Euro habe man neue Anwendungen und Funktionen umgesetzt und in der Praxis eingeführt.

2025 stellte FI (Website) eigenen Angaben zufolge rund 600 neue Beschäftigte ein. Mit über 90 Auszubildenden beziehungsweise dualen Studenten sei 2025 der stärkste Nachwuchsjahrgang der Unternehmensgeschichte gewesen.dw

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