Sparkasse: Apple Pay, girogo und innovative Mehrwerte

Ja, die Sparkassen gehen auf Apple zu und bieten die Zusammenarbeit an, denn der DSGV hält NFC für den richtigen Weg. Die NFC-Technologie nutzen die Sparkassen mit girogo bereits seit vier Jahren und möchten sie Anfang 2015 verstärkt in den Markt tragen und bewerben. Mit Apple kann das Ziel noch schneller erreicht werden. Das ist die eine Seite der Geschichte. Die Andere ist: Die Sparkassen haben offenbar ein neues Dienstleistungs-Geschäftsmodell im Auge und Apple könnte der kommunikative Enabler sein, weil auch Apple das Thema NFC stark vorantreibt.
girogo ist der Antrieb für den Sparkassen-Vorstoß
Bis Ende das Jahres möchten die Sparkassen 85 Prozent der EC-Karten mit girogo-Funktionalität ausgestattet haben. „Aber es genügt nicht, nur die NFC-Karte zu haben. Es werden auch die entsprechenden Terminals benötigt“, so von Schmettow.
Die Innovation ist ein Paradigmenwechsel:
Die Sparkassen wollen Mehrwertdienstleister im Zahlungsverkehr werden
Von Schmettow weiter: „Es gibt zwei denkbare Entwicklungen: Einerseits wäre es begrüßenswert, wenn girogo ein Bezahlsystem in Apple Pay werden könnte. Technisch ist das gut möglich, denn girogo basiert bereits auf NFC-Technologie. Zum Zweiten: Wenn Apple dazu Third-Party-Programme mit NFC-Zugriff erlauben würden, dann könnten wir die Sparkassen-App mit der girogo-Karte verknüpfen.“
Ziel der Sparkassen ist grundsätzlich (egal ob nun mit girogo oder Apple) Bezahlsystem-Mehrwerte zu liefern. Dem DSGV schwebt dabei ein eigener Dienstleistungs-Marktplatz für girogo vor. Über den girogo-Marktplatz lassen sich Zusatzleistungen wie Essensvorbestellungen in Kantinen (oder Schulverpflegung), Verwaltung von Konfektionsangaben und Anderes per girogo anbieten und steuern. Ein zusätzlicher Service rund ums Geld. Und das ist die innovative Idee hinter der NFC-Strategie: Es geht nicht mehr nur um den Zahlungsverkehr, sondern um zusätzliche Dienstleistungen.
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