ANWENDUNG30. Juni 2022

T-Systems und Verimi entwickeln digitale Identity-Lösung für Versicherungs-Kunden

Barmer
Verimi

Barmer braucht eine Digital-Identity-Lösung für seine Kunden. Verimi und T-Systems haben den Zuschlag bekommen. Zurückgegriffen wird dabei auf Verimis Infrastruktur-Module aus dem ID-Wallet. Die digitale Identität für Versicherte werde gemäß der gematik-Spezifikationen auf hohem Sicherheitsniveau und nach entsprechender Zulassung bereitgestellt.

Für die Umsetzung greife Verimi (Website) auf die Infrastruktur des Verimi ID-Wallet zurück und passe die neue Lösung spezifisch an die Bedürfnisse der Barmer (Website) und an die Vorgaben der gematik an. Zudem übernehme das Unternehmen gemeinsam mit seinem Gesellschafter T-Systems (Website) den Betrieb und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Anwendung über eine vereinbarte Vertragsdauer von sieben Jahren.

Die Regulatorik will es so

Ab 2023 müssen alle Krankenkassen ihren Mitgliedern eine sichere digitale Identität anbieten, die gleichberechtigt und ergänzend zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) funktioniert. Mit diesem voll-digitalen Nachweis sollen Versicherte alle Leistungen, insbesondere im Zusammenhang mit der elektronischen Patientenakte, sowie die digitalen Gesundheitsangebote wahrnehmen können.

Verimi

Mit dem Verimi ID-Wallet haben wir als Pionier im deutschen Markt gezeigt, wie unsere Anwender ihre persönlichen Identitätsdaten auf hohem Sicherheitsniveau bequem digital nutzen können. Unseren Know-how Vorsprung und unsere bewährte Infrastruktur können wir nun einsetzen, um den Barmer-Versicherten schnell und effizient eine digitale Identitätslösung anzubieten. Wir sind stolz, hier einen wichtigen Beitrag zur schnellen Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland zu leisten.“

Roland Adrian, Geschäftsführer von Verimi

Um eine größtmögliche Nutzerfreundlichkeit sicherzustellen, werde die neue Lösung komplett in das Barmer-Umfeld und in die Anwendungsfälle der Nutzer eingebettet. Laut Anbieter bekommen die Versicherten dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, ohne den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte jederzeit bequem über das Smartphone auf digitale Services der Versicherung zuzugreifen sowie ihre medizinischen Daten abzurufen und zu verwalten.

LinkedIn

Unser Ziel ist es, den Barmer-Versicherten einen einfachen und gleichzeitig sicheren Zugang zu unseren digitalen Services zu ermöglichen. Wir wollen die digitalen Identitäten so schnell wie möglich einführen, um unserer Vorreiterrolle bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens einmal mehr gerecht zu werden. Mit Verimi und T-Systems haben wir dafür zwei erfahrene Partner an unserer Seite.“

Roland Bruns, IT-Leiter der Barmer

Verimi und T-Systems führen die einzelnen Komponenten der digitalen Identität im Gesundheitssektor in ein Zulassungsverfahren der gematik für Herstellung, Produkt und Betrieb. Die Lösung sei so konzipiert, dass auch weitere gesetzliche wie private Krankenkassen die Komponenten als Grundlage ihres Angebotes nutzen könnten. Damit könne Effizienz und Wirtschaftlichkeit in der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben erzielt werden.ft

 
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