Postbank Digitalstudie: Mobile Payment legt deutlich zu, bleibt aber eine Generationenfrage
. Kontaktloses Bezahlen mit Bank- oder Kreditkarte ist in Deutschland inzwischen weitgehend etabliert. 87 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen ihre Karte kontaktlos an der Kasse. Deutlich weniger verbreitet ist weiterhin das Bezahlen per Smartfon, Smartwatch oder App: Zwar ist der Anteil innerhalb eines Jahres von 35 auf 47 Prozent gestiegen, zwischen den Altersgruppen bestehen jedoch weiterhin große Unterschiede. Das geht aus der Postbank Digitalstudie 2026 hervor. Kontaktloses Bezahlen mit Karte gehört damit für die große Mehrheit zum Alltag. 61 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer nennen vor allem den Komfort als Grund für die Verwendung. Mobile Payment gewinnt ebenfalls an Bedeutung, bleibt im direkten Vergleich aber deutlich hinter der Karte zurück. Mehr als die Hälfte derjenigen, die mobil bezahlen, verweist darauf, das Smartfon ohnehin bei sich zu tragen und deshalb auf den zusätzlichen Griff zur Bankkarte verzichten zu können. Besonders deutlich fällt der Unterschied zwischen den Generationen aus. Von den unter 40 Jährigen nutzen bereits 72 Prozent Smartfon, Smartwatch oder eine App zum Bezahlen. Bei den Befragten ab 40 Jahren liegt der Anteil dagegen bei 36 Prozent. Knapp jede oder jeder Fünfte im Alter zwischen 18 und 39 Jahren bezahlt nach eigenen Angaben fast immer mobil, sofern die Möglichkeit dazu besteht. Jüngere Verbraucherinnen und Verbraucher setzen Mobile Payment dabei insbesondere im Einzelhandel und in der Gastronomie häufiger ein. Weiterhin Sicherheits- und Datenschutzbedenken!. . . Bei denjenigen, die Mobile Payment bislang ablehnen, überwiegt die Gewohnheit: 62 Prozent bevorzugen klassische Bezahlverfahren. Daneben spielen Sicherheits- und Datenschutzbedenken eine Rolle. 39 Prozent fürchten etwa den Diebstahl des Geräts oder einen Missbrauch ihrer Zahlungsdaten. Unter den Menschen, die auch kontaktloses Bezahlen mit Karte ablehnen, äußern 38 Prozent vergleichbare Bedenken.Die größte Hürde für Mobile Payment ist weniger die Sicherheit als die Gewohnheit. Wer das Bezahlen mit dem Smartfon im Alltag noch nicht ausprobiert hat, bleibt meist bei Karte oder Bargeld.“sagt David Dommel, Leiter digitales Performance Marketing der Postbank.Für die repräsentative Postbank Digitalstudie 2026 wurden im Mai 3.050 Einwohnerinnen und Einwohner befragt. Die Stichprobe wurde nach Bundesland, Alter und Geschlecht gewichtet; als Referenz diente der Zensus 2022 des Statistischen Bundesamtes. Die Postbank untersucht mit der Studie nach eigenen Angaben seit zwölf Jahren die Digitalisierung verschiedener Lebensbereiche mit einem Schwerpunkt auf Finanzthemen.
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Kontaktloses Bezahlen mit Bank- oder Kreditkarte ist in Deutschland inzwischen weitgehend etabliert. 87 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen ihre Karte kontaktlos an der Kasse. Deutlich weniger verbreitet ist weiterhin das Bezahlen per Smartphone, Smartwatch oder App: Zwar ist der Anteil innerhalb eines Jahres von 35 auf 47 Prozent gestiegen, zwischen den Altersgruppen bestehen jedoch weiterhin große Unterschiede. Das geht aus der Postbank Digitalstudie 2026 hervor.
Kontaktloses Bezahlen mit Karte gehört damit für die große Mehrheit zum Alltag. 61 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer nennen vor allem den Komfort als Grund für die Verwendung. Mobile Payment gewinnt ebenfalls an Bedeutung, bleibt im direkten Vergleich aber deutlich hinter der Karte zurück. Mehr als die Hälfte derjenigen, die mobil bezahlen, verweist darauf, das Smartphone ohnehin bei sich zu tragen und deshalb auf den zusätzlichen Griff zur Bankkarte verzichten zu können.
Besonders deutlich fällt der Unterschied zwischen den Generationen aus. Von den unter 40-Jährigen nutzen bereits 72 Prozent Smartphone, Smartwatch oder eine App zum Bezahlen. Bei den Befragten ab 40 Jahren liegt der Anteil dagegen bei 36 Prozent. Knapp jede oder jeder Fünfte im Alter zwischen 18 und 39 Jahren bezahlt nach eigenen Angaben fast immer mobil, sofern die Möglichkeit dazu besteht. Jüngere Verbraucherinnen und Verbraucher setzen Mobile Payment dabei insbesondere im Einzelhandel und in der Gastronomie häufiger ein.
Weiterhin Sicherheits- und Datenschutzbedenken

Postbank
Bei denjenigen, die Mobile Payment bislang ablehnen, überwiegt die Gewohnheit: 62 Prozent bevorzugen klassische Bezahlverfahren. Daneben spielen Sicherheits- und Datenschutzbedenken eine Rolle. 39 Prozent fürchten etwa den Diebstahl des Geräts oder einen Missbrauch ihrer Zahlungsdaten. Unter den Menschen, die auch kontaktloses Bezahlen mit Karte ablehnen, äußern 38 Prozent vergleichbare Bedenken.
Die größte Hürde für Mobile Payment ist weniger die Sicherheit als die Gewohnheit. Wer das Bezahlen mit dem Smartphone im Alltag noch nicht ausprobiert hat, bleibt meist bei Karte oder Bargeld.“
David Dommel, Leiter digitales Performance-Marketing der Postbank
Für die repräsentative Postbank Digitalstudie 2026 wurden im Mai 3.050 Einwohnerinnen und Einwohner befragt. Die Stichprobe wurde nach Bundesland, Alter und Geschlecht gewichtet; als Referenz diente der Zensus 2022 des Statistischen Bundesamtes. Die Postbank untersucht mit der Studie nach eigenen Angaben seit zwölf Jahren die Digitalisierung verschiedener Lebensbereiche mit einem Schwerpunkt auf Finanzthemen.tw
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